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Mittwoch, 7. März 2018

Familie Karg zwischen dem 28. und 32. Breitengrad

KÖNIGS KANAREN-KREUZFAHRT
 

Wenn auch getrennt, so waren wir letzte Woche doch auf den Spuren unserer gemeinsamen Vergangenheit (in Madeira, Teneriffa + Marrakech) unterwegs... und ständig per WhatsApp in Kontakt – das hatte irgendwie etwas Romantisches...

Während der BEDW auf Männerkreuzfahrt um die Kanaren und Madeira cruiste, besuchte ich unseren Freund Yassine (und seine Familie) erneut in Marrakesch, bzw. in seinem Heimatdorf Tahanaout am Atlas.

Warum? Ich wollte nach meiner langen depressiven Phase nicht alleine zuhause zurückbleiben und unser Versuch ein Visum für Yassines Besuch in Bad Homburg zu bekommen schlug leider fehl... Also drehte ich kurzerhand den Spiess um, glücklicherweise finden sich manchmal günstige Tickets... und superglücklicherweise habe ich so einen lieben(den) Gatten...<3 br="">

Es war ein Abenteuerurlaub (mitunter á la Dschungelcamp - "Ich bin ein Star - holt mich hier raus...") bzw. eine Grenzerfahrung, teilweise aufschlussreicher und transformierender als einst unser ONE Experience (inzwischen PhöniX)...

Selten wurde ich herzlicher empfangen und köstlicher bewirtet... Gefühlt habe ich die Hälfte meines Trips in Minibussen und Taxis verbracht. Unvergessen der Ausflug nach Setti Fatma/Ourika...
Auch in Imlil waren wir. Das Ganze gibt es auch als Trekkingstrecke... vielleicht beim nächsten Mal...?


MEINE MARROKKOREISE – HIER: VORFREUDE


HERZFAMILIE

  

MARRAKESCH 02/18



SAHBI/SAHBTI: YASSINE + NATHALIE


 AUSFLUG INS PARADIES


TAHANAOUT




Mein Reisetagebuch

22.2.
Landung in Marrakech Menara pünktlich um 22h, nur 45 Minuten Passkontrolle und endlich nach fast exakt 2 Monaten freudiges Wiedersehen mit Yassine, der bereits seit fast 3 Stunden vor dem Flughafenausgang wartet und zappelt. Es folgen unerbittliche Verhandlungen mit Taxifahrern. Speziell: Weil es bereits zu spät für die Familie ist, beziehen wir für meine erste Nacht (von 8) Quartier in Marrakech-Afaq. In einem verdreckten Air BnB (für 250 MAD) mit 2 SZ und einer Küche ohne Kühlschrank. Ausserdem keine Mülleimer, keine Handtücher, schmuddelige Synthetikdecken und nackte Glühbirnen aber ein normales Klo. Wir haben viel zu bereden, schlafen also nicht ganz so viel...

 

23.2.
In Stichpunkten: Taxi nach Marrakech-Ouasiria - Chill-Frühstück mit Wlan / Minibus nach Tahanaout zu Mama Fatima & Schwester Hayat. Geilstes homemade Couscous, relaxen mit Kindheitsfotos / Minibus über Asni nach Imlil... immer viel warten, bissl wolkig aber wildschön und kühl, weil hoch gelegen, Kaffee hier und dort auf Dachterrassen. Die angedachte Wanderung fällt aus wegen Wetterverschlechterung und zuziehendem Himmel sowie meiner Übermüdung wegen der vorangegangenen Reisestrapazen und schlafarmen Nacht. 


Rückfahrt in Minibus und Grossraumtaxi mit vielen Übelkeitskurven / ca. 18-19 h Rückkehr in Moms House, Abendessen mit köstlichstem Couscous und Fladenbrot, arabischem „The Voice“ und viel schöner arabischer Musik im TV. Natürlich essen wir mit den Händen - alle gemeinsam von einer Platte... ein extremes Kontrastprogramm zur ständigen Hand-Desinfektion noch vor einigen Tagen bei meinem Praktikum im Krankenhaus... / Wir gehen alle früh schlafen. Auf den steinharten Eckbänken im Wohnzimmer OHNE Matratze (autsch) – dafür aber zu viert in einem Raum mit laut tickender Uhr und draussen krähenden Hähnen. Weitere Herausforderungen: wieder nur kahle Glühbirnen, ein französisches Pissoir, ausschliesslich eiskaltes Wasser im Hahn (wenn überhaupt) und ein zartes Familien-Schnarchkonzert aus drei Berbernasen...

 

24.2.
Um 5:30h rufen Handy und Muezzin zum Frühgebet, welches (zunächst) nur Hayat ausübt... Anschliessend gibt es Kaffee und frischen Osaft, gefolgt von einem Frühspaziergang: zu dritt laufen wir noch im Dunkeln über Stock und Stein zu Yassins „Haus“... dort setzen wir uns für eine kurze Erholungspause zu dritt auf sein Ehebett - eine etwas weichere Matratze in einem von zwei Räumen in einem Rohbau-Erdgeschoss ohne Fenster. Gattin Sana und Tochter Israe sind, wie sehr oft, nicht da sondern bei ihren Eltern... wahrscheinlich gibt es dort Fenster. Die Beleuchtung: wiederum nackte Glühbirnen ergänzt von „gemütlichem“ TV- Flimmerlicht... / Schöner ist es dagegen auf dem Rückweg im Wlan-Cafe mit MSEMNE!!! mjam... / Von dort zurück zu Fatimas Haus führen unasphaltierte Strassen und ein sehr matschiger Pfad. Highlight: eine kleine sehr unbeholfene Eselsritt-Einlage von Yassine. / „Zuhause“ wartet schon ein kleines zweites Frühstück mit Mille-Trout-Fladen (Baghrir) und süssem Tee gefolgt von einem Vormittags-Schläfchen zu arabischem Musik-TV für mich und Hayat, während Fatima wohlduftend Tagine zubereitet. Yassine ist indes unterwegs in Übernachtungs-Organisations-Mission für mich. Um 13 Uhr helfe ich Fatima beim Geschirr abtrocknen und scheuche dann beide Frauen auf, in der wirklich kleinen Behausung meine Brille zu suchen. Ich finde sie schliesslich doch in meinem Rucksack... Um viertel nach 2 ist Yassine noch immer nicht zurück. Ich bin hungrig und friere. Es ist sehr kalt und noch immer nicht richtig sonnig. / Endlich kommt er (nach erfolgloser Suche) wieder und wir geniessen zu viert Fatimas leckere hausgemachte Tagine mit Huhn. Und köstlichen Tomatensalat, von Hayat orientalisch klein geschnipfelt... lecker!!! / Zur Verdauung und um endlich von Holgers Kanaren- Kreuzfahrt zu erfahren, laufen wir wieder eine Weile über Stock und Stein bis zur Landstrasse mit einem neuen Café inklusive Dachterrasse. Das Beste: es hat ein richtiges und sauberes/gut ausgestattetes Klo. Mein erster Marokko-Schiss, das wurde Zeit. Holger und ich erreichen einander per Facetime - allerdings funktioniert entweder Video ohne Ton oder Ton ohne Bild... Wir vergleichen sehr amüsiert seinen Luxustrip und mein „Dschungelcamp“... so so lustig... Kleine Zugabe obendrein: wir überraschen unsere lieben Eltern, die sonst immer alles über uns wissen (wollen) mit unseren aussergewöhnlichen und zuvor unangekündigten spontanen und unterschiedlichen Reiseabenteuern... Full strike! Ein schönes, verschmitztes emanzipiertes Autonomiegefühl... / Wieder zurück in der harten U-förmigen Eckbank-Sofalandschaft aus gold-türkisfarbenem Brokat, verschwindet Yassine erneut. Diesmal zu seiner Frau bei ihrer Familie - heute noch ohne mich - wärend ich mit Fatima und Hayat (schon wieder) Tee trinke... / Nach einer leicht nervigen Heimsuchung von zwei laut schnatternden Nachbarinnen folgt ein weiterer Besuch, dieser ist dafür umso entzückender: (Halb-)Bruder Toufik (42) kommt mit seiner liebenswert ansteckend lachenden Frau Raschida (35) und ihren beiden süssen Kindern Radia (12) und Ali (8). In den kleinen Mann verliebe ich mich sofort über beide Ohren, was für viel Heiterkeit sorgt... doch auch sein Vater (leider mit ähnlich schlechten Zähne wie Yassine ausgestattet) ist extrem charmant, herzerwärmend warm, sanft und romantisch-poetisch. Doch wegen seines Berufs als Soldat, darf er leider auf keinem Foto mit posieren. Der Besuch dieser lieben Familie weckt mich wieder auf, wir essen gemeinsam salzigen Milchreis und lachen viel... auch ohne Yassine ein zauberhafter Abend, der aber wohl auf eine weitere leider unbequeme Nacht in Mama Fatimas Haus hinausläuft... obwohl sich Fatima und Hayat bemühen, mit mit einer (hauchdünnen) Zusatzmatratze ein königliches Nachtlager zu bauen! Die Herzlichkeit dieser liebenswerten Berberfamilie macht alles wett...
Yassine hingegen torkelt nach Mitternacht in die Schlafstatt und weckt mich zu einem Nacht-Spaziergang – 13 Bier haben ihn redselig und weinerlich gemacht... sein Abend bei den Schwiegereltern war wohl nicht so herzlich-entspannt-heiter wie meiner bei seiner Mama und seinen Geschwistern... Er verspricht, diesen unnötigen Suff eine Ausnahme sein zu lassen und wir gehen endlich wieder schlafen.

25.2.
Trotz Gebets-Wecker und lauten Tiergeräuschen von Hunden, Katzen, Hähnen, Vögeln (und Mäusen??!?) schlafen heute alle aus. Ich kann nicht mehr schlafen und tippe ab 7 h dieses Tagebuch. In Deutschland ist es schliesslich schon eine Stunde später. Auf Holgers Kreuzfahrtschiff wohl nicht. Wieder tut mir alles weh und ich vermisse eine warme Dusche sowie ein normales Klo. Und einen Platz, wo ich mein Köfferchen auspacken und mich etwas ausbreiten kann... Nach der grossen morgendlichen Räumaktion, die das Nachtlager zurück in ein Wohnzimmer verwandelt, frühstücken wir ausgiebig miteinander und ich versuche, Mama Fatima zu erklären, dass ich sie fest ins Herz geschlossen habe und mich dennoch nach einem bequemen Bett, einem richtigem Klo und einer warmen Dusche sehne. Der zweite diffizile Moment entsteht, als Yassine mich um zehn Euro bittet, die er seiner Mutter geben möchte. Ich finde für die köstliche Bewirtung dürfte es auch mehr sein, aber sie reagiert auch so schon empfindlich und beschämt. Schwierig. 


Der Sonntag macht seinem Namen alle Ehre und der Himmel ist endlich blau. Nach dem herzlichen Abschied von Fatima und Hayat laufen wir durch sein Dorf und enden schliesslich wieder im Dachterrassen-Café an der Landstrasse. Unten mit Wlan, oben mit Sonnenschirmen und Atlas-Blick. Ein guter Tag zum Nichtstun. Also verweilen wir bis unsere Nasen rot leuchten. Gegen Abend fahren wir mit Taxen nach Marrakech, wo ein etwas besseres BnB auf uns wartet.
Zum Abendessen finden wir fussläufig eine Zitronenhuhn-Tagine. An Stelle eines Verdauungs-Spaziergangs spielt der „ehemalige Profi“ ein paar Runden Billiard in Pantoffeln (womit er nicht der Einzige ist, die Jugend trägt coole Haartracht und schmale Hosen, und dazu Sneaker oder eben Schlappen...), anschliessend geht es (für mich) endlich ins Bett - guuuut: nicht zu fest, nicht zu weich... 




26.2.
Früherwachen wegen zahlreicher verschiedener lauter und sehr interessanter Muezzin-Gesänge, die (live?) zum ersten Gebet rufen. Definitiv charmanter als eine Handy-App! Bald darauf lassen erste Sonnenstrahlen vor dem Fenster auf einen weiteren schönen Tag hoffen. Den kann ich auch später beginnen, denke ich – und schlafe erstmal weiter...
Beim erneuten Erwachen gegen 9 Uhr dann ein Schreck: der Himmel ist grau geworden, die Sonne wurde von Regen und Kälte abgelöst.
Dennoch geniessen wir im Strassencafé ein köstliches Frühstück mit Minztee, Omelet und frischen Säften – müssen jedoch bald von draussen nach drinnen umziehen. Sehr gerührt werde ich von einem Geschäftsmann, der neben mir eine uralte Bettlerin an seinen Tisch und zum Frühstück einlädt. Einen Grossteil meines Brotes kann sie auch haben. Yassine indes ist erstmal unterwegs auf Geldwechsel-Mission und ich bin mehrfach froh und erleichtert, ihn an meiner Seite zu haben, meinen süssen, kleinen/grossen
Bodyguard und „Pantoffelhelden“... der tatsächlich mit seinen neuen Flausch-Hausschlappen auf die Strasse und durch den Regen geht. Doch mit meinen bronzefarbenen Sommerballerinas, die ich mit Socken trage, bin ich kaum besser...

Als das Wetter immer schlechter wird und Marrakech scheinbar immer chaotischer und lauter, besteht mein Bergbewohner darauf, doch wieder in seinen Heimatort zu fahren, zu Mama und Schwester... dorthin, wo es zumindest reichlich Herzenswärme gibt und gutes Essen! Gewieft werde ich einem sehr günstigen Frisörbesuch dorthin gelockt und ruhiggestellt... Vielleicht verbringe ich den Grossteil meines Aufenthaltes in Taxis auf der Landstrasse zwischen Marrakech und Tahanaout ...?! Tatsächlich bekomme ich für 20 € inkl. Trinkgeld die Haare gefärbt, gewaschen, geschnitten und glatt geföhnt plus die Nägel gemacht... Da lohnt es schon fast, ein Flugticket zu kaufen, wenn ein Frisörbesuch ansteht...
Hayat ist so lieb, mir während der gesamten 2,5 h Gesellschaft zu leisten... Gegen Ende kommt auch Yassine wieder, er darf eigentlich nicht rein in die Frauen-Frisierstube, die schwangere Frisörin macht uns zuliebe eine Ausnahme. 


Frisch gestylt laufe ich mit den Laatafi-Geschwistern über vom Regen frisch aufgeweichte Matschwege zu Mama Fatimas Haus und es blitzen auch mal blauer Himmel und Sonne durch. Nach einer köstlichen Fisch-Gemüse-Tagine (ich lasse den Fisch weg), chillen wir eine Runde und ich bedaure, ob unseres überraschenden Aufbruchs kein Ladegerät mitgenommen zu haben... Ein Grund mehr, zügig nach Marrakech zurückzukehren. Nach dem heutigen Schuh-Desaster ist Shopping angesagt: (schwarze) Sneakers für uns beide und fürs Ambiente 2 Lampen. Eine (Original-?)Berber-Kette obendrein. Yassine ist sauer und später verstehe ich, warum. In meinem Lampeneinkauf ist Lehrgeld enthalten... Abschliessend gönnen wir uns ein kleines Abendessen und freuen uns anschliessend über unsere gemütliche und private Rückzugsmöglichkeit... Mit je 2 Bier endet der Tag.


27.2.
Bis ca. 23 Uhr ein wunderschöner Tag. Der Schönste!

Momentaufnahme: Doch jetzt gerade ist Yassine bereits seit ca 3 Stunden ohne mich draussen unterwegs, um „kurz“ ein kleines Seafood-Abendessen einzunehmen. Mich hat er indes wieder einmal in die Wohnung eingeschlossen, um mich zu „schützen“... doch dadurch fühle ich mich jetzt erst recht gefährdet oder zumindest wortwörtlich in der Falle... Gerade schwanke ich zwischen Angst um ihn / um mich und meiner wachsenden mit Unverständnis gepaarten Wut. Notfalls hätte ich Tavor dabei, gegen aufkommende Panik, aber einen Schlüssel oder gar meinen abtrünnigen (unzuverlässigen?) Freund kann ich nicht daraus formen. Ich könnte mich auch selbst in den Allerwertesten beissen, denn voller Vertrauen in ihn und das Leben habe ich mich tatsächlich so gänzlich ausgeliefert... Bei jedem Geräusch hoffe ich, es ist der Fahrstuhl, der ihn nach oben zu mir bringt. Ich merke, dass mein Vertrauen brüchig ist - besäuft er sich irgendwo mit Bier und Whisky, während ich mich hier sorge?! Ich weiss nicht einmal, wo in Gueliz wir hier sind... so eine Scheisse! 


Kurz darauf erscheint er mit schuldbewusster Miene, er habe sich mit dem Vermieter getroffen... Es ist wohl so, dass nicht etwa seine Frau (die er wohl im Unklaren lässt), aber der Staat etwas dagegen hat, das wir unverheiratet im selben Appartement wohnen...

Wie auch immer... lieber schreibe ich über den schönen Tag.
Er beginnt schon so gut, weil wir bereits gegen 8h ein Taxi besteigen, welches uns endlich zum Djem el Fna bringt, der selten und seltsam leer da liegt an diesem wolkenlosen Morgen. Bis auf das Café Argana hat noch alles geschlossen. Nous Nous heisst ein Cortado hier. Vom Argana, wo wir uns gegenseitig undere Lieblingssongs vorspielen, ziehen wir um in ein anderes Café mit Dachterasse - die bepflanzt ist wie ein Urwald. Nach diesem Doppelfrühstück inklusive Mseme bringen uns Minubus und Taxi wieder einmal aus der Stadt und in die Berge - dieses Mal auf einer anderen viel interessanteren Strasse... die lange Fahrt führt nach Ourika und darüber hinaus nach Setti Fatma. Durch dieses wilde Bergdorf fliesst ein rauschender Bach/Fluss, über den viele filigrane selbst gezimmerte Holzbrücken führen und an dessen Ufern wildromantische Freiluftrestaurants mit Sofa- und Liegelandschaften installiert sind. An einer zauberhaften Stelle mit Fluss-, Berg- und Dorfblick lassen wir uns nieder und geniessen jeder eine eigene leckere Tagine...
Für das anschliessende Verdauungsschläfchen in der Sonne und an der frischen Luft müssen wir nur ein wenig in die Liegeposition rutschen... Tatsächlich schnarchen wir dann dort über eine Stunde lang.

Nach diesem gechillten Nachmittag in den Bergen mutet Marrakkesch bei unsrer abendlichen Rückkehr tatsächlich an wie ein wüster, lauter und stinkender Hexenkessel. Wir treffen Hayat, die mir zu Ehren ihr Schneckenhaus verlassen hat und richtig süss aussieht in ordentlicher Kleidung an Stelle des ewigen Fleece-Pyjamas.
Während ich mit ihr im Ancien Café den Blick über den abendlich belebten Platz geniesse und wir Fruchtcocktails schlürfen und quatschen, besucht Yassine wieder mal ohne mich Frau und Kind. Ob ich die beiden wohl noch kennenlernen werde? Schliesslich gesellt er sich zu uns und bald setzen wir seine fast vierzigjährige Schwester ins richtige Taxi nach Tahanaout während wir uns nach Gueliz begeben, wo Yassine unsere Freundschaft im Laufe des Abends auf die Probe stellt, siehe oben. Aber was solls - er kam ja zurück...


28.2.
Frühstück im Ancien Café, Bummel durch den Souk, Freundschaftsbändchen kaufen, Mittagessen auf einem Souk-Dach, Nachmittags Chill & Relax in der Wohnung, Kräfte sammeln für den Abend... den der wird wild: Billiard, Tacos, Billiard, Karaoke und live Shabi-Musik in einem echten Einheimischen-Lokal... klasse!!!


1.3.
Ausgiebig Frühstücken vor der Türe, an 2 Orten, das W-Lan Café heisst SINATRA...
Mit Taxi zum Menara Garden, Sonne & Wind, Berge & Flugzeuge, dann ein letztes Mal nach Tahanaout: erst in „unser“ Landstrassen-Café, dann ein etztes Mal (schnüff!) Mama & Hayat besuchen – Abschied mit Mseme... mit Hayat zu Yassines bildhübschen sphinxartigen Gattin Sana und Israe, deren wildem Kind. Letzte Nacht (superschnüff!!) mit Panini-Picknick "at home".


2.3.
Ausschlafen, packen und frühstücken – leider nur wenig, er hat am Vorabend alles in Bier und Panini investiert... weiterpacken und Abschied nehmen bis 13 Uhr, dann ob des Geldmangels mit öffentlichem Bus zum Flughafen... Yassine darf nicht mit hinein ins Gebäude also setzen wir uns auf eine Bank davor... und gucken uns im Smartphone Fotos an, um nicht zu weinen. Dennoch ist der Abschiedsmoment sehr traurig! Irgendwie überstehe ich die lange Rückreise inklusive S-Bahn by night und meinem sehr vermissten Smart, der vor des BEDWs Büro in Oberursel steht und angefahren wurde... 



3.3.
Erst sammele ich Lucie von der Hundesitterin wieder ein und gemeinsam holen wir unser Familienoberhaupt vom Flughafen ab – große Wiedersehensfreude!






MEIN GROSSER WUNSCH: DASS ES DOCH NOCH MIT YASSINS VISUM KLAPPT... Was dieses mal leider noch nicht gelang...






Freitag, 21. Oktober 2016

Lucie lacht...


Ja, da lacht die Lucie zu Recht. Was macht eine Frührentnerin so? Die Wand anstarren? Von früh bis spät im Netz rumsurfen? Rund um die Uhr Gassi gehen? Ich kenne solche. Und solche.

Auf jeden Fall etwas hinzuverdienen*, denn die Frührente ist kein Paradies – es kommt nur sehr wenig herum.

*Leider ist die Höhe des erlaubten Zuverdienstes begrenzt. Ein Minijob, Punkt. Es bleibt also bei wenig. Ich habe da grooooßes Glück an der Seite meines Liebsten, der mich füttert und mit mir beispielsweise solch wunderschöne Reisen wie gerade eben macht... Reiseberichterstattung folgt bald...


Was macht also DIE MUSE?  
Alias DIE BIPOLARE MUSE?

Die Muse lässt das Musen nicht. Einmal Künstlerin, immer Künstlerin. Ja, ich bin jetzt erst mal Frührentnerin. Brotlose Kunst geht auch als solche. Die nächsten zwei Jahre über bereite ich (erneut) meinen Durchstart vor. Denn zunächst wurde die Erwerbsminderungsrente nur für zwei Jahre bewilligt. Hahaha, denn danach habe ich ja (leider) immernoch meine bipolare Störung an der Backe. Halloooooo? Geneeeetisch?! Eeeerblich?! Nach zwei Jahren gesund, ich? Upps? Schön wär's ;)

Lieber wünsche ich mir REALISTISCHERES. Nämlich, dass ich dann – chronisch krank hin oder her –, in zwei Jahren einfach keine finanzielle Unterstützung vom Deutschen Rentenverband mehr brauche, sondern wieder einzahlen kann! Und zwar weil...

1. Weil ich mich in den zwei Jahren erholt und gefangen habe, weil ich nun etwas Luft habe, die Dinge etwas langsamer und nicht mehr so zwanghaft und spitz kalkulatorisch anzugehen.

2. Weil ich bis 2018 (mindestens) einen Bestseller geschrieben habe. Bin schon dran, an meinem zweiten Buch.

3. Weil mehr und mehr Menschen mit mir zusammen arbeiten wollen. Als Kunden und als Partner. Mit mir gemeinsam wertschöpfen möchten. Weil ich endlich meine Talente gewinnbringend verkaufen kann.

4. Weil ich mir bis dahin zusätzlich zum berreits erreichten Abschluss samt Zeugnis meiner Menschenlehrer-Ausbildung noch zusätzlich mein offizielles Zertifikat als integraler Coach erarbeitet habe und als solcher wirke, beispielsweise in den Bereichen Suizidprävention und Aufklärung!

5. Weil ich auch weiterhin an einer neuen eigenen Bühnenshow festhalte!

>>> Und all das MIT ODER OHNE PHASEN. Jedenfalls unbeirrt. Ich kalkuliere von nun an endlich mal vorsichtshalber alles mit ein (Lehre aus meiner jüngsten Doppelphase). Das soll mich aber an meiner Selbstverwirklichung nicht hindern! Hugh.


Dann heisst es im Idealfall ab 2018/19: nie mehr Minilohn, fragwürdige Arbeitszeiten und Klappe halten. Letzteres nehme ich aktuell zunächst mal in Kauf... lerne dabei auch vieles und bleibe in der gemeinen alltäglichen Arbeitsroutine (inkl. früh aufstehen, regelmässig pflegen, schminken und ordentlich anziehen...). An meinen "freien" Tagen kann ich ja immernoch mit fettigen Haaren im Pyjama vor dem Laptop sitzen. Zumindest solange, bis Lucie mit mir raus will. Oder der Mann mit Hunger heimkommt und mal keinen Bock hat, nach seinem harten, langen Arbeitstag selbst zu kochen... (Vorsatz für 2017 schon mal notieren: eine bessere Ehegattin werden...)

Und dennoch werde ich die wenigste Zeit herumsurfen, denn ich gestalte, schreibe, texte, blogge weiterhin. Auch meinen Musen-Newsletter soll es weiterhin geben...


Donnerstag, 16. April 2015

Lederhosn

Gerade bei VORHER-NACHHER Bildern finde ich oft Selbst-Verurteilung vor… 
das ist jedoch kontraproduktiv. 
Ich empfehle vor jedem Start einer Abnehm-Maßnahme 
3 WICHTIGE VORRAUSSETZUNGEN zu überprüfen: 
1. Liebe ich mich, wie ich bin – so oder so? 
2. Kenne und berücksichtige ich die wahren 
(Hinter-)Gründe/Bedeutung meiner Form? 
3. Gehe ich meinen eigenen individuellen behutsamen Weg?


... Erfolge muss man feiern.
Tu ich hiermit. Und mein Liebster lobt mich täglich, hach wat schön. Für den neuen Hintern habe ich mal meine TRAUMHOSE bestellt – eine Krachlederne... hmm, ein gutes Gefühl. Dennoch schick ich sie zurück, sie sitzt noch nicht hundertpro, ich werde mich weiter verschlanken und die Kohle ist auch aus... nachdem ich – zum Lernen und Verdauen des neuen Stoffs – eiiinige Bücher bestellt habe... (Fruchtzwerge)...

Aber was nicht ist kann ja noch werden. Ich wünsch mir so a Hosn. Hab ja auch in weniger als 1 Monat Geburtstag und freu mich auch über Gutscheine für den Tag X, an dem ich meine Figur für vollendet erkläre...

Die bunten Sneaker mit Palmen und FLAMINGOOOS behalte ich aber... ;)


DIESEN ERFOLG WILLST DU AUCH? 
BITTE SEHR:




Freitag, 9. Januar 2015

SONDERPREIS 2015: TOLL IM QUADRAT – BIPOLAR ÜBERLEBEN VON A BIS Z


Dreieinhalb Jahre nach Erscheinen meines ersten Buches ist das Thema BIPOLARE STÖRUNG so aktuell wie eh und je. 13 und 14 schmerzlicherweise so auch bei mir...

Und da ich noch einige Exemplare auf Lager habe und Platz für Neues (beispielsweise mein neues Buch*) benötige, kurbele ich den Verkauf meines ersten Buches nun noch einmal tüchtig an.

Mit ebay-Anzeigen, Werbung im Human Trust und einer relaunchten Buch-Website!

Zusätzlich werde ich ein paar Exemplare an Kliniken und Medien verschicken. Hurra, ich freue mich auf Platz, Geld, Ruhm und die Erfüllung meines Hauptwunsches, anderen mit meinem Schaffen zu helfen (Trost, Hilfe zur Selbsthilfe, Inspiration, Motivation etc.)

* vorab gibt es ein neues Buch bzw. MUSENMINIBUCH als Freebie zum Selberbasteln! Geschenkt!

Hier nochmal eine Linksammlung zu all meinen TOLL-POSTs:

http://dievollbeweglichetante.blogspot.de/2013/08/toll-im-quadrat.html

http://dievollbeweglichetante.blogspot.de/2011/09/toll-dritte-etappe-geschafft.html

http://dievollbeweglichetante.blogspot.de/2011/10/rotkappchen-und-das-toll-buch.html

http://dievollbeweglichetante.blogspot.de/2012/06/toll-geschafft.html

http://dievollbeweglichetante.blogspot.de/2012/03/wer-hatte-das-gedacht.html

http://dievollbeweglichetante.blogspot.de/2011/08/3-x-hipp-hipp-hurra.html

http://dievollbeweglichetante.blogspot.de/2012/02/toller-februar.html

http://dievollbeweglichetante.blogspot.de/2011/02/toll.html

http://dievollbeweglichetante.blogspot.de/2012/02/wir-sind-in-der-zeitung.html

http://www.fnp.de/lokales/hochtaunus/Wenn-Flamenco-sich-mit-Comedy-verbuendet;art690,410888

http://blunaland.blogspot.de/2011/05/fotoshooting-fur-toll.html

http://blunaland.blogspot.de/2013/08/phasenvasen.html?q=toll

http://blunaland.blogspot.de/2011/08/toll.html?q=toll

http://blunaland.blogspot.de/2011/08/rot.html?q=toll

http://gazpachoflamenco.jimdo.com/

http://toll2.wordpress.com/

http://toll-buch.jimdo.com/leseprobe/


http://dievollbeweglichetante.blogspot.de/2011/10/toll-buch.html




Dienstag, 30. September 2014

HAPPY DOG!

Lucie zum ersten Mal am Mittelmeer...
Können wir nicht einfach hierbleiben??!?


Mittwoch, 13. August 2014

Gestreifte Gardinen Adieu!

... so rufe ich morgen, denn da ist mein letzter Schultag hinter blau-weissen Sonnenstores und Abschlusspräsentation meiner Flash-Projektarbeit. Freue mich darauf/darüber.

Möge mir meine neue Flash-Website "NKTV" viele begeisterte und interessierte Arbeitgeber wie Kunden bescheren! Hugh bzw. Amen.

Den Schulweg werde ich nicht vermissen. ÖPNV-Gedöns mit Gewarte, Gestinke, Gedränge, Genieße, Gelaufe durchs Frankfurter Bahnhofsviertel oder Stau, Parkplatzsuche und Eilen übern Hohlbeinsteg. Letzteres ist bei Sonne schön, wie auch die Blühstreifen am Bad Homburger Straßenrand bei Abfahrt und Ankunft... aber wenn es schüttet, wie in letzter Zeit so oft und extrem, ist auch der Rückweg über die frisch renovierte Fußgängerbrücke nicht so schön.

Fertig. Bin dankbar für alles, was ich gelernt habe und noch mehr für alles, was hängenbleibt... werde wohl nacharbeiten :)

Idealerweise bestelle ich mir also ab sofort:

1. einen festen Teilzeitjob als Kommunikationsdesignerin 
a) in einem tollen Team, inkl. Vorgesetzten
b) mit interessanten Etats
c) der mir erlaubt nebebenbei selbständig als Grafikerin zu arbeiten
d) gut und schnell mit dem Auto zu erreichen, auch wenn Ffm 
    oder noch lieber ausserhalb des "Molochs" nördlich von Ffm
e) Gehalt ok.

2. ...als perfekte Ergänzung eigene Kunden 
a) mit interessanten Aufgaben
b) zahlungswillig und -fähig
c) nicht zu wenige und nicht zu viele – 
    genau richtig zum Reinwachsen in meine (Teil-)Selbständigkeit

Hm. 1d) hatte ich bis 2013...
e) hätte nach über 13 Jahren Agenturzugehörigkeit besser sein können, wie auch b);
c) war ärgerlicherweise gar nicht gegeben und a) galt leider nur für meine unmittelbaren Kollegen...

Wie auch immer... don't cry over spilt milk. Auf zu neuen Ufern. Bin bereit zum Ablegen! Spätestens im Herbst. Also in Bälde! So. Bestellung hiermit aufgegeben!


Mittwoch, 14. Mai 2014

Happy Bday 2 me!


HERZLICHEN DANK für alle Glückwünsche (> 50 kamen über digitale Kanäle, zusätzlich einige Anrufe, 2 Ständchen wurden mir telefonisch erbracht) – kann ich gebrauchen!

Am Sonntag wird geweibert. In 10 Tagen im größeren Familykreis gefeiert mit Nichties. Heute mit BEDW, Lucie + allen 3 Eltern am Goetheturm - denn der ist soviele Meter hoch, wie ich nun Jahre alt. Plus schöne Einkehr in der Goetheruh und sonnig-wolkigem Gassi auf dem Sachsenhäuser Berg. Schöner Geburtstag, jetzt wird gechillt!




Donnerstag, 30. Januar 2014

10 Jahre! Bald!


"Der Tag, der deine Beziehungen verzauberte" lautet heute das LMC-Coaching-Motto, zu dem Veit und Andrea ein Hochzeitsfoto von vor 19 Jahren (das war 1995, noch vor meinem Diplom und meiner ersten, nich so gelungenen, Ehe) teilen.

Das Bild der beiden LMC-Zeremonienmeister (unten) hat mich entzückt und zu diesem Post inspiriert mit (analogen!!!) Foto-Highlights meiner Traumhochzeit mit dem BEDW (= BESTER EHEMANN DER WELT, nur zur Erinnerung, was diese 4 Buchstaben bedeuten)...



Mein schönstes und wichtigstes Ziel für meine Beziehung formulieren (immer schön im Präsens) lautet die Aufgabe zum heutigen Motto. Also:

Jeden Tag ehre ich dankbar und bewusst das Geschenk, meinen König gefunden zu haben und an seiner Seite durchs Leben gehen zu dürfen. Ich weiß, was ihn freut und ihm Freude zu bereiten ist mir eine solche. Mein Ziel ist, daß er sich täglich wieder in mich verliebt. Wir sind unsere besten Freunde und gemeinsam wachsen wir immer weiter.

Dieses Jahr können wir endlich unsere versiegelte Kiste öffnen. Wir sind sehr gespannt und freuen uns schon, das in trauter Zweisamkeit zu tun... vielleicht in Zandvoort? Oder auf dem Feldberg?  Wir werden es dokumentieren und asynchron teilen ;)

Bei einer erneuten Hochzeit in Hawaii, wie letztes Jahr angedacht, öffnen wir unsere Kiste wohl doch noch nicht jetzt, zum zehnten Hochzeitstag. Die Hochzeit in Hawaii ist aber nur aufgeschoben.

Spätestens in 7 Jahren, 2021... zu unserem 20jährigen Zusammensein... und meinem 50sten Geburtstag... Hawaii, Strand, Blumen, Liebe, Tralala, das wär doch was...
***Bestell und Wünsch***

Holger, ich liebe Dich U, mein Mann!



Samstag, 19. Oktober 2013

pretty in pink

Wenn Lucie auch vieles nicht kann, SCHMUSEN KANN SIE!!!

PINK HAIR: was man aus einer einzigen alten aufgehellten Strähne alles machen kann... ca. 17cm Haare sind ab, beim Pony sogar noch mehr... eine Verjüngungsmaßnahme für die Einschulung demnächst?

Jedenfalls wünsche ich mir ne Schultüte!

Mittwoch, 16. Oktober 2013

Hello Goodbye



... ich freue mich! Am 4.11. geht's los. Und im Juli bin ich dann (inschah allah) Kommunikationsdesignerin 2.0 ... und finde als solche dann sogleich einen wunderbaren neuen Job, den schönsten, den ich je hatte... WÜNSCH + bestell!







Samstag, 7. September 2013

Jetzt geht's lohos...

Lucie ist schon fort (schnüff), nachher steigen wir in den Bus, morgen früh in Venedig aus, und dann schiffen wir ein, juhee! Und wenn wir zurück sind hätte ich bitte am 16. um 16 Uhr doll die Daumen gedrückt, Danke!


Montag, 13. Mai 2013

primär pseudovollkommen ...

... ist die Zahl 42.


Ob ich morgen oder demnächst wohl die Antwort auf die große Frage kennen werde?

Ob Douglas Adams sich mit der Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens überhaupt etwas gedacht hat?

Ob ich wohl bald wieder ok bin? Und beruflich schöne neue Wege finde?
Ja, genau das wünsche ich mir zum Geburtstag morgen. Bestell.

Apropos: der BEDW hat sich ein neues Auto bestellt und das fahren wir morgen holen. Mit Zoobesuch. Na dann pack ich mal das Nachtköfferchen.

Warum Lucie einen blauen Reifen trägt?
Nein, sie übt nicht Trockenschwimmen oder springt gleich in den Pool. Der Reifen ist ihre aufblasbare Halskrause, damit sie ihre OP-Naht in Ruhe lässt. Um den Hals, wie vorgesehen, hat's nichts gebracht – sie konnte sich noch mit den Hinterläufen kratzen... also habe ich das Ding etwas umfunktioniert...


Und sonst? Backen, kochen, lesen, Filme/Serien gucken, bissl sporteln, Knöpfe annähen, Haushalt machen, Gassi gehen und seit 2 Tagen auch wieder bissl am Apfel sitzen. Für den BEDW und mich. Auch der DVBT-Blog hat abgespeckt. Von Mitte Januar bis Mitte April. Weg mit dem allzu Wilden innerhalb dieser drei Monate. Weniger ist manchmal eben doch mehr. Oh, möge die aktuelle Phase weniger als drei Monate dauern bitte!

Donnerstag, 3. Januar 2013

Das kleine Special No. 29: SDL III

Nach I + II nun SDL-Special III: Beautiful Landscapes. Ja Bayern ist schön. Sogar zu jeder Jahreszeit. Dennoch bevorzuge ich Andalusien. Außerdem träumen wir von der Palmen-Poster-Tapete und natürlich immer noch von NYC. Auch von Indien, wo meine BMEK ab morgen schon wieder weilt. Immerhin eins ist schon gebongt, juhu: Nach Sevilla fliege ich im April. Alles andere wünsche ich mir noch!

Meine Lieblings-Soap gucke ich übrigens auch nach Folge 1677 noch gerne.

Am 3. Januar noch eins zum Thema Vorsätze: mehr in mich reinhorchen und bewusster leben. Erste Maßnahme: ich habe die für Ende Februar geplante toll-Revue ABGESAGT!

Hier noch ein Neujahrsbrief, der mir gefällt.

Montag, 31. Dezember 2012

Hello-Goodbye


Seit ich Blog schreibe war 2012 dfinitiv mein persönliches Lieblingsjahr. DANKE!
2013 wird das Jahr der Schlange... und hoffentlich noch so ein gutes...
Neben diesen Bildern haben mir 2 weitere aus den Facebook-Wünschen gefallen.

New Year Plans: be happy, play, slow down, serve others, be grateful and shine like crazy!

Du hast bei der Zukunftsbank auf Deinem Konto "2013"
365 Tage
8.760 Stunden
525.600 Minuten
31.536.000 Sekunden
gutgeschrieben und kannst dies für Liebe, Freude, Frieden, Wohlstand, Wohlgefühl, Dankbarkeit, Bewusstheit, Glück und Schöpferkraft verwenden.
Du kannst es für Dich allein beanspruchen,
Du kannst es aber auch teilen
und Du wirst dadurch nur noch reicher.
Viel Freude beim Teilen und Geniessen dieses Schatzes!

Gleich kommen die Eltern, ABF. HAPS Hans + Ingrid zum Käsefondue, Spielen und Glotzpremiere auf unsrer schönen Dachterrasse...

Diesen Jahresrückblick heb' ich mir auf fpr nächstes Jahr.

Samstag, 22. Dezember 2012

Mittwoch, 14. November 2012

Ich wünsche mir eine Glühbirne...

Hui, nach unseren Weihnachtswünschen befragt, fällt uns dieses Jahr doch glatt etwas ins Auge: HUE!



Beide sind wir Apple-Fans und "mood-balance"-bedürftig, der BEDW außerdem Technik-Freak, ich bekannterweise Licht und Farben-Freundin... eine schöne Wohnung mit einer überschaubaren Anzahl an Räumen und Ecken haben wir inzwischen auch – und das neue Media-Eck bzw. unsere TV+Chill-Tätigkeit bedarf der entsprechenden Beleuchtung... Zu unseren arabischen, nostalgischen oder Kronleuchter-Firlefanz-Lampen passen die neuen Hue-Birnen nicht, aber wir könnten uns neben dem Starterpaket passende Ikea-Lampen (Lunta) selbst schenken, iPhones und -Pad sind vorhanden... da können wir uns also jeder eine Glühbirne wünschen...

Jede Hue-Glühlampe verbraucht 80 % weniger Strom als eine herkömmliche Glühlampe und ist anders als die sogenannte Energiesparlampe nicht gefährlich.

Freitag, 24. August 2012

Einen Narren gefressen

... hab ich an diesem Baye Cheikh Matala Mbaye (dem ich vielleicht bald eine neue schönere Homepage mache... und den ich definitiv im Oktober-OSM porträtiere)

Heute hat er mit der Orscheler Trommelgruppe ImPuls zur Eröffnung des neuen Frauenhaues getrommelt. War klasse. Und im nächsten OSM porträtiere ich ihn. Hach, manchmal liebe ich meinen Job...

Jedenfalls kann ich Baye jedem empfehlen, der gute Laune für Kindergeburtstage, Familien- oder Firmenfest, eine tolle (auch oft interaktive) Show und/oder sehr guten Trommelunterricht wünscht!

Und sonst?
SEEEVIIIIIIIILLA, WIR KOOOOOMMEN!!!!!

Zuvor, nämlich übermorgen darf Lucie ihre 3 Freunde nochmal besuchen, damit auch ihre Vorfreude auf Anfang September steigt...

Freitag, 29. Juni 2012

(K)ein Traum...


... inschahallah im September Wirklichkeit??... Oh bitte bitte!!! Bestell +Wünsch!!!

1994-98 könnte 2012 ENDLICH seine (klitzekleine aber feine) Fortsetzung finden... wenn ich frei kriege, wir Lucie für 10 Tage gut unterbekommen und wir bald buchen... nochmal Sonne und Sommer und Meer erleben, endlich erstmals die weißen Dörfer besuchen und bissl Sevilla mit 3 von 78 Konzerten... das wär' sooo geil... kein Wunder wenn ich nicht gleich einschlafen kann...

Sonntag, 10. Juni 2012

Schneewittchen und der weiße Riese

Endlich wieder eine Hochzeit mitfeiern! Und was für eine prächtige schöne... nämlich die meiner süßen, wunderhübschen Exkollegin und ihrem "kleinen" Liebsten.


Sein Anblick inspirierte mich zu einem kleinen Hochzeitslied:
Der Bräutigam ganz in weiß
mit Turnschuhn und ohne Haare
da wird allen Frauen heiß...


So ein schönes Fest. Schöne Braut, klasse Paar, romantisches Ja, lecker Fresschen, lustige Gesellschaft, kreative Ideen, tolle Location (Villa Lacus in Bensheim)... am Ende durften sogar Lucie und Nichti mitfeiern. Da hatten wir alle viel Spaß auf der Couch! Der BEDW behauptete plötzlich, er liebe es, mit mir auf Hochzeitsfeste zu gehen, weil er dann in süßen Erinnerungen schwelgen könne... dabei tut er sonst immer so traumatisiert... ;-)


Dankbar für die Einladung und den schönen Tag gestern wünschen wir auch von hier aus dem Brautpaar nochmal viiiiiiiel Glück, Spaß und Sonne in einer bunten, langen, harmonischen Ehe!!!

Donnerstag, 7. Juni 2012

toll – geschafft!

- Band-Frühstück im Maritim Gelsenkirchen (ARDILL!TA, GAZPACHA, MEDIAMAN, JOHN O.)
- toll²: Flamingo-Schuhe bzw. Sepp und die roten Schuhe 

Entsprechend aller gegebenen Umstände lief unser toll²-Auftritt gestern, fast 9 Monate nach seiner Premiere, gut. Veranstalter froh, wir zufrieden. Konstruktives Gruppenerlebnis mit gemeinsamer An- und Abreise, Übernachtung und Frühstück. Möglicherweise haben wir auch neues Film-Material...

Ich kann meine Compañeros sooo gut leiden und mein BEDW hat seinem Namen wieder mal alle Ehre gemacht: neben seiner Hauptrolle als MediaMan (Mediashow, Sound, Light, Haustechnik-Betreuung) war er Rowdy, Künstlerbetreuer, Hundesitter (ja, Lucie war mit und blieb während des Auftritts brav in der Künstlergarderobe) Fahrer, Marktforscher, Fußmasseur und sogar weltbeste Garderobiere in einem... ♥

Wichtigstes Fazit: ich will und werde das Projekt doch noch weiter leben, wachsen und gedeihen lassen. Inschahallah.

Aktuell gibt es noch keine neuen Auftritts-Termine. Das ist zunächst gut so, denn nun ist klar, was vor, nach, um, hinter und während der Show noch geändert werden muss. Ich werde mich also erneut reinhängen und wünsche mir Unterstützung und Erfolg in allen Richtungen.

Daumendrücken erwünscht. Empfehlungen auch. Verfolgt unsere GAZPA3-Website ... es ist noch nicht vorbei.