MUSE4U + 3 MORE BLOGS + NEWSLETTER "MAGICMUSENEWS"

Posts mit dem Label Befinden werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Befinden werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 22. März 2017

Herzfamilie

Ein Klassentreffen der besonderen Art fand am Wochenende im Sampurna in Schlangenbad statt.
Ca. 1/5 der ursprünglichen Ausbildungsklasse "Menschenlehrer" fand sich am Freitag abend unter den Kronleuchtern ein. Unser Abschied am Sonntag Nachmittag war herzlich und hoffnungsfroh!

Demokratisch und im Flow organisierte sich ein tolles selbst gestaltetes Programm. Hier ein kleiner Auszug:

>> Thomas: Glaubenssätze auflösen Ich bin eine Extrawurst
ich bin keine Extrawurst
(nicht) der Nabel der Welt

NA UND?
Was ich hab/bin ist kein Hindernis
ich passe
sowohl als auch


AFFORMATION: Frage nach dem Zielzustand:
Warum ist es wurscht und kein Hindernis als auch keine Excuse für mich, eine Extrawurst zu sein?

Warum ist es wurscht, ob ich eine Extrawurst bin?
Warum bin ich so ausgeglichen?
Weil...

Affirmation - Afformationsfrage - Antwort = Affirmation = offene, ermächtigende Warumfrage

NICHT das Problem hinterfragen!!!!!
Gerne den Wunsch: warum hab ich soviel Geld?


>> ANNEGRET: THE WORK (Byron Katie)
aha, es denkt mich
Gedanken auf Wahrheisgehalt
NICHTS IST WIRKLICH WAHR

Glaubenssätze, die uns leiden lassen, hinterfragen
Lieben + annehmen, was ist

annehmen ist nicht hinnehmen,
nix Opfer sondern AHA.

Nicht gegen das kämpfen, was ist
Books: 1000 Namen für Freude, Schrei in der Wüste, Lieben was ist

3 Angelegenheiten: meine (?! - es atmet mich), andere, realität (Gott)
>> in die eigene Verantwortung kommen
NOT MY CIRCUS,
NOT MY MONKEYS!

4 Fragen
1 ist das wahr?
2 Kannst du mit absoluter Sicherheit wissen, dass es wahr ist?
3 was passiert, wie geht es Dir mit dem Gedanken?
4 Wie geht es Dir ohne den Gedanken?

Umkehrungen:
1 Ins Gegenteil
2 zu mir
3 zu mir in Bezug zum anderen

nix wegmachen, sondern in forschenden Prozess gehn, tanzen
(biodot)


>> Günther: Stressreduktion
fight - fly - freeze

Rückzug-Anpassung-Erstarrung
etc...
uvm...

Trotz meiner aktuellen/jüngsten depressiven Schwankung bin ich hingegangen und habe sogar einen kleinen Flamenco-Schnupper-Spaß-Workshop gegeben. Nach dem Motto: WAS WÜRDE ICH TUN/LIEBEN, WENN ICH GESUND WÄRE? ALSO – SO TUN ALS OB!
Mit beidem habe ich mir selbst ein Geschenk gemacht. Meine Stimmung ist besser... 

Nachtrag zur letzten Zeit: trotz gräulichem Graugrün... Schlumpfentinstag, Oosten mit Geli und Fynn, Tigerpalast, viel Sport, den BEDW unterstützen, Grafikjobs, ...




Freitag, 19. Dezember 2014

DVBTs 2014

Letztes Jahr gab es nur einen frustigen 2013-Bilder-Rückblick von mir. Er konnte nicht mal ansatzweise mit dem positiven Fazit von 2012 mithalten. Das kann 2014 für mich (leider) auch noch nicht.

Wenn ich eine Bipo-Kurve zeichnen sollte wäre sie im Januar und Februar "drüber" (aber nicht doll, maximal hypo) um im März abzustürzen um bis Juli leicht "drunter" und/oder am unteren Rand des grünen Bereichs zu schwingen, August bis November noch tiefer, unterbrochen von einem deutlichen Ausschlag in die erstrebenswerte erholsame Mitte während unseres Septemberurlaubs.

Und nun ist seit einer Woche ein klarer und angenehmer Aufschwung zu verzeichen. Damit er nicht nach oben ausbüxt, habe ich (wie mit Ärztin besprochen) sogleich das Antidepressiva abgesetzt und integriere reichlich Erdung in meine Tage. Und Schlaf in meine Nächte. Problemlos. Also keine Alarmglocken aber ich bin sehr auf der Hut! Soviel zur Kurve.

Die wichtigsten Ereignisse 2014 im Leben der voll beweglichen Tante im Überblick:
Januar: Weiterbildung Webdesign anfangen und abbrechen. LMC-Hype und MUSE4U, die Zweite. (Ausblick: und noch nicht die Letzte... ;) - endgültige Websiten sind ohnehin tote Seiten, habe ich gelernt...) * Februar: Ich heirate mich und starte mein Happy Charity/Help Jane Goodall + her Chimpanzees - Projekt. In der Weiterbildung ziehe ich nach meiner Januarpause auf Krankenschein erstmal Business Englisch vor und verbinde dort alle drei Themen miteinander. Ergebnis: eine Eins. * März: Weiterhin stecke ich viel Energie in HC. Mein Baum-Umarm-Flashmob floppt. Dank treuer Freunde und interessierter Passanten kommen zwar genügend Menschen zusammen um die Bad Homburger Schlosspark-Zeder gemeinsam zu umarmen, es sind aber max. 2 % aller Eingeladenen und meiner Erwartungen. Dämpfer! Und um Webdesign komme ich nun nicht mehr herum, verbringe März und April mit HTML, stöhne. * April: Dank Nachhilfe von Super-Weiterbildungs-Bekanntschaft (Danke Alex!!!!) bekomme ich meine Chakra-Website fertig und wiederum eine Eins. Die gepflanzten Tulpen und der Frankfurter Torombo-Flamencoworkshop inkl. Tiger-Besuch erheitern mein gebeuteltes Gemüt! * Mai: Nun beginnt das Office-Modul und es ist mir eine weitere Qual (dennoch drei Einsen am Ende). Unsere kleine (kalte) Liebesreise in den Harz bringt Freude. Ebenso der Mai-Gospel-Workshop mit Mama. Von der Eurovisionswurst bin ich sehr begeistert, daher das Bartfoto. Und Geburtstag feiere ich. Zwar keinen hochdepressiven Geburtstag, wie im Vorjahr aber... 43 und nicht stolz auf mich, nicht bei mir, weit weg von "meinem Lied". Auch von wirtschaftlicher Wertschöpfung, nachhaltiger Gesundheit, Fitness und meiner Traumfigur. Puuuh! * Der Juni wird von umserem 10-Jahre-Eheglück-Urlaub in Holland, Kinderbesuchen (endlich wieder!!!!!) und Hunden erhellt. * Im Juli endlich beginnt das überraschenderweise schönste Weiterbildungsmodul - FLASH mit dem allernettesten Lehrer. Zudem wird Deutschland Weltmeister und meine BMEK spendiert dem Clan ein schönes Weinwochenende in Kirschroth, Prost! * August: Eeendlich kann ich (mit einer letzten Eins) meine großteils ungeliebte Weiterbildung beenden und habe Zeit für weitere Kinderbesuche und schöne Sommerspaziergänge mit BEDW und Super-Lucie. * September: Erneutes Umknicken und  ständige Absagen auf noch ständigere Bewerbungen seit bereits über einem Jahr machen mir zu schaffen. Allein die Vorfreude auf unseren Roses-Herbsturlaub und ein kleiner Grafikdesign-Auftrag halten mich mental einigermassen über Wasser! * Oktober: Die Rückkehr aus dem Paradies verbunden mit dem hiesigen Herbsteinbruch werden mir gefährlich. Doch Nichtenbesuche und der Selbsthilfe-Yoga und-Kreativtreff mit meiner "neuen" Freundin (aus 2013) halten mich. Ebenso die Läuferbetreuung meines uferlos geliebten und allermeist sehr liebevollen "Marathon-Man" ;) Alhamdudillah! * November: weiterhin Yoga und Tralala. Mein Laptop macht die grätsche. Also habe ich vorübergehend viel Zeit zum aufräumen und nutze sie erfolgreich und zufriedenstellend. * Der Dezember ist zwar erst dreiviertel rum, aber genau jetzt ist das klassische Zeitfenster für Rückblicke. So hat mein Göttergatte erst jüngst mit seinen ungeahnten Talenten überrascht und begeistert!

Die Rauhnächte mit ihren Abschieds- und Begrüßungsritualen folgen erst und ich freue mich darauf. Die yogische Selbsthilfe war der erste Schlüssel, das Singen, meine Soli und die herzliche Gospelchoratmosphäre der zweite um...

... auf Verstopfung endlich wieder Leichtfluss folgen zu lassen.

Und - wie gesagt - von Überfluss habe ich nach all meinem bipolaren "Und täglich grüsst das Murmeltier" Gedöns wirklich die Nase voll!

Leicht fliessend soll das Schaf-Jahr 2015 werden. Mehr dazu sowie zu meinen Plänen und Visionen demnächst...


P.S. In meinem ArtBlog habe ich ein paar tolle neu entdeckte Links gepostet: HIER!

... und einen Wunsch für 2015.



Dienstag, 25. November 2014

Mein Job


Kommunikationsdesignerin
Frei und/oder Anstellung suchend.

Muse.

Fr/au/chen/
   /eundin.

Gesund werden.
Betrifft Haut, Haare, Übergewicht, Psyche.

Da ich zu diesem Zeitpunkt keinen festen Job habe (Ergebnis und widerum Hauptgrund meiner zeitweiligen Verstimmungen*), mache ich gesund werden zu meinem aktuellen Hauptjob. Schließlich habe ich ja nichts zu verlieren.

*Letzte Manie: Anfang 2013. 
Folge: Job los. 
Folge von beidem: Depression.
Langzeitfolge: Ich weiß nicht mehr so richtig, was ich will, was ich kann, was echt ist und was heiße Luft. Wo und wann kann ich mir selbst vertrauen? Das ist vertrackt. Und beknackt.

Heutige Sofortmaßnahme: jetzt gehe ich jetzt mit dem Hund in die Sonne, tief atmen und mache anschließend Yoga. Dann räume ich weiter auf. Aussen wie innen ;)


Sonntag, 10. August 2014

Taunusausflug mit Überraschungen


... heute wollten wir 3 mal wieder zum Herzberg hoch wandern, haben uns aber gleich zu Anfang verlaufen. Gut so, denn das führte uns an dem fantastischen ca. 500 Jahre alten Naturdenkmal "Streiteiche", der Jupitersäule und dem Landgasthof Saalburg vorbei... so kamen wir zu ein paar schönen Fotos und einem leckeren hessischen Mittagessen: Apfel-Handkäse-Salat. Mmmh. Unterwegs trafen wir eine liebe Exkollegin, einerseits schön, andererseits sticht die Konfrontation mit meinen letzten 13 Arbeitsjahren und dem Ende dieser Ära mir immer noch ziemlich im Herzen... kommt Zeit kommt Rat. Inschahallah. Kommende Woche schließe ich erstmal meine Weiterbildung ab. Für danach wünsche ich mir schöne Arbeit!

Mittwoch, 4. Dezember 2013

Die voll bewegliche Tante rundet

 Die voll bewegliche Tante (und) das Hologramm / Geistesblitz!


1. In Kürze gibt es diesen (meinen ersten) Blog 5 Jahre.

2. Trotz urprünglicher Motivation, diesen Blog zu starten (als Abnehm-Begleitung und Motivation) begleitet mich weiterhin der JOJO... und gerade bin ich wieder rund (aber auch wieder gesund, was mir in diesem verflixten Jahr besonders viel bedeutet, mehr als Speck und Kilos).

Das bevorstehende Jubiläum wird mit einem Facelift* gefeiert. Weg vom allzu Verspielten. Die Inhalte sind meist bunt genug... mal sehen, ob es auch ein 10jähriges Jubiläum geben wird?

* Das Logo habe ich übrigens mit SIMPLE TEXT typografiert... in Ermangelung der CS in BEDWs office, meinem Zielhafen nach meiner täglichen ÖPNV-Odyssee...

Montag, 19. August 2013

Nur der Hund fliegt

Spätsommerimpressionen:

Alle Hunde fliegen hoch – das ist richtig – in Lucies Fall.


Herrchen und Frauchen eher nicht. Beide fußkrank...

Montag, 13. Mai 2013

primär pseudovollkommen ...

... ist die Zahl 42.


Ob ich morgen oder demnächst wohl die Antwort auf die große Frage kennen werde?

Ob Douglas Adams sich mit der Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens überhaupt etwas gedacht hat?

Ob ich wohl bald wieder ok bin? Und beruflich schöne neue Wege finde?
Ja, genau das wünsche ich mir zum Geburtstag morgen. Bestell.

Apropos: der BEDW hat sich ein neues Auto bestellt und das fahren wir morgen holen. Mit Zoobesuch. Na dann pack ich mal das Nachtköfferchen.

Warum Lucie einen blauen Reifen trägt?
Nein, sie übt nicht Trockenschwimmen oder springt gleich in den Pool. Der Reifen ist ihre aufblasbare Halskrause, damit sie ihre OP-Naht in Ruhe lässt. Um den Hals, wie vorgesehen, hat's nichts gebracht – sie konnte sich noch mit den Hinterläufen kratzen... also habe ich das Ding etwas umfunktioniert...


Und sonst? Backen, kochen, lesen, Filme/Serien gucken, bissl sporteln, Knöpfe annähen, Haushalt machen, Gassi gehen und seit 2 Tagen auch wieder bissl am Apfel sitzen. Für den BEDW und mich. Auch der DVBT-Blog hat abgespeckt. Von Mitte Januar bis Mitte April. Weg mit dem allzu Wilden innerhalb dieser drei Monate. Weniger ist manchmal eben doch mehr. Oh, möge die aktuelle Phase weniger als drei Monate dauern bitte!

Sonntag, 14. Oktober 2012

Zwischen – Und

zwischen Sommer und Winter... ist immer Herbst...

zwischen Gazpacho und Kürbissuppe... konnte ich mich dementsprechend nicht entscheiden und hab heute einfach beides gemacht... (Dank THX)

zwischen Grusel vor Winter und erneuter Vorfreude auf 2013... wähle ich letzteres!
*juhuuuuuu, Dank BEDW habe ich heute meinen Sevillaflug, Workshops und Zimmer für 1 Woche Feria mit dem FSRW  gebucht!!!! ALHAMDUDILLAH und HEISSASSA!
zwischen faul und fleissig ... bin ich derzeit... ebenso wie
zwischen miss und mutig...

zwischen lachen und weinen... ist mir ob des Königs Mischgeschick (fast erschlagen vom Schlagbaum...)

Samstag, 2. April 2011

Die Frau und ihr Wauwau

... sind mal wieder alleine zuhaus. Kein Gatte, kein Weib, kein Kind, kein Musiker teilt mit uns die wunderschöne warme Frühlingssonne im königlichen Schlosspark... Und immer nur Kunst für die Ausstellung produzieren mag ich auch net. Vergnüg' ich mich eben mit meiner süßen neuen Nikon, dem Hundchen, den Blümchen, dem Schleppi und meinen Blogs... und döse zwischendrin in der Sonne. Einsam sein könnte schlimmer ausfallen...

Hier noch drei Surftipps: Steve Jackson Cards (krass), Purpose of life und eine interessante Dokuserie: Roads less traveled.


PS: Meine Stimmung ist gerade EUTHYM.

Dienstag, 1. Februar 2011

Das kleine Special No. 14: Heulboje?!


Mein Vater tut es. Sehr oft. Seit ich denken kann. Und ich eben auch. Vor Rührung weinen. Und natürlich feuchtäugig und tränenerstickt unbeirrt weiterlabern dabei...

Das kann mitunter echt nerven bzw. stören. Nicht nur das Gegenüber, sondern auch die Heulboje selbst. In meinem Fall. Also habe ich mal Dottore Internet befragt und so viel zusammengetragen, dass es sich für "Das kleine Special No. 14" eignet.

HSP oder was? HSP = Highly Sensitive Person/HochSensible Person >>> Ich habe bei zartbeseitet.de mal den Test gemacht und das kam heraus:
Sie haben 220 Punkte! (Punkte-Anzahl 188 bis 300) 
Sie sind mit an Gewissheit grenzender Sicherheit eine HSP. Hochempfindlichkeit beginnt bei 163 Punkten. Je weiter Ihre Punkte-Anzahl über 200 liegt, umso mehr sollten Sie darauf achten, sich in kein Schneckenhaus zu verkriechen. Sie werden sicher noch glücklicher und leistungsfähiger sein, wenn Sie nicht versuchen zu leben wie ein nicht-HSP.

Aha. Habe allerdings keinen Bock mehr auf noch mehr Diagnosen und Schubladen. Dennoch werde ich, wenn ich Zeit und Lust habe, hier mal reinlesen.

Nah am Wasser gebaut: Der Mensch ist das einzige Tier was weinen kann! Geschehen Freudentränen und Tränen der Rührung aus Selbstmitleid oder Empathie? Müssen Gefühle raus, ist das gesund? Das Lachen verstecken wir auch nicht, oder? Feelings... nothing more than feelings

Wer weint, bleibt gesund, heißt es. Nicht nur Lachen ist gesund. Auch den Tränen kann die Wissenschaft einiges abgewinnen. Denn sie enthalten körpereigene Schmerzmittel und antibakterielle Stoffe, außerdem lockert Weinen die Muskulatur. Als "Weinen" bezeichnet man eine vermehrte Absonderung von Tränen. Ursachen können einerseits Reizwirkungen sein (Kälte, Staub, Zwiebel usw.), anderseits Gemütsbewegungen wie Trauer, Zorn, Rührung, Freude. 

Warum weinen wir? 

Das Auge reagiert auf äußere, unangenehme Reize mit einer verstärkten Tränenbildung. Von diesem Weinen ist hier aber nicht die Rede. Wir weinen, vor allem als Baby, wenn wir um Hilfe bitten. Die Tränen sind also ein Symbol des Leidens. Genauso weinen wir bei Schmerzen, Trauer, Wut, Freude, Mitgefühl, Hilflosigkeit, Angst. Am meisten weinen wir aber vor Rührung - vorzugsweise im Kino oder vor dem Fernseher. Alle menschlichen Gefühle werden vom Gehirn gesteuert. Genauer gesagt von Hormonen. Gefühle beanspruchen sehr viel mehr Hirnsysteme als etwa Gedanken. Deshalb fällt es uns auch schwer, Emotionen absichtlich zu unterdrücken, sie sind einfach stärker als unser Wille. Und deshalb kann es schon einmal passieren, dass in den unmöglichsten Situationen die Tränen kullern. Das gilt vor allem für Frauen, denn der weibliche Teil des Gehirns, der für das Weinen zuständig ist, reagiert sensibler als bei Männern. Auch interessant: Wir weinen am liebsten und häufigsten zur Prime Time zwischen 19 und 22 Uhr. Aus psychologischer Sicht ist klar: Aufgestaute Gefühle müssen raus, sonst richten sie Schaden an. Die Seele muss sich ab und zu vom "Müll" befreien. Weinen ist dazu bestens geeignet: Man kann den Kummer wegspülen (und das ohne Alkohol!), den Seelenballast abwerfen, die kochenden Nerven abkühlen, Stress abbauen. 

Aber auch der Körper ist dankbar, denn Tränen enthalten antibakterielle Substanzen, die das Immunsystem stärken. Sie beinhalten aber auch bestimmte Eiweißstoffe, die besser aus dem Körper gespült werden sollten, weil sie sonst zu Krankheiten führen können. Das Weinen setzt außerdem körpereigene Schmerzmittel frei und lockert die Muskulatur. Wer weint, bleibt also länger gesund. Tränenforscher behaupten sogar, dass "weinende" Menschen bis zu sieben Jahren länger leben als Hartgesottene.

Wie auch jede andere Empfindung hat auch das Weinen vor Rührung eine Bedeutung. Die Momente des Weinens sind bewegende Momente, in denen massenhaft körpereigene Schmerzmittel ausgestoßen werden. Weinen weist darauf hin, das wir eventuell eben doch keine vorprogrammierten Bioroboter sind – und das ist irgendwie beruhigend.

Es gibt also kaum einen besseren Streßlöser als weinen, doch wie schafft man es, aus strategischen Gesichtspunkten dennoch auch einmal die Tränen zu unterdrücken, wenn es mal nötig ist?

- Atmen. Tief und kontrolliert.
- In Gedanken singen
- sich sein Gegenüber in einer kurzen Schlafanzughose mit blauen Elefanten vorstellen
- In Gedanken singen
- ein paar mal blinzeln
- schlucken ("Tränen runterschlucken")
- Tränen der Rührung, wenn man alleine ist, mal richtig laufen lassen – dann klappt es mit dem Unterdrücken besser, wenn man in Gesellschaft ist.
- ein Glas Wasser trinken
- die Fingernägel in den Handballen drücken (Schmerz lenkt ab)
- Position wechseln (innere, äußere)
- versuchen, die Situation von außen zu sehen und innerlich zu kommentieren/beschreiben
- nach oben schauen, weil dadurch die Tränendrüsen geschlossen werden

Immerhin singe ich inzwischen MY WAY ohne zu heulen... und wenn ich das beibehalten kann ist schon viel gewonnen...

Mittwoch, 26. Januar 2011

nackICH!

Jaaaa... mal seh'n ob dieser Post nun auch so ignoriert wird, wie der vorige...


Nackich bin ich in dieser Collage auf Bild 5. Das ist schon 10 Jahre alt (so hat nich der BEDW gefangen) Aber HIER* geht's demnächst endlich wieder weiter! Juhu! Bild 1 ist von Montag, Bild 2 ebenso – der Aufzug zu meiner Agentur war DEFEKT und ich musste endlich mal wieder Treppe laufen... Bild 3 + Bild 4 >>> meine Alternativen zu antimanischen Neuroleptika-Keulen...

Noch mehr nackICH? Gibt's drüben, also hier: KLICK!

Ein Artikel, der mich erschreckt: Surftipp No. 19/11

Montag, 13. Dezember 2010

Je mehr Licht, desto weniger Dunkelheit!

Zum dritten Advent endlich ist mir auch ein Licht aufgegangen – und ich habe unser Häuschen und meine Dunkelheit etwas erleuchtet.

Physikalisch gesehen ist Dunkelheit / Finsternis aber gar keine eigenständige Größe, - keine separate Kraft, - LICHT ABER SCHON! Licht ist eine physikalische Größe und messbar – Dunkelheit nicht. Was ist Dunkelheit? - Dunkelheit resultiert lediglich aus der Abwesenheit von Licht. In dem Moment, wo nur eine kleine Lichtquelle in einen finsteren Raum kommt, wird es hell. Licht vertreibt Dunkelheit – immer! - Und dafür braucht es erst einmal nicht viel. Genauso ist auch Schwarz keine Farbe, und entsteht durch die Abwesenheit von Licht. Im Gegensatz dazu ist Weiß das Zusammenspiel aller Farben des Lichtspektrums. So gesehen hat Dunkelheit dem Licht absolut nichts entgegenzusetzen. Wo Licht einfällt weicht Dunkelheit automatisch. Dunkelheit ist Lichtleere!

Um nicht nur erhellt, sondern auch unbeschwert ins neue Jahr zu starten, bin ich mal wieder am aufräumen und ausmisten. Denn der Mensch benutzt nur etwa 20 Prozent seiner Besitztümer oft und gern... habe ich gelesen.

Wenn ich also seelisch wieder bei Kräften bin, möchte ich auch meine körperliche Unbeschwertheit wieder mehr ins Auge fassen... bin ich doch fast zwei Jahre nach Beginn des Blogs gewichtstechnisch wieder am Ausgangspunkt...

Monsterfrei, licht, leicht und farbenfroh möchte ich leben! Bitte.

Freitag, 27. August 2010

Den Engeln sei Dank

Engel helfen dir immer und zu jeder Zeit, Du mußt sie nur darum bitten. Vergiß nicht dich zu bedanken, denn dein Dank ist ihr Lohn. Öffne dein Herz und empfange die bedingungslose Liebe dieser wunderbaren Geschöpfe.


Wie schon zuvor haben sie mir wieder mal geholfen, als ich sie anrief. Danke!!!
Dazu habe ich eine Anti-Depressions-Geschichte geschrieben:

Das Monster auf dem Schrank

Auf meinem Schrank wohnt ein Monster.
Gut verschlossen in einer Kiste ganz hinten an der Wand.

Ich habe Angst vor ihm,
denn ich kenne es.
Wenn es aus seiner Kiste herauskommt
und vom Schrank herunter
dann wird es mir gefährlich.
Einmal befreit, wächst es stetig
nimmt mir die Luft zum Atmen,
die Lust am Leben,
es würgt mich,
fesselt mich,
lähmt mich,
frisst mich
mit Haut und Haar.

Bisher habe ich es irgendwie
irgendwann
immer geschafft, mich zu befreien
selbst aus seinen Eingeweiden.
Und es wieder klein zu kriegen,
in seine Kiste zu sperren
und zurück auf den Schrank zu verbannen.
Weit nach hinten.

Die Kiste mit ihrem fiesen Inhalt
und vielleicht den Schrank gleich mit zu entsorgen
oder den Raum, in dem Schrank und Kiste stehen,
ein für alle Mal zu verlassen
will mir nicht gelingen.
Wie auch?

Dieser Raum mit Schrank, Kiste und Monster
befindet sich in meinem Kopf.

______________________ . _______________________


Gerade hat sich die Kiste wieder einmal
rumpelnd an den vorderen Rand des Schranks bewegt.
Und der Deckel hat verdächtig gewackelt.
Mit einem rot unterlaufenen Auge
konnte das Monster aus seiner Kiste blinzeln.
Als ich wahrnahm, das es mich fixierte,
erstarrte ich wie das Kaninchen vor der Schlange.

Wohl wissend, was mir als Nächstes blühten würde,
wenn ich so erstarrt verharre,
schaffte ich es
irgendwie (?!)
DIESMAL, meine Schockstarre aufzulösen.
Mit ein paar innigen Stoßgebeten
fasste ich mir ein Herz und schob die Kiste
gerade noch rechtzeitig
gut verschlossen zurück nach hinten an die Wand.
Und ich packte noch einen Stein auf den Deckel.

Das muss ich mir merken.
Mit der Kiste werde ich fertig
solange das Monster noch drin ist.

Also darf ich den Schrank nicht aus den Augen lassen.
Oder?

Aber heute heißt es:
Ausatmen, durchatmen, freuen
und den Engeln danken!


Surftipp No. 95

Mittwoch, 11. November 2009

Hätte der Torwart für Paok Salonikia gespielt...

... würde er vielleicht noch leben. Denn laut WHO verzeichnet Griechenland in der europäischen Statistik die geringste Suizidrate. Auf einer Grafik, die ich gefunden habe, liegt Deutschland auf Platz 6 von 10.

Ich kann Robert Enke verstehen. Nachvollziehen warum (keinesfalls wie) er sich das Leben nahm. Doch Suizid bietet nicht die ersehnte Lösung. Aber er ist fatalerweise unumkehrbar. Für alle. Mich hält und hielt mein Glaube, dass mit dem physischen Tod keinesfalls alles zu Ende ist, regelmässig an diesem LEBEN. Und die LIEBE(n). Und die Erfahrung (das Wissen?) dass alles vorbei geht. Und die Erinnerung an das Schöne, die Freude. Und die Möglichkeit, Hilfe zu erfahren. Und sei es von "oben".

Hierzu die "Worte Deines Schutzengels":
Ich bin Dein Schutzengel, eins mit Dir von Geburt bis zum Tod. Ich bin bei Dir, in Dir, neben Dir, über Dir, hinter Dir. Ich bin, wer Du sein sollst und im Innersten sein willst. Ich bin Dein stiller Gefährte und verlasse Dich nie. Ich trauere mit Dir, bete mit Dir und liebe mit Dir. Ich schütze Dich, ich kämpfe für Dich, ich leite Dich. Wann immer Du mich rufst, ich bin schon bei Dir und helfe Dir auch dann, wenn Du es nicht weißt. Meine Flügel umhüllen Dich wie ein leuchtendes Kleid. Ich bin Gottes Segen. Immer bei Dir. (aus: Mein Schutzengel)

Zum Tabuthema Selbsttötung habe ich teilweise brauchbare Anstöße gefunden: hier, hier, hier und hier.

Aber auch Galgenhumor, im wahrsten Sinne des Wortes ;-)

Der Comic links passt auch irgendwie zu diesem Blog... Weitere künstlerisch-"spaßige" Umsetzungen: hier, hier und hier.

Oje, wie komme ich aus diesem Post nun wieder raus? Naja, es ist halt November. Und es wird auch wieder Mai... also: ein Gebet für Robert, die Seinen und Seinesgleichen und sonst – keine Sorge...

Samstag, 31. Oktober 2009

Happy Halloween + Happy Birthday!

Sing:
Mammamia, schon sind sie ein Jahr
Katis Zwillinge Claire und Ada...


Die voll bewegliche Tante freut sich mit Mutter-Vater-Twins!

Mit Patensohn habe ich sie heute kurz besucht, und die Mädels sahen alle sehr zufrieden aus. Anschließend erschreckte unser Übernachtungsgast Fynn mit "Süßes, sonst gibt's Saures" die Nachbarschaft und machte fette Beute. Im Web habe ich eben bessere Halloweensprüche gefunden... für nächstes Jahr?! Morgen wird wieder geangelt. Aber vom königlichen Onkel (BEDW) betreut... uff!

Gestern war Elternabend. Heißt: wir haben (als wir uns noch einbildeten wir seien "reich") unseren 3 Eltern zu all ihren Geburtstagen dieses Jahr Karten für die Alte Oper geschenkt. Für ein einzigartiges absolut fantastisches Klavierkonzert!
Ich sage nur:
Wer Joja Wendt nicht kennt hat verpennt!

Zwar kann ich momentan nicht mit dem Abnehm-Blog dienen. Aber dafür "TANTE" ich gerade viel herum. Stets voll beweglich, versteht sich... Und meine Stimmung... war auch schon schlechter ;-)

Sonntag, 4. Oktober 2009

Sonntagsfoto(s)

Dank der Sonntagsfotos finde ich, wenn zur Zeit auch nicht über Abnehmerfolge oder Frohgemüt, wenigstens einmal wöchentlich überhaupt etwas zu posten...

Ist jemand da? Gute Frage. Die stelle ich mir auch. In mich hinein. Und hinaus: Ist jemand da, der meinen Blog liest?

Heute sind wir 3 (Frau, Mann, Hund) auf den Spuren vom sommerlichen Mutter-Tochter-Walk nach Bad Homburg gewandelt. Sommerlich war's leider nicht mehr, eher windig-kalt und grau. Dafür gab's lustige Kürbisse. Oder heißt es Kürben?

Erst recht haben wir es uns nicht nehmen lassen, in der Halbzeit das traditionelle Spaghetti-Eis zu genießen – heute ganz "beherrscht" eines zu zweit, also geteilte Kalorien. Zu denen wir aber unser lecker Thai-Shushi-Suppi-Mittagessen hinzuzählen müssen... Soviel zum Thema Kalorien und Bewegung.

Ziel war heute das Finale der Skulpturenausstellung "Blickachsen" im Bad Homburger Kurpark.

Unser Favorit war eine der "Flowers" von Masayuki Koorida aus schwarzem polierten Granit. Hier konnte man mal wieder seh'n: Rundungen sind schön. Allerdings hat es der BEDW sich mal wieder nicht nehmen lassen, mich zu belächeln: in diesem Fall ob meiner kurzen Beine...

Montag, 17. August 2009

Was macht die kranke Tante?

Bedauern! Erstens, daß ich gestern nicht zu Mamas Geburtstagsessen gehen konnte und zweitens, dass ich heute weder arbeiten noch joggen gehe, sondern mich schone... hmpf. Na wenigstens mein spärliches Frühstück habe ich bei mir behalten und eine gewisse Art Diät-Turbo hat das ganze ja auch: ich kann wieder die Null sehen. Ute, vielleicht schreibe ich dir ja noch vor dem Radeln die 8er-Mail (kleiner Insider...)

Also was macht die Tante, wer hat's anhand der heutigen Bebilderung geraten? Jaaa, richtig, stricken und Sturm der Liebe gucken. Im Moment gibts alte Folgen im Netz, und viel Vorschau - da heisst es: demnächst kommt auch eine Manisch-Depressive an den Fürstenhof. Bin mal gespannt wie das dargestellt wird...

Freitag, 22. Mai 2009

From sad to glad

SAD
Bin erkältet, volles Programm. Außerdem auch noch ohne meinen Liebsten, schon letzte und auch diese Nacht. Obendrein seit heute ohne Führerschein. Für einen Monat. Ich Arme!!!

GLAD
Solche Himmelsgeschenke liebe ich: saß eben mit meiner gerade zufällig frisch entdeckten sehr interessanten und ebenfalls kreativen Nachbarin spontan auf meiner Terasse beisammen, schwätzen und kennenlernen. Wie schöön!

VORFREUDE
In weniger als einer Woche fahren wir (Mann, Frau, Hund) wieder in Dalís Heimat, Meer gucke, wandern, schlemmen, ausspannen, fernsehen (nicht TV) - über die Ebene und die umliegenden Berge der Alt Empordá, schon nahezu unsere zweite Heimat.

VORSATZ
Fortan will ich mich wieder mehr (denn je) an meinen 3-Punkte-Plan vom 1. Januar 2009 halten:
A. täglich mindestens 500 kcal weniger essen als verbrauchen
B. Mindesttrinkmenge 2,5 bis 3,0 Liter
C. 3- bis 5-mal wöchentlich 30 bis 60 Minuten schweißtreibende Bewegung ...