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Donnerstag, 11. Juli 2019

RÜCKBLICK 2018 & Die ganze Geschichte in Kurzfassung...

Zwischen Juni 2018 und Mai 2019 
klafft eine große Lücke ohne Eintragungen in der voll beweglichen Tante... einen Rückblick auf 2018 gab es zum Jahreswechsel auch nicht. Ich verbrachte Silvester im Bett und wünschte mir, tot zu sein... hier und jetzt reiche ich den Jahresrückblick 2018 nach:

Jetzt, da ich endlich wieder aufgetaucht bin, will ich mich mal an eine Aufarbeitung meiner bisher längsten und intensivsten Doppelphase (4 Monate manisch + 8 Monate depressiv = 1 Jahr!) wagen. Mein Blog, meine sicht, meine Interpretation, meine "Wahrheit"...

Vorab eine Bildergeschichte aus meinem iPhone: ... mein krasses krankes Jahr von Juni 2018 bis Mai 2019...

An meinem 47. Geburtstag ist im Mai 2018 war ich heiter und noch euthym. Während der zwei kleinen Urlaubs reisen davor (Segeln und saufen) auch.
Im Juni starb mein Jugendfreund und bereits bei seiner Beerdigung fragte mich meine beiden ABFs Kati und Geli (ihrerseits Kiga Freundinnen) liebevoll-kritisch und leicht besorgt, ob ich nicht schon etwas manisch abheben würde… ich werde zukünftig gerne eher auf sie hören... obwohl das auch eine Gratwanderung sein kann, denn wer wird schon gerne streng beäugt und hinterfragt... und das auch noch bei guter Stimmung...?

Die Arbeit an meinem Portfolio im ersten Halbjahr 2018 inklusive der Beschäftigung mit meiner Historie und Plänen kickte/triggerte mich bereits... und meine Selbstliebe steigerte sich schon leicht in manischen Narzissmus... es folgte die Entdeckung von Facebook-Live samt aller lustigen Filter, die einen in andere Rollen schlüpfen lassen und eine Bühne samt Publikum bieten; sowie die Wiederaufnahme einiger gemeinsamer Businessideen mit meinem BEDW inklusive Buchung teurer Onlinekurse (die wir später glücklicherweise grossteils wieder abbiegen konnten)... 

...dann der so so heisse Sommer: sehr viel schwitzen, sehr, sehr viel trinken... u.a. ein sehr heisses Wochenende mit dem HAPS in der Servicewüste Warner Brother Movie World... 

... und da war dann der Salat  –
bzw. der SUPERGAU: ich hypomanische Frau musste meinen hochmanischen Gatten "in Pflege geben" - an den vergleichsweise besten Ort hier in der Gegend... somit war dann aber die "schicke" Schwerpunktstation für Bipolare für mich gesperrt... 

Für mich folgten 2 Prüfungen und Zertifikate (EX-IN-Genesungsbegleiterin und Access Bars) und ein großes Einsamkeitsgefühl (alle im Urlaub und mein Gatte auch nicht bei mir, ja nicht einmal "da")... zu meiner Prüfung hatten alle Mit-Azubis viel Familien- und Freundes-Besuch, ich niemanden.

Meine (leider total begründete) Angst vor der absolut unzumutbaren Klinik Köppern, Paranoia und mein eigener Genesungswunsch trieben mich fort... ich wollte mich in Nordafrika erholen. Zunächst wollte ich zu Yassine, wie schon im Februar, doch der sprang im letzten Moment ab... FB "sei Dank" fand ich in Tunesien eine herzliche 10-Köpfige Familie, endlich liebevolle Umsorgung, die Ruhe der Wüste, Kamelrücken und sonstige Entzücken... traurig: nicht der junge Kerl war der Heiratsschwindler, sondern ich (unzurechnungsfähig*) die (manische) Schwindlerin... 

*Ja, es war eine aus Unzurechnungsfähigkeit geborene Idee, meinen Holger im Krankenhaus zurückzulassen; Hausschlüssel, Laptop-Passwort und unseren Augapfel Lucie einem wildfremden jungen Gambesi anzuvertrauen, den ich kurzerhand eingeladen und zu meinem "Personal Assistant" erklärt hatte... glücklicherweise WAR er wirklich vertrauenswürdig... dennoch als Hundesitter völlig ungeeignet, was weitere Katastrophen nach sich zog...

Nach einer umständlichen (2 Flüge "verpasst") und dadurch leider sehr teuren Hinreise landete ich also mittellos in Tunesien. Es folgte Horror. Nicht dort. Sondern von Zuhause aus: "Dein Hund kommt ins Tierheim, komm heim." "Ihr Mann ist für Sie nicht zu sprechen". "Du bekommst kein Geld, aber komm sofort nach Hause" usw...

Nach viel Hin und her und vielen Versuchen meinerseits flog ich nach 3 Wochen Wüste tatsächlich wieder heim. Da mein Rückflieger nur bis Zürich flog, legten meine Weiber für ein Flixbusticket zusammen und sich auch sonst mächtig ins Zeug, sie hatten es dabei alles andere als leicht und waren auch relativ alleine mit ihren Bemühungen um mich.

Daheim wurde es noch grausamer. 

Niemand holte mich am Busbahnhof ab, niemand sprach mit mir, besuchte mich, half mir. Am Schlimmsten: war ich doch hauptsächlich wegen ihr so umständlich zurückgekehrt, bekam ich Lucie nicht, erfuhr nicht, wo sie war, wurde erpresst... und dadurch immer rasender...

Schliesslich wollten meine tapferen, liebevollen, erschöpften und hilflosen Weiber mich, Hilfe und Heilung für mich wünschend, unterbringen – sie besuchten mich zu einem Weiberfrühstück und fuhren mit mir anschliessend (hektisch, ich konnte mein Brötchen nicht fertig kauen und auch nicht richtig packen, vergass sogar mein Handy) DOCH NOCH an jenen zerstörerischsten Unort, den ich kenne... und ich sollte ihn noch schlimmer kennenlernen... trotz anderer Ideen, die ich hatte, um meine Gesundung zu ermöglichen, fügte ich mich - UM DES LIEBEN FRIEDENS WILLEN... war fortan wieder eine gefühlt lange Zeit alleine in der Hölle vitos Köppern, wo ich schwer bezahlte. 

Vitos Waldkrankenhaus Köppern: unmenschliche Folter (= drei fragwürdige Fixierungen) und unzähliche Trigger - auch durch die anderen zumeist noch verrückteren Mitpatienten - verschlimmerten meinen Zustand zunächst noch... so noch nie da gewesene manische Psychosen blühten auf... 

Erst ab dem Tag, an dem mich nach 5 langen Wochen erstmals mein Gatte samt Lucie und meiner Mutter besuchte, fing ich an zu genesen... 

Ende Oktober durfte ich endlich nach Hause. Zunächst mit getrennter Bettstatt. 

Doch anstatt uns zu trennen, wollten wir beide doch aneinander und unserer Ehe festhalten. Welch Glück. Gegenseitige Vergebung war uns möglich durch unsere jeweilige intensive Kenntnis manischer Zustände und ätzender Begleitumstände aus eigener Erfahrung. Und wir und unsere Beziehung sind immernoch am Heilen.

Unseren Neuanfang konnten wir leider nicht geniessen: bereits nach kürzester Zeit sahen wir dem anderen Extrem in seine hässliche Fratze: ich fiel in tiefste suizidale Depression. Sie währte acht Monate lang. Glücklicherweise wurde ich in der passablen Tagesklinik Bad Homburg aufgefangen und sogar unüblich lange betreut, bzw. vor mir selbst und meinem starken Todeswunsch beschützt.

Es gibt viele Learnings aus meiner letzten Doppel-Episode. Und aus unserem Supergau, beide gleichzeitig manisch zu sein. Ich trage gerade alles zusammen. Und wir sind dabei, für die Zukunft Vorkehrungen zu treffen... stets in der Hoffnung, dass die Phasenprophylaxe und Neuroleptika nicht nur fett machen, sondern auch weiteren Extrem-Ausschläge vorbeugen... sie verhindern... und auch sonst all unser Wissen über Selbstheilung... Es gibt ein Codewort für mein sich sorgendes Umfeld*: bitte ruft mich rechtzeitig (lieber zu früh als zu spät, lieber einmal zuviel als zuwenig) zu: 
"HASHTAG ZWANZIGACHTZEHN!"

An meinem 48. Geburtstag 2019 waren zwei der Weiber mit uns bowlen, es folgten ein Berlintrip (BERLIN = IMMER SCHÖN!!), unser wunderbarer Rosas-Urlaub 2019 und wieder eine Purpur-Tour (diesmal nur für 1 Nacht ins Frankenland)... 

Aktuell arbeite ich zunächst einmal in den Oberurseler Werkstätten... seit Kurzem bin ich unter dem Teppich hervorgekrochen und das ist natürlich nicht das Ende vom Lied... sondern wieder man nur der Anfang... oder die Fortsetzung... apropos: es gibt auch wieder neue MUSENFUNKEN und BLUNALAND artblog-posts...

Von allen blöden Losen ist mir übrigens meines nach wie vor noch das Liebste... jetzt leicht gesagt...


Donnerstag, 31. Oktober 2013

unfrei...

... fühle ich mich nur ungern. Doch bei meiner aktuellen Lieblingsbeschäftigung PINTEREST gibt's ZENSUR! Meine Antwortmail auf die mir unverständliche E-Mail-Warnung ging ins Nirgendwo und danach wurde mein Board sogar GELÖSCHT. Weiterhin zu finden sind zig Fesselbilder (Scheiß-Bestseller-Serie...) und geschminkte Kinder und so... was ich wiederum nicht brauche...Denn ich sammele/sammelte nur Schönes und Inspirierendes... wie eh und je.


Naja, in Kürze habe ich eh keine Zeit mehr für Pin-Faxen, dann lerne ich endlich mal wieder was anständiges. Und notfalls gibt es ja genügend Alternativen...

Und die "anzüglichen Bilder" habe ich in meinen Art-Blog umgezogen, denn ich mag sie.

Montag, 1. Februar 2010

Das kleine Special No. 2: SDL LOVE THEMES

Es schneit und schneit. Und ich hüte das Bett. Naja, die Couch. Daher hatte ich Zeit für dieses zweite kleine (recht aufwendige) Special.

Schokolade ist nämlich nicht meine einzige süße Sünde...
Mit meiner "Brautmutter" und vielen anderen Europäern teile ich eine Leidenschaft/ein Laster: Bloß keine Folge der Endlos-Telenovela "Sturm der Liebe" zu verpassen. Somit passt DKS No. 2 gleich hinter DKS No. 1, denn die Handlung rund um den Fürstenhof spielt in Bayern und ist oft ziemlich komisch... es wird viel geliebt und gelitten aber auch gesungen, gelacht und getanzt...

Speziell für Die voll bewegliche Tante und dieses zweite kleine Special habe ich alle aufzutreibenden Songs zu den vielen Liebespaaren aufgetrieben. Es haben nur die größeren Lovestories ihr eigenes Lied, nicht so Affären und kleinere Beziehungen wie z.B. Marie + Robert, Marie + Xaver, Marie + Lars, Marie + Nils, Marie + Hendrik, Tanja + Nils, Laura + Lars, Rosalie + Felix, Barbara + Werner, ...

Hier also die musikalische Reise durch das Liebesleben am Fürstenhof bis jetzt – alles bewegende Songs:

Laura und Alex:
Bridge over troubled water (Simon & Garfunkel)

Laura und Gregor:
Stand by me (Ben E. King)

Miriam und Robert:
Your Song (Elton John)
Mein Lieblingspaar. Zu Recht mit einem der besten Songs!

Viktoria und Robert (aber auch Samia und Gregor?!):
What the world needs now (Ricki Lee)

Samia und Gregor:
I will always love you (Whitney Houston)

Emma + Ben:
Tonight and Forever (Richie Stringini von US5)

Emma und Felix:
Moonriver (Barbra Streisand)

Viktoria + Simon:
Get here (Oleta Adams)

Tanja und Doktor Niederbühl:
Total eclipse (Bonnie Tyler)

Sandra und Lukas:
"Without you" (Mariah Carey)

Annika und Lukas:
Because of you (Kelly Clarkson)

Charlotte und Werner:
My way (Frank Sinatra)
... eines meiner absoluten All-Time-Lieblingslieder, nicht zuletzt wegen Francis Brunn und Nathalie Enterline...

Elisabeth und Johann:
Für mich soll's rote Rosen regnen (Hilde Knef)
... das liebe ich auch sehr, besonders von Nina Hagen gesungen...

Vera und Johann:
Dein ist mein ganzes Herz (Franz Lehar)


Es fehlen bestimmt noch welche. Was ist beispielsweise mit Miriam + Felix. War das etwa auch "total eclipse of the heart" (siehe Tanja + Dr. N)? Oder "It had to be you" (Sinatra)? Wer weiß was? Viele Songtexte sind hier.

Und hier der krönende Abschluß, denn mit ihrem Tango fast ein eigenes Special verdient hätten...
Charlotte und Dr. Michael Niederbühl:
Tango por una cabeza (Carlos Gardel)

Als Zugabe hier also ein Special im Special, denn zu Tango Argentino im Film fällt mir noch Al Pacino in "Duft der Frauen" ein oder Richie und JLo in "Shall I dance" oder Antonio Banderas in "Dance!" Hach!!!

Charlotte + Michael haben auch dieses Lied:
Norwegian Wood (Beatles)


PS. Weitere Songs, die irgendeine Rolle spielen sind "The Rose" , La vie en rose (Samia + Felix), das Aschenbrödel-Thema, ...

Noch mehr SDL-Musik gibt's hier.

Nachtrag: Sandra + Lukas

Donnerstag, 8. Januar 2009

Eine kleine Bildergeschichte

Der Unfall mit dem alten Smart war am 15.12.2008. Daraufhin leaste ich meinen Neuen. Mit Hilfe von BMEK. Das inspirierte wiederum meinen Vater zu seiner unkonventionellen Deal-Offerte mit dem Kerninhalt "Tochter nimmt 36 Kilo in 36 Monaten ab". Woraufhin ich diesen Blog startete. Wodurch hoffentlich nun endlich alles gut wird! Wie beispielsweise für diesen, meinen kleinen alten Smart auch: er wird in Griechenland wieder aufgebaut und darf dann immer offen durch die Sonne fahren!!!


Hier mein erschreckendstes Weihnachtsbild (wer ist diese Moppelfrau mit meiner Brille?)


Und 3 aktuelle Bilder fürs VORHER-Archiv. Ja, das ist der Wahrheit, Baby!

* Genau, ich werde an meinem 40. Geburtstag zwischen 64 und 70 kg wiegen und dieses Gewicht trotz reiferen Alters dann halten. Oh bitte, alle Engel usw. steht mir bei!


Diary: Hab gestern tolle Bücher gekauft. Ja, alle Süchte auf einmal kann ich nicht bearbeiten ;-)
Und heute geht's ins Schwimmbad. Vater treffen. Hurra.