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Donnerstag, 11. Juli 2019

RÜCKBLICK 2018 & Die ganze Geschichte in Kurzfassung...

Zwischen Juni 2018 und Mai 2019 
klafft eine große Lücke ohne Eintragungen in der voll beweglichen Tante... einen Rückblick auf 2018 gab es zum Jahreswechsel auch nicht. Ich verbrachte Silvester im Bett und wünschte mir, tot zu sein... hier und jetzt reiche ich den Jahresrückblick 2018 nach:

Jetzt, da ich endlich wieder aufgetaucht bin, will ich mich mal an eine Aufarbeitung meiner bisher längsten und intensivsten Doppelphase (4 Monate manisch + 8 Monate depressiv = 1 Jahr!) wagen. Mein Blog, meine sicht, meine Interpretation, meine "Wahrheit"...

Vorab eine Bildergeschichte aus meinem iPhone: ... mein krasses krankes Jahr von Juni 2018 bis Mai 2019...

An meinem 47. Geburtstag ist im Mai 2018 war ich heiter und noch euthym. Während der zwei kleinen Urlaubs reisen davor (Segeln und saufen) auch.
Im Juni starb mein Jugendfreund und bereits bei seiner Beerdigung fragte mich meine beiden ABFs Kati und Geli (ihrerseits Kiga Freundinnen) liebevoll-kritisch und leicht besorgt, ob ich nicht schon etwas manisch abheben würde… ich werde zukünftig gerne eher auf sie hören... obwohl das auch eine Gratwanderung sein kann, denn wer wird schon gerne streng beäugt und hinterfragt... und das auch noch bei guter Stimmung...?

Die Arbeit an meinem Portfolio im ersten Halbjahr 2018 inklusive der Beschäftigung mit meiner Historie und Plänen kickte/triggerte mich bereits... und meine Selbstliebe steigerte sich schon leicht in manischen Narzissmus... es folgte die Entdeckung von Facebook-Live samt aller lustigen Filter, die einen in andere Rollen schlüpfen lassen und eine Bühne samt Publikum bieten; sowie die Wiederaufnahme einiger gemeinsamer Businessideen mit meinem BEDW inklusive Buchung teurer Onlinekurse (die wir später glücklicherweise grossteils wieder abbiegen konnten)... 

...dann der so so heisse Sommer: sehr viel schwitzen, sehr, sehr viel trinken... u.a. ein sehr heisses Wochenende mit dem HAPS in der Servicewüste Warner Brother Movie World... 

... und da war dann der Salat  –
bzw. der SUPERGAU: ich hypomanische Frau musste meinen hochmanischen Gatten "in Pflege geben" - an den vergleichsweise besten Ort hier in der Gegend... somit war dann aber die "schicke" Schwerpunktstation für Bipolare für mich gesperrt... 

Für mich folgten 2 Prüfungen und Zertifikate (EX-IN-Genesungsbegleiterin und Access Bars) und ein großes Einsamkeitsgefühl (alle im Urlaub und mein Gatte auch nicht bei mir, ja nicht einmal "da")... zu meiner Prüfung hatten alle Mit-Azubis viel Familien- und Freundes-Besuch, ich niemanden.

Meine (leider total begründete) Angst vor der absolut unzumutbaren Klinik Köppern, Paranoia und mein eigener Genesungswunsch trieben mich fort... ich wollte mich in Nordafrika erholen. Zunächst wollte ich zu Yassine, wie schon im Februar, doch der sprang im letzten Moment ab... FB "sei Dank" fand ich in Tunesien eine herzliche 10-Köpfige Familie, endlich liebevolle Umsorgung, die Ruhe der Wüste, Kamelrücken und sonstige Entzücken... traurig: nicht der junge Kerl war der Heiratsschwindler, sondern ich (unzurechnungsfähig*) die (manische) Schwindlerin... 

*Ja, es war eine aus Unzurechnungsfähigkeit geborene Idee, meinen Holger im Krankenhaus zurückzulassen; Hausschlüssel, Laptop-Passwort und unseren Augapfel Lucie einem wildfremden jungen Gambesi anzuvertrauen, den ich kurzerhand eingeladen und zu meinem "Personal Assistant" erklärt hatte... glücklicherweise WAR er wirklich vertrauenswürdig... dennoch als Hundesitter völlig ungeeignet, was weitere Katastrophen nach sich zog...

Nach einer umständlichen (2 Flüge "verpasst") und dadurch leider sehr teuren Hinreise landete ich also mittellos in Tunesien. Es folgte Horror. Nicht dort. Sondern von Zuhause aus: "Dein Hund kommt ins Tierheim, komm heim." "Ihr Mann ist für Sie nicht zu sprechen". "Du bekommst kein Geld, aber komm sofort nach Hause" usw...

Nach viel Hin und her und vielen Versuchen meinerseits flog ich nach 3 Wochen Wüste tatsächlich wieder heim. Da mein Rückflieger nur bis Zürich flog, legten meine Weiber für ein Flixbusticket zusammen und sich auch sonst mächtig ins Zeug, sie hatten es dabei alles andere als leicht und waren auch relativ alleine mit ihren Bemühungen um mich.

Daheim wurde es noch grausamer. 

Niemand holte mich am Busbahnhof ab, niemand sprach mit mir, besuchte mich, half mir. Am Schlimmsten: war ich doch hauptsächlich wegen ihr so umständlich zurückgekehrt, bekam ich Lucie nicht, erfuhr nicht, wo sie war, wurde erpresst... und dadurch immer rasender...

Schliesslich wollten meine tapferen, liebevollen, erschöpften und hilflosen Weiber mich, Hilfe und Heilung für mich wünschend, unterbringen – sie besuchten mich zu einem Weiberfrühstück und fuhren mit mir anschliessend (hektisch, ich konnte mein Brötchen nicht fertig kauen und auch nicht richtig packen, vergass sogar mein Handy) DOCH NOCH an jenen zerstörerischsten Unort, den ich kenne... und ich sollte ihn noch schlimmer kennenlernen... trotz anderer Ideen, die ich hatte, um meine Gesundung zu ermöglichen, fügte ich mich - UM DES LIEBEN FRIEDENS WILLEN... war fortan wieder eine gefühlt lange Zeit alleine in der Hölle vitos Köppern, wo ich schwer bezahlte. 

Vitos Waldkrankenhaus Köppern: unmenschliche Folter (= drei fragwürdige Fixierungen) und unzähliche Trigger - auch durch die anderen zumeist noch verrückteren Mitpatienten - verschlimmerten meinen Zustand zunächst noch... so noch nie da gewesene manische Psychosen blühten auf... 

Erst ab dem Tag, an dem mich nach 5 langen Wochen erstmals mein Gatte samt Lucie und meiner Mutter besuchte, fing ich an zu genesen... 

Ende Oktober durfte ich endlich nach Hause. Zunächst mit getrennter Bettstatt. 

Doch anstatt uns zu trennen, wollten wir beide doch aneinander und unserer Ehe festhalten. Welch Glück. Gegenseitige Vergebung war uns möglich durch unsere jeweilige intensive Kenntnis manischer Zustände und ätzender Begleitumstände aus eigener Erfahrung. Und wir und unsere Beziehung sind immernoch am Heilen.

Unseren Neuanfang konnten wir leider nicht geniessen: bereits nach kürzester Zeit sahen wir dem anderen Extrem in seine hässliche Fratze: ich fiel in tiefste suizidale Depression. Sie währte acht Monate lang. Glücklicherweise wurde ich in der passablen Tagesklinik Bad Homburg aufgefangen und sogar unüblich lange betreut, bzw. vor mir selbst und meinem starken Todeswunsch beschützt.

Es gibt viele Learnings aus meiner letzten Doppel-Episode. Und aus unserem Supergau, beide gleichzeitig manisch zu sein. Ich trage gerade alles zusammen. Und wir sind dabei, für die Zukunft Vorkehrungen zu treffen... stets in der Hoffnung, dass die Phasenprophylaxe und Neuroleptika nicht nur fett machen, sondern auch weiteren Extrem-Ausschläge vorbeugen... sie verhindern... und auch sonst all unser Wissen über Selbstheilung... Es gibt ein Codewort für mein sich sorgendes Umfeld*: bitte ruft mich rechtzeitig (lieber zu früh als zu spät, lieber einmal zuviel als zuwenig) zu: 
"HASHTAG ZWANZIGACHTZEHN!"

An meinem 48. Geburtstag 2019 waren zwei der Weiber mit uns bowlen, es folgten ein Berlintrip (BERLIN = IMMER SCHÖN!!), unser wunderbarer Rosas-Urlaub 2019 und wieder eine Purpur-Tour (diesmal nur für 1 Nacht ins Frankenland)... 

Aktuell arbeite ich zunächst einmal in den Oberurseler Werkstätten... seit Kurzem bin ich unter dem Teppich hervorgekrochen und das ist natürlich nicht das Ende vom Lied... sondern wieder man nur der Anfang... oder die Fortsetzung... apropos: es gibt auch wieder neue MUSENFUNKEN und BLUNALAND artblog-posts...

Von allen blöden Losen ist mir übrigens meines nach wie vor noch das Liebste... jetzt leicht gesagt...


Samstag, 20. Mai 2017

In bester Gesellschaft...


... war ich neulich an meinem Geburtstag (Rekord: 150+ Gratulationen auf FB und WA!!!) –

UND bin ich in meinem neuen "Zuhause", der MILES! mit dem allerliebsten Marcus Jäck und Senior-Profis wie Fasel und Schwöbel... und dieser Journalismus-Professor (mit dem weißen Haupthaar), der u.a. bereits den Dalai Lama, Helmut Schmidt und Gorbi traf, begegnet mir ganz und gar liebenswürdig auf Augenhöhe und lehrt mich Wertvolles... wow, welch Geschenk!!!!




Auch ein geniales Geschenk:
Psych-K (R) -Sitzungen mit meiner alten/neuen Freundin Iris Korkus. Mir geht es besser denn je.

Weitere tolle Geschenke bekam ich zu meinem 46. - Einhörner von den sweet Nichties, 1x Therme von Iris, einen mobilen Meditationshocker von Wahlschwester Jana, eine Prince-Biografie von Mama uvm. - und vom Leben - nach 3 Monaten Depri - endlich wieder Antrieb, Flow und Fröhlichkeit...

... und dank der neuen Therapie und der neuen Jobs bleibt
alles im grünen Bereich...


Meine aktuellen Jobs/Ehrenämter:
- MILES! (Grafik + stellvertretende Chefredaktion)
- ein Grundschul-Kunstprojekt mit 27 Kids von 1. bis 4. Klasse – demnächst mehr im ART-Blog
- Verrückt? Na und! - Schulaufklärungsprojekt
- Artikel für den Compassioner
- Schreib/Buchprojekte mit Iris, mit anderen Menschenlehrerinnen/Bipo-Ladies etc...

Life NOW is beautiful. DANKE :)

Mittwoch, 22. März 2017

Herzfamilie

Ein Klassentreffen der besonderen Art fand am Wochenende im Sampurna in Schlangenbad statt.
Ca. 1/5 der ursprünglichen Ausbildungsklasse "Menschenlehrer" fand sich am Freitag abend unter den Kronleuchtern ein. Unser Abschied am Sonntag Nachmittag war herzlich und hoffnungsfroh!

Demokratisch und im Flow organisierte sich ein tolles selbst gestaltetes Programm. Hier ein kleiner Auszug:

>> Thomas: Glaubenssätze auflösen Ich bin eine Extrawurst
ich bin keine Extrawurst
(nicht) der Nabel der Welt

NA UND?
Was ich hab/bin ist kein Hindernis
ich passe
sowohl als auch


AFFORMATION: Frage nach dem Zielzustand:
Warum ist es wurscht und kein Hindernis als auch keine Excuse für mich, eine Extrawurst zu sein?

Warum ist es wurscht, ob ich eine Extrawurst bin?
Warum bin ich so ausgeglichen?
Weil...

Affirmation - Afformationsfrage - Antwort = Affirmation = offene, ermächtigende Warumfrage

NICHT das Problem hinterfragen!!!!!
Gerne den Wunsch: warum hab ich soviel Geld?


>> ANNEGRET: THE WORK (Byron Katie)
aha, es denkt mich
Gedanken auf Wahrheisgehalt
NICHTS IST WIRKLICH WAHR

Glaubenssätze, die uns leiden lassen, hinterfragen
Lieben + annehmen, was ist

annehmen ist nicht hinnehmen,
nix Opfer sondern AHA.

Nicht gegen das kämpfen, was ist
Books: 1000 Namen für Freude, Schrei in der Wüste, Lieben was ist

3 Angelegenheiten: meine (?! - es atmet mich), andere, realität (Gott)
>> in die eigene Verantwortung kommen
NOT MY CIRCUS,
NOT MY MONKEYS!

4 Fragen
1 ist das wahr?
2 Kannst du mit absoluter Sicherheit wissen, dass es wahr ist?
3 was passiert, wie geht es Dir mit dem Gedanken?
4 Wie geht es Dir ohne den Gedanken?

Umkehrungen:
1 Ins Gegenteil
2 zu mir
3 zu mir in Bezug zum anderen

nix wegmachen, sondern in forschenden Prozess gehn, tanzen
(biodot)


>> Günther: Stressreduktion
fight - fly - freeze

Rückzug-Anpassung-Erstarrung
etc...
uvm...

Trotz meiner aktuellen/jüngsten depressiven Schwankung bin ich hingegangen und habe sogar einen kleinen Flamenco-Schnupper-Spaß-Workshop gegeben. Nach dem Motto: WAS WÜRDE ICH TUN/LIEBEN, WENN ICH GESUND WÄRE? ALSO – SO TUN ALS OB!
Mit beidem habe ich mir selbst ein Geschenk gemacht. Meine Stimmung ist besser... 

Nachtrag zur letzten Zeit: trotz gräulichem Graugrün... Schlumpfentinstag, Oosten mit Geli und Fynn, Tigerpalast, viel Sport, den BEDW unterstützen, Grafikjobs, ...




Dienstag, 25. November 2014

Mein Job


Kommunikationsdesignerin
Frei und/oder Anstellung suchend.

Muse.

Fr/au/chen/
   /eundin.

Gesund werden.
Betrifft Haut, Haare, Übergewicht, Psyche.

Da ich zu diesem Zeitpunkt keinen festen Job habe (Ergebnis und widerum Hauptgrund meiner zeitweiligen Verstimmungen*), mache ich gesund werden zu meinem aktuellen Hauptjob. Schließlich habe ich ja nichts zu verlieren.

*Letzte Manie: Anfang 2013. 
Folge: Job los. 
Folge von beidem: Depression.
Langzeitfolge: Ich weiß nicht mehr so richtig, was ich will, was ich kann, was echt ist und was heiße Luft. Wo und wann kann ich mir selbst vertrauen? Das ist vertrackt. Und beknackt.

Heutige Sofortmaßnahme: jetzt gehe ich jetzt mit dem Hund in die Sonne, tief atmen und mache anschließend Yoga. Dann räume ich weiter auf. Aussen wie innen ;)


Freitag, 27. Dezember 2013

Bye 2013 Ritual...

Thanx 2 Christina Morassi I do a little thinking about almost past 2013...
Gedanken am Ende des Jahres:

1) 3 TOP FAVES / 3 Favoriten
2) 3 LEAST FAVES / 3 Erfahrungen, auf die ich gerne verzichtet hätte
3) TAKEAWAYS / Was nehme ich mit?

1)
- finding me never beeing alone, even in my darkest hours
... selbst in meinen dunkelsten Stunden war ich nie allein
- dream cruise with my love
... Traumkreuzfahrt mit der Liebe meines Lebens
- back 2 "school", learning very useful stuff
... zurück in der Schule, Nützliches lernen

2)
- dissapointing, unjust and devastating slap in my face after 13 years beeing a faithful, comitted and creative employee and finding myself unemployed for the first time in my life
Nach 13 Jahren Treue, Engagement und Kreativität brutal und ungerecht voll einen in die Fresse bekommen und mich erstmals in meinem Leben arbeitslos vorfinden
- hello again mania + depression, realizing I shouldn't stop lithium
Wiedersehen mit Manie und Depression, klein beigeben müssen und doch das Lithium weiterfressen
- gaining double weight again, after losing some (without lithium) in the beginning of the year...
Nach Gewichtsabnahme zu Beginn des Jahres (ohne Lithium), später das Doppelte wieder zulegen...

3)
- thank god I have a very caring and lovely mother-in-law
...was habe ich für eine liebe Schwiegermutter, die so gut zu mir ist
- a new nice friend for me and Lucie, living in the same town

... eine neue liebe Freundin für mich und Lucie – die sogar in der selben Stadt wohnt
- new knowledge in adobe creative suite

... neues Wissen in Photoshop, Illustrator und InDesign...


So. Ritual vollendet. 2014 kann kommen. Und gerne besser werden ;)



Rückblick 2013 in Bildern (der von 2012 gefällt mir besser):

Manni und Deppi haben mir so ungefähr das halbe Jahr versaut (> Ich mag mir auch gar keine Mühe geben, das irgendwie positiver zu formulieren...)



Montag, 13. Mai 2013

primär pseudovollkommen ...

... ist die Zahl 42.


Ob ich morgen oder demnächst wohl die Antwort auf die große Frage kennen werde?

Ob Douglas Adams sich mit der Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens überhaupt etwas gedacht hat?

Ob ich wohl bald wieder ok bin? Und beruflich schöne neue Wege finde?
Ja, genau das wünsche ich mir zum Geburtstag morgen. Bestell.

Apropos: der BEDW hat sich ein neues Auto bestellt und das fahren wir morgen holen. Mit Zoobesuch. Na dann pack ich mal das Nachtköfferchen.

Warum Lucie einen blauen Reifen trägt?
Nein, sie übt nicht Trockenschwimmen oder springt gleich in den Pool. Der Reifen ist ihre aufblasbare Halskrause, damit sie ihre OP-Naht in Ruhe lässt. Um den Hals, wie vorgesehen, hat's nichts gebracht – sie konnte sich noch mit den Hinterläufen kratzen... also habe ich das Ding etwas umfunktioniert...


Und sonst? Backen, kochen, lesen, Filme/Serien gucken, bissl sporteln, Knöpfe annähen, Haushalt machen, Gassi gehen und seit 2 Tagen auch wieder bissl am Apfel sitzen. Für den BEDW und mich. Auch der DVBT-Blog hat abgespeckt. Von Mitte Januar bis Mitte April. Weg mit dem allzu Wilden innerhalb dieser drei Monate. Weniger ist manchmal eben doch mehr. Oh, möge die aktuelle Phase weniger als drei Monate dauern bitte!

Sonntag, 17. Februar 2013

Gazpacha and Friends

Die guten alten Zeiten. Gazpacha in her early years of the spiritual flamenco path. CAMINO FLAMENCO ESPIRITUAL. Mit Raphael Brunn und Arturo Martinez, als Raphael seinen Lehrer noch zu schätzen wusste. Mit Torombo im Tigerpalast, zu Zeiten von Raphaels Vater Francis Brunns INCOGNITO. Mit Raphael im Fotostudio von Daniel Schettling, Frankfurt. Mit Juanito Villar bei einem Festival Anfang der 90er – kurz vor meinen ersten beiden Phasen von Depression und Manie.

Meine Vergangenheitsbewältigung führt dieses Wochenende noch viel tiefer. Beim HunaMatrixHealing Seminar von David Rene Vosen (DANKE UNIVERSUM!!!) konnte ich mir bisher nicht nur selbst von der wirklichen Existenz des Quantenfeldes* (ähnlich wie das Realisieren von DIE ERDE IST KEINE SCHEIBE!!!) und der 2 Punkt Methode (Quanten, Matrix, Theta Healing Energetics, Inform, Bla bla bla... alles Worte, Bezeichnungen) überzeugen und sie anwenden, ich genieße auch die Hilfe von Erzengel Raphael, habe meinen eigenen Shiva Lingam um den Hals und nahezu alles begriffen und in meinem System aufgelöst, was mich jemals blockiert und krank gemacht hat. Puh. (Da mache ich 20 Jahre lang rum und jetzt ging's in 2 Tagen!) ALHAMDUDILLAH! Danke. Danke. Danke.

Heilung.

* Der BEDW und mein Freund Bocuse übrigens auch, Freitag abend waren wir noch beim Erlebnisabend von Corinna Agrusow und beim zweiten Versuch hats meinen Liebsten auch umgehauen. Ich konnte schon gar nicht mehr gerade stehen bleiben. Wer das allerdings WIRKLICH mit LIEBE und Authentizität kennenlernen möchte, dem empfehle ich David!!!

Sonntag, 13. März 2011

Das kleine Special No. 16: Wandel

Schön, dass nun endlich Frühling IST. Da wird es Zeit ein kleines Special zu posten, dass ich in den dunkleren Herbst-Winter-Stunden gemeinsam mit meinem damaligen Gast, der Depression, vorbereitet hatte. Längst ist dieser Gast weitergereist und mir geht es gut, alhamdudillah. Da aber das Thema Wandel, Ende, Vorübergehen schon viel BESUNGEN wurde, möchte ich mein Sammelsurium nun dennoch veröffentlichen. (Links sind fett)

alles hat ein ende.

es geht vorbei. It will pass.
Alles geht vorbei.
nothing remains. todo pasa.

alles entsteht und vergeht, entsteht und vergeht...


Nichts bleibt wie es ist
es wandelt sich und mich (Rose Ausländer)


Am Morgen geht die Sonne auf, Die Welt nimmt weiter ihren Lauf, Menschen gehen von A nach B, Im Winter fällt ein bisschen Schnee. Farin Urlaub (Leadsänger Die Ärzte)


All we are is dust in the wind
... oder so ;-)


Weitere Durchhalteschlager:

Es geht alles vorüber, es geht alles vorbei, auf jeden Dezember folgt wieder ein Mai, es geht alles vorüber, es geht alles vorbei, doch zwei, die sich lieben, die bleiben sich treu.
Operettenkomponist Fred Raymond (1900–1954)



Marmor Stein und Eisen bricht, aber unsere Liebe nicht. Alles, alles geht vorbei, doch wir sind uns treu! (Drafi Deutscher)
Wurde sogar bereits gesungen von BK Angie!


Gegen all die Schwermut hier noch ein Witz:
Auf der öffentlichen Toilette. Ein Mann sitzt auf dem Klo und singt : "Es geht alles vorbei..."
Schimpft sein Nachbar in der Nebenkabine : "Dann zielen Sie doch besser, sie Ferkel!"


...und ein paar Fakten über unser Gehirn:

Ein geniales Sieb
Unglaubliche 50.000 Gedanken schwirren uns, meist ungeordnet täglich durchs Hirn. Interessant dabei ist, dass lediglich ein paar Promille davon, etwa 3%, uns wirklich hilfreich sind, uns aufbauen und uns selbst oder anderen was nützen.

Der weit größere Teil unseres Dahindenkens, so um die 20%, befasst sich eher mit Destruktiven Dingen, wie: Sorgen, Ängsten und Problemen, die uns oder anderen schaden und sogar krank machen können. Zumeist sind es jedoch einfach nur flüchtige, unbedeutende Gedanken die uns zufallen, jene die wir visuell oder akustisch aufnehmen, weil wir durch sie Erinnerungen und Verknüpfungen in uns abrufen.

Wir müssen uns selbst in Einklang mit dem bringen und auf das ausrichten, was wir erreichen wollen. Daraus entsehen Freude, Wertschätzung und Leidenschaft. Empfinden wir hingegen Verzweiflung Furcht oder Zorn, so sind das deutliche Hinweise darauf, dass wir nicht in Übereinstimmung mit dem sind, was wir erreichen wollen. Sei im Jetzt. Nutze das Heute dazu, Dir über eine Sache Klarheit zu verschaffen. Nichts ist wirklich wichtig, ausser dem, was Du genau jetzt, in diesem Augenblick, tust.

Von diesem Moment an kannst Du ein völlig anderer Mensch sein, erfüllt von Liebe und Verständnis, offen, aufrecht und positiv in all seinen Gedanken und Taten. Das ist Dein wahrer Kern.

Mittwoch, 29. Dezember 2010

Die Sonne scheint in meinem Zimmer

Meine BMEK hatte Erbarmen mit mir und schenkte mir gemäß ärztlichem Rat eine Zimmersonne gegen Winterdepressionen. Egal ob endogen (bipolare Störung) oder exogen (Winterblues) – ich hatte mir das Zauberlicht gewünscht, um gegen die Monster aus meinem Hirn einfach nichts unversucht zu lassen.


Gestern habe ich die Lampe ausgepackt und aufgeladen und heute tanke ich Licht – ja, auch während ich dies schreibe.

Zusätzlich schüffele ich an meinem Handgelenk und genieße mein neues Parfum, das mir der BEDW geschenkt hat. Dabei fällt nein Blick auf die wunderschönen Engelsflügel, die ich von meiner himmlischen Schwester bekommen habe und auch auf mein Peace-Hippie-Armband von meiner ABF... hach, fühle ich mich geliebt und beschützt... Danke!

Ich glaube, ich merke schon, wie es hilft...

Surftipp No. 114 bastel ich vielleicht für/mit dem BEDW...

Donnerstag, 18. November 2010

Sind wir auch nur Bären?

Wir hatten gehofft, nach der Zeitumstellung wieder früh genug für ein gemütliches Frühstück, Waschen, Gassi etc. aufzuwachen. Weit gefehlt: In "alter Zeit" wären wir heute um 10 Uhr erwacht. Alle drei. Auf den Penn-Hund ist auch kein Verlaß.

Wir sind immer müde. Ich bin ziemlich antriebslos und habe das bisher resigniert auf meine Krankheit geschoben...

Wenn sich das alles im Frühjahr wieder deutlich ändert, weiß ich sicher, was das ist: Wir sind auch nur Bären und haben das Winterschlaf-Syndrom!?!

Apropos Tiere: Hier mal wieder ein Surftipp – No. 111

Freitag, 27. August 2010

Den Engeln sei Dank

Engel helfen dir immer und zu jeder Zeit, Du mußt sie nur darum bitten. Vergiß nicht dich zu bedanken, denn dein Dank ist ihr Lohn. Öffne dein Herz und empfange die bedingungslose Liebe dieser wunderbaren Geschöpfe.


Wie schon zuvor haben sie mir wieder mal geholfen, als ich sie anrief. Danke!!!
Dazu habe ich eine Anti-Depressions-Geschichte geschrieben:

Das Monster auf dem Schrank

Auf meinem Schrank wohnt ein Monster.
Gut verschlossen in einer Kiste ganz hinten an der Wand.

Ich habe Angst vor ihm,
denn ich kenne es.
Wenn es aus seiner Kiste herauskommt
und vom Schrank herunter
dann wird es mir gefährlich.
Einmal befreit, wächst es stetig
nimmt mir die Luft zum Atmen,
die Lust am Leben,
es würgt mich,
fesselt mich,
lähmt mich,
frisst mich
mit Haut und Haar.

Bisher habe ich es irgendwie
irgendwann
immer geschafft, mich zu befreien
selbst aus seinen Eingeweiden.
Und es wieder klein zu kriegen,
in seine Kiste zu sperren
und zurück auf den Schrank zu verbannen.
Weit nach hinten.

Die Kiste mit ihrem fiesen Inhalt
und vielleicht den Schrank gleich mit zu entsorgen
oder den Raum, in dem Schrank und Kiste stehen,
ein für alle Mal zu verlassen
will mir nicht gelingen.
Wie auch?

Dieser Raum mit Schrank, Kiste und Monster
befindet sich in meinem Kopf.

______________________ . _______________________


Gerade hat sich die Kiste wieder einmal
rumpelnd an den vorderen Rand des Schranks bewegt.
Und der Deckel hat verdächtig gewackelt.
Mit einem rot unterlaufenen Auge
konnte das Monster aus seiner Kiste blinzeln.
Als ich wahrnahm, das es mich fixierte,
erstarrte ich wie das Kaninchen vor der Schlange.

Wohl wissend, was mir als Nächstes blühten würde,
wenn ich so erstarrt verharre,
schaffte ich es
irgendwie (?!)
DIESMAL, meine Schockstarre aufzulösen.
Mit ein paar innigen Stoßgebeten
fasste ich mir ein Herz und schob die Kiste
gerade noch rechtzeitig
gut verschlossen zurück nach hinten an die Wand.
Und ich packte noch einen Stein auf den Deckel.

Das muss ich mir merken.
Mit der Kiste werde ich fertig
solange das Monster noch drin ist.

Also darf ich den Schrank nicht aus den Augen lassen.
Oder?

Aber heute heißt es:
Ausatmen, durchatmen, freuen
und den Engeln danken!


Surftipp No. 95

Mittwoch, 11. November 2009

Hätte der Torwart für Paok Salonikia gespielt...

... würde er vielleicht noch leben. Denn laut WHO verzeichnet Griechenland in der europäischen Statistik die geringste Suizidrate. Auf einer Grafik, die ich gefunden habe, liegt Deutschland auf Platz 6 von 10.

Ich kann Robert Enke verstehen. Nachvollziehen warum (keinesfalls wie) er sich das Leben nahm. Doch Suizid bietet nicht die ersehnte Lösung. Aber er ist fatalerweise unumkehrbar. Für alle. Mich hält und hielt mein Glaube, dass mit dem physischen Tod keinesfalls alles zu Ende ist, regelmässig an diesem LEBEN. Und die LIEBE(n). Und die Erfahrung (das Wissen?) dass alles vorbei geht. Und die Erinnerung an das Schöne, die Freude. Und die Möglichkeit, Hilfe zu erfahren. Und sei es von "oben".

Hierzu die "Worte Deines Schutzengels":
Ich bin Dein Schutzengel, eins mit Dir von Geburt bis zum Tod. Ich bin bei Dir, in Dir, neben Dir, über Dir, hinter Dir. Ich bin, wer Du sein sollst und im Innersten sein willst. Ich bin Dein stiller Gefährte und verlasse Dich nie. Ich trauere mit Dir, bete mit Dir und liebe mit Dir. Ich schütze Dich, ich kämpfe für Dich, ich leite Dich. Wann immer Du mich rufst, ich bin schon bei Dir und helfe Dir auch dann, wenn Du es nicht weißt. Meine Flügel umhüllen Dich wie ein leuchtendes Kleid. Ich bin Gottes Segen. Immer bei Dir. (aus: Mein Schutzengel)

Zum Tabuthema Selbsttötung habe ich teilweise brauchbare Anstöße gefunden: hier, hier, hier und hier.

Aber auch Galgenhumor, im wahrsten Sinne des Wortes ;-)

Der Comic links passt auch irgendwie zu diesem Blog... Weitere künstlerisch-"spaßige" Umsetzungen: hier, hier und hier.

Oje, wie komme ich aus diesem Post nun wieder raus? Naja, es ist halt November. Und es wird auch wieder Mai... also: ein Gebet für Robert, die Seinen und Seinesgleichen und sonst – keine Sorge...

Freitag, 23. Oktober 2009

MIRACULÖS!!!

Subhead: Engel, Dachs und schönes Haar
Gestern haben die schamanischen Trommeln von Jochen + Patrick Sanyjaya ein Krafttier herbeigerufen. Völlig unerwartet kam ein Dachs und hat mir freundlich zugelächelt. Dann bin ich eingeschlafen.

Web-Fundstücke über mein (?) Krafttier Dachs:
Kraftphase Spätfrühling. Krafttier der Erde. Erdwesen wie Dachs, Maus, Fuchs oder Skorpion sagen uns, dass wir den Boden unter den Füßen behalten und uns mit der Natur verbinden sollen. Der Dachs sieht dick aus, ist aber eher muskulös und kräftig. Dieses Tier ist kühn und wild und ergibt sich nie. Wenn der Dachs zu einem Mensch als Krafttier kommt, dann steckt dieser Mensch sehr wahrscheinlich mitten in einem Prozess. Der Dachs zeigt sich intelligent und kreativ, wenn es darum geht, den besten Lösungsweg zu finden. Mit seiner Ausdauer, Bescheidenheit und Anpassungsfähigkeit hilft er seinem Menschen, sich durchzuwühlen und diese anstrengende Phase zu überstehen. Bei den Kelten war der Dachs für seine Hartnäckigkeit und seinen Mut berühmt. Für sie war er das unnachgiebigste aller Tiere. Er verkörpert die Stärke, die Zähigkeit und die Ausübung der Heilkunde, kühnes Selbstvertrauen, Wut, Heilung, Intuition, Hingabe, Weisheit, Tapferkeit, List, Schnelligkeit, Effizienz, Schutz, Selbsthilfe. Er ist Wächter der Geschichten, starker Beschützer, ausdrucksvoller Selbstdarsteller, symbolisiert Ausdauer bei der Erfüllung einer Aufgabe, Kenntnis der Erdeenergie, Kreatives Handeln in einer Krise, Sammler von Geschichten, Angriffslust und Bereitschaft, für das zu kämpfen, was Sie für richtig halten. Der Dachs hilft Gefühle offen zu äußern und notfalls aufbauend ärgerlich zu werden.

Eine noch viel überraschende Begegnung mit der spirituellen Welt hatte ich Anfang der Woche.

Kleine Vorgeschichte: In der Vergangenheit habe ich schon schlimme(re) Depressionen erlebt. Als ich einmal eine höchst gruselige Depersonalisationsstörung erlitt, half mir Tavor. Dieses süchtig machende Psychopharmaka aus der Gruppe der Benzodiazepine half unmittelbar. Als wäre ein Schalter umgelegt worden, war ich unmittelbar nach der Tabletteneinnahme wieder ich selbst und litt kaum mehr.

So und nun zu meiner aktuellen, viel gesünderen Schalter-Umleg-Erfahrung. Allerdings könnte ich auch danach süchtig werden ;-) Am Montag begab ich mich unter die Hände einer jungen, charmanten Heilpraktikern aus Berlin, die gerade in Frankfurt zu Gast war. Der BEDW hatte mich zu dieser ANGEL-LIGHT-HEALING*-Sitzung geschickt. Wie gut von ihm. Denn seither (also schon 4 Tage) haben sich meine Depressionsdämonen verzogen. Magisch. Unter Brittas Händen, die hauchzart auf Stirn bzw. Kopf und Unterbauch ruhten, spürte ich angenehme Wärme und Leichtigkeit – fast Schwerelosigkeit. Und mit geschlossenen Augen konnte ich Licht- und Farbspielen zusehen, wie ich sie ähnlich nur von meinen Mac-Screensavern kenne. Aber ganz von allein. Ohne sie mir gezielt vorzustellen. Hier mein neuestes Artwork: mit Hilfe genannter Bildschirmschoner und Photoshop habe ich meine Angel-Light-Show mal nachempfunden (mein Erlebnis auf Brittas Liege war unbeschreiblich schöner und leuchtender...):
*Angel Light Healing ist der Name einer noch verhältnismäßig unbekannten spirituellen Heilmethode. Angel Light Healing ist eine spirituelle Heilmethode, bei der man heilende Energie aus dem Engelreich direkt in den Körper gechannelt bekommt. Sie harmonisiert die Chakren, löst energetische Blockaden auf und bewirkt auf sanfte und liebevolle Art verschiedene ganzheitliche Heilprozesse. Der Kontakt mit der Energie der Engel ist emotional tief berührend und wie ein Balsam für die Seele. Ähnlich wie beim Reiki fließt auch hier feinstoffliche Energie aus den höheren Bereichen der Wirklichkeit in einen Menschen und wird von diesem auf einen anderen Menschen zu Heilungszwecken übertragen. Die Quelle dieser Energie ist hier jedoch das Reich der Engel. Beim Angel Light Healing dient der Behandler den angerufenen Engeln der Heilung als Kanal, durch den sie der empfangenden Person genau in dem Bereich Heilung zukommen lassen können, wo die Heilung gerade am meisten benötigt wird. Eine Sitzung ist sowohl für den Behandler, als auch für den Behandelten ein tief berührendes Erlebnis. Es sind auch schon extreme physische Heilungen aufgetreten, die medizinisch unvorstellbar waren.

Zu guter Letzt habe ich seit heute mal wieder die Haare schön. Mein letzter Frisörbesuch war im Juni. Heute bin ich leider wieder etwas runder, aber dafür werden meine Haare immer länger...
Ich habe meine Pulsuhr eingeschickt. Sobald sie zurück kommt, werde ich mir endlich wieder den Pokal erturnen!

Doch zuvor ist wieder Wochenende. Mit Family (einer frisch berenteten Maman, meiner kleinen Nichte) und anderen Späßen.

Freitag, 16. Oktober 2009

Der mit dem Wolf tanzt

Ausblick auf's Wochenende: Am Samstag ist Diwali und am Sonntag gibt der BEDW den Puppenspieler. Mit Wolf und Giraffe. Apropos Giraffe. Dieses Bild hat der mit dem Wolf tanzt bei seinen Prüfungsvorbereitungen (Wer errät, in was er geprüft wird? ) gefunden und ich möchte es hier mit Euch teilen. Es soll mir aber mehr zur Abschreckung als zur Belustigung dienen:

दीवाली
Diwali,das indische Hindu-Fest der Lichter wird zu Ehren der Glücksgöttin Lakshmi gefeiert. Man erbittet von ihr Reichtum und Wohlstand. Das Entzünden vieler Reihen von Öllämpchen gilt in erster Linie dämonen- und mißgeschickvertreibend. Ich werde viele Kerzen entzünden! Na denn verpisst Euch, ihr depressiven Gedanken. Gestern wurden sie bereits kleingetrommelt. Bei einer schamanischen Reise...

Zur Zeit liegt die Gewichtung dieses Blogs mehr auf Stimmungs- denn auf Abnehmtagebuch. Sonst würde er brach liegen. Doch ich wünsche mir, daß sich das bald und nachhaltig wieder ändert. Bitte.

Mittwoch, 30. September 2009

Flowerpowerfamily

(Das Fotoshooting fand zwar am Wahlsonntag statt, war aber keine Wahlparty der Grünen sondern der vierte Geburtstag der süßen kleinen Nichte, ganz links)

Ansonsten habe ich heute nur einen kleinen Reim:

Herbstsonnenlicht
Zu Stimmung oder Gewicht
gibt es Neues leider nicht.

Freitag, 25. September 2009

kreativ statt depressiv

Weil ich zur Zeit eine Blunaland-Blockade habe, stelle ich meine zwei neusten Werke mal hier rein. Morgen fahren wir auf eine Hochzeit. Also habe ich mich in diversen Foren über die Schwierigkeiten mit dem Selbstbacken von Glückskeksen schlau gemacht und es dann dennoch gewagt. Ja, war nicht ganz einfach. Aber irgendwie habe ich es hinbekommen inklusive Geld- und Glückwunschfüllung.

Und für das Kindertheaterprojekt meines Freundes Rolf habe ich Logo, Flyer und Anzeige entworfen. Möchte noch jemand eine Kreativleistung von mir?

Donnerstag, 24. September 2009

Null Bock auf Blog

Zumindest auf Schönbloggerei. Bevor ich darum aber gar nicht mehr blogge, heute also völlig ungeschminkt. Es gibt leider nur zu berichten, dass ich nicht abnehme, sondern gerade eher zu. Könnte auch an der "Zusatzpille" liegen, die ich seit ca. 2,5 Wochen nehme, um meine verkorkste Hirnchemie wieder zu richten. Ja so ist mein Leben zur Zeit (seit ca. nach der Discowurst...): Grünmüll außen, Hirnmüll innen. Es ist nicht so schlimm diesmal wie's seit 1993 schon öfter war. Uff. Und möglicherweise schwinden die Dämonen ja gerade schon wieder. Jede Depression wird besser, sofern man sie überlebt - lautet passenderweise das Motto eines Blogs. Und ein anderer Blog heisst generell so wie mein heutiger Post.

Was mir aber erstaunlich gut tut, sind meine Besuche in Monnhm. So auch vorgestern zum Singen! "Es wird dir schlimmer ergehen als dem tapferen Stier bei seinem Tod, weil Du es gewagt hast, schlecht von mir zu sprechen." Eine krasse Strophe Tientos. War aber gut. Sehr sogar :-) Und alles andere wird auch wieder. Erfahrungswert.

In meiner Lieblings-Soap SDL kann man zur Zeit einiges über die bipolare Störung erfahren. Ich bin positiv überrascht über die recht gelungene Darstellung...

Freitag, 16. Januar 2009

„Man kann auch Flöhe UND Läuse haben.“

... so beschreiben Mediziner gerne Komorbidität (zugleich Auftreten mehrerer Störungen oder Krankheiten). Komorbiditäten können, müssen aber nicht – im Sinne einer Folgeerkrankung – ursächlich mit der Grunderkrankung zusammenhängen.

In meinem Fall geht die überproportionale Gewichts-Zunahme (inkl. aller Jojo-Aufs-und Abs) definitiv mit meiner Diagnose Bipolar einher. Zwar war ich nie eine Elfe, hatte immer schon einen "Latina-Po" und guten Appetit (besonders auf Schokolade), doch mein Gewicht war in den ersten 20 Jahren meines Lebens völlig normal. In meiner ersten Major Depression 93/94 nahm ich ab bis auf 50 kg. In den 15 Jahren seitdem habe ich mich verdoppelt.

Heute beweist die Forschung: bei Patienten mit Adipositas zeigt sich oft auch eine bipolare Störung. Affektive Störungen werden mit verschiedenen körperlichen Erkrankungen wie Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Adipositas in Verbindung gebracht. In einer Studie aus Italien wiesen 89 % der Patienten, die mit schwerer Fettleibigkeit in eine Klinik eingewiesen wurden, in irgendeiner Form eine bipolare Störung auf.

Auch wenn der Kausalzusammenhang noch unklar ist, mag es bei dieser hohen Inzidenz für eine bipolare Störung bei adipösen Patienten kein Zufall sein, dass Noradrenalin, Dopamin und Serotonin an der Regulation des Glukosestoffwechsels beteiligt sind. Außerdem sollte man das Risiko der Gewichtszunahme durch Antipsychotika neu bewerten.

Interessanterweise zeigte keiner der Patienten mit Adipositas und bipolarer Störung einen Alkohol- oder Medikamentenmissbrauch, eine ja sonst häufige Komorbidität der bipolaren Störung. Das übermäßige Essen scheint hier eine gleichwertige Form der Sucht darzustellen.

Auch berichten bei der Einnahme von Lithium 48 % über eine Gewichtszunahme, bei Neuroleptika (Manie-Dämpfer) und Antidepressiva sogar noch mehr.

Natürlich bin ich lieber zu dick und werde dafür aber nicht von meiner erkrankten Psyche gestört, doch die Rechnung geht leider nicht immer auf und im schlimmsten Fall bin ich dann ein adipöser Psycho! Super, das klingt ja sexy!

Doch nun und fortan werde ich mittels gesunder Ernährung 2 Fliegen mit einer Klappe schlagen und sowohl meine physische als auch meine psychische Gesundheit optimieren!