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Dienstag, 16. Juli 2019

Herzmenschen-Sommer

... meine Holönsche-Schwestern, meine geliebten (UR-)Weiber, meine Family und meine 2 Herzlieblinge Holger und Lucie - was wäre mein Leben ohne die herzlichen Beisammenseins-Quality-times...? Bin so froh und dankbar für alle. Geniesse die Zusammentreffen mit anderen Herzmenschen. (Erst recht nach meinen beschissenen Zeiten seit Mitte September 2018...)

More to come... ;)

I AM ...
...blessd.

Sonntag, 24. Juni 2018

FreundInnen, Einhörner, WM-Küsse und ein Scheisserle in der Grube...

Vielfältig: der Juni 2018. Trauer + Freude.
Hochzeits-Nachparty (die Schlümpfe zeigen ihren Las-Vegas-Hochzeitsfilm in einer coolen Frankfurter Bar) - Einhornqueen (Meine "kleine" Nichte gibt ihr fulminantes Schauspiel-Debut) - Lucie Lustig (wie immer) - BumBumBauchi (mein FB-Freund Jesus Bruder Bauchi "besetzt" Boris Beckers Ex-Villa in Mallorca) - Portfolio-Abschlussarbeit (im Arbeitswahn für den Abschluss zur Genesungsbegleiterin) - Danis Beerdigung (bzw. Bewandigung)... und zwar mit Geli + Kati, was wiederum schön war...
Auch das Geburtstagsfrühstück mit meiner Putzie in Götzenhein (endlich mal wieder) war wunderbar... Mein Vorhaben: peu-apeu an alte Bande anknüpfen. Nächstes Jahr ist beispielsweise 30 Jahre FABI...


Speziell:
Vorletztes Genesungsbegleitungs-Ausbildungsmodul im Wanderheim Herborner Haus in the Middle of nowhere...


Schön:
Unsere 2. Frankfurter Fuckup-night. Next one is MINE!!! Very nice: shitgap by Carola Twrsnick :)





Sonntag, 27. Mai 2018

Von Tuten und Blasen

....viel Ahnung hatten die Strassenmusiker auf dem Kronberger Strassentheaterfestival DA CAPO. Meine Strohwitwen-Mama (wieder mal...) hat uns heute animiert, hinzugehen und es hat sich gelohnt. Sonne, Erdbeerbowle, freilaufende Hühner, "alte (Riesen-)Damen", die aussehen wie Skekse aus dem Film "Der dunkle Kristall" aus 1982(!!!), Blasorchester und andere Musiker und Gaukler... und zum Abschluss ein leckeres Nachmittags-Essen beim Letten (Pelmeni + Borschtsch... mjam!) und eine Mammutbaum-Umarmung... in meiner Geburtsstadt steht einer der 5 dicksten Urzeitbäume Hessens...

... warum der BEDW nicht auf den Bildern zu sehen ist? Er hat sie gemacht! Mit seiner neuen kleinen Olympus... "Der Baum macht nen 'kleinen' Po, Liebste"
 


Sonntag, 8. April 2018

Happy Family...


... Dank meiner talentierten, fleissigen und engagierten Schwester ist Ostern ein ultra üppig-leckers und angenehm entspanntes Familienfest – und es wird von Jahr zu Jahr besser...

Anschliessend nahmen wir mal wieder unsre Große mit... an Ostern und noch vor einigen Tagen war es ziemlich kalt, aber dennoch genossen wir schöne Spaziergänge, weiteres Schmausen, Filme mit Elyas M'Barek und einen Besuch in meiner Lieblingstherme...


Mittwoch, 7. März 2018

Familie Karg zwischen dem 28. und 32. Breitengrad

KÖNIGS KANAREN-KREUZFAHRT
 

Wenn auch getrennt, so waren wir letzte Woche doch auf den Spuren unserer gemeinsamen Vergangenheit (in Madeira, Teneriffa + Marrakech) unterwegs... und ständig per WhatsApp in Kontakt – das hatte irgendwie etwas Romantisches...

Während der BEDW auf Männerkreuzfahrt um die Kanaren und Madeira cruiste, besuchte ich unseren Freund Yassine (und seine Familie) erneut in Marrakesch, bzw. in seinem Heimatdorf Tahanaout am Atlas.

Warum? Ich wollte nach meiner langen depressiven Phase nicht alleine zuhause zurückbleiben und unser Versuch ein Visum für Yassines Besuch in Bad Homburg zu bekommen schlug leider fehl... Also drehte ich kurzerhand den Spiess um, glücklicherweise finden sich manchmal günstige Tickets... und superglücklicherweise habe ich so einen lieben(den) Gatten...<3 br="">

Es war ein Abenteuerurlaub (mitunter á la Dschungelcamp - "Ich bin ein Star - holt mich hier raus...") bzw. eine Grenzerfahrung, teilweise aufschlussreicher und transformierender als einst unser ONE Experience (inzwischen PhöniX)...

Selten wurde ich herzlicher empfangen und köstlicher bewirtet... Gefühlt habe ich die Hälfte meines Trips in Minibussen und Taxis verbracht. Unvergessen der Ausflug nach Setti Fatma/Ourika...
Auch in Imlil waren wir. Das Ganze gibt es auch als Trekkingstrecke... vielleicht beim nächsten Mal...?


MEINE MARROKKOREISE – HIER: VORFREUDE


HERZFAMILIE

  

MARRAKESCH 02/18



SAHBI/SAHBTI: YASSINE + NATHALIE


 AUSFLUG INS PARADIES


TAHANAOUT




Mein Reisetagebuch

22.2.
Landung in Marrakech Menara pünktlich um 22h, nur 45 Minuten Passkontrolle und endlich nach fast exakt 2 Monaten freudiges Wiedersehen mit Yassine, der bereits seit fast 3 Stunden vor dem Flughafenausgang wartet und zappelt. Es folgen unerbittliche Verhandlungen mit Taxifahrern. Speziell: Weil es bereits zu spät für die Familie ist, beziehen wir für meine erste Nacht (von 8) Quartier in Marrakech-Afaq. In einem verdreckten Air BnB (für 250 MAD) mit 2 SZ und einer Küche ohne Kühlschrank. Ausserdem keine Mülleimer, keine Handtücher, schmuddelige Synthetikdecken und nackte Glühbirnen aber ein normales Klo. Wir haben viel zu bereden, schlafen also nicht ganz so viel...

 

23.2.
In Stichpunkten: Taxi nach Marrakech-Ouasiria - Chill-Frühstück mit Wlan / Minibus nach Tahanaout zu Mama Fatima & Schwester Hayat. Geilstes homemade Couscous, relaxen mit Kindheitsfotos / Minibus über Asni nach Imlil... immer viel warten, bissl wolkig aber wildschön und kühl, weil hoch gelegen, Kaffee hier und dort auf Dachterrassen. Die angedachte Wanderung fällt aus wegen Wetterverschlechterung und zuziehendem Himmel sowie meiner Übermüdung wegen der vorangegangenen Reisestrapazen und schlafarmen Nacht. 


Rückfahrt in Minibus und Grossraumtaxi mit vielen Übelkeitskurven / ca. 18-19 h Rückkehr in Moms House, Abendessen mit köstlichstem Couscous und Fladenbrot, arabischem „The Voice“ und viel schöner arabischer Musik im TV. Natürlich essen wir mit den Händen - alle gemeinsam von einer Platte... ein extremes Kontrastprogramm zur ständigen Hand-Desinfektion noch vor einigen Tagen bei meinem Praktikum im Krankenhaus... / Wir gehen alle früh schlafen. Auf den steinharten Eckbänken im Wohnzimmer OHNE Matratze (autsch) – dafür aber zu viert in einem Raum mit laut tickender Uhr und draussen krähenden Hähnen. Weitere Herausforderungen: wieder nur kahle Glühbirnen, ein französisches Pissoir, ausschliesslich eiskaltes Wasser im Hahn (wenn überhaupt) und ein zartes Familien-Schnarchkonzert aus drei Berbernasen...

 

24.2.
Um 5:30h rufen Handy und Muezzin zum Frühgebet, welches (zunächst) nur Hayat ausübt... Anschliessend gibt es Kaffee und frischen Osaft, gefolgt von einem Frühspaziergang: zu dritt laufen wir noch im Dunkeln über Stock und Stein zu Yassins „Haus“... dort setzen wir uns für eine kurze Erholungspause zu dritt auf sein Ehebett - eine etwas weichere Matratze in einem von zwei Räumen in einem Rohbau-Erdgeschoss ohne Fenster. Gattin Sana und Tochter Israe sind, wie sehr oft, nicht da sondern bei ihren Eltern... wahrscheinlich gibt es dort Fenster. Die Beleuchtung: wiederum nackte Glühbirnen ergänzt von „gemütlichem“ TV- Flimmerlicht... / Schöner ist es dagegen auf dem Rückweg im Wlan-Cafe mit MSEMNE!!! mjam... / Von dort zurück zu Fatimas Haus führen unasphaltierte Strassen und ein sehr matschiger Pfad. Highlight: eine kleine sehr unbeholfene Eselsritt-Einlage von Yassine. / „Zuhause“ wartet schon ein kleines zweites Frühstück mit Mille-Trout-Fladen (Baghrir) und süssem Tee gefolgt von einem Vormittags-Schläfchen zu arabischem Musik-TV für mich und Hayat, während Fatima wohlduftend Tagine zubereitet. Yassine ist indes unterwegs in Übernachtungs-Organisations-Mission für mich. Um 13 Uhr helfe ich Fatima beim Geschirr abtrocknen und scheuche dann beide Frauen auf, in der wirklich kleinen Behausung meine Brille zu suchen. Ich finde sie schliesslich doch in meinem Rucksack... Um viertel nach 2 ist Yassine noch immer nicht zurück. Ich bin hungrig und friere. Es ist sehr kalt und noch immer nicht richtig sonnig. / Endlich kommt er (nach erfolgloser Suche) wieder und wir geniessen zu viert Fatimas leckere hausgemachte Tagine mit Huhn. Und köstlichen Tomatensalat, von Hayat orientalisch klein geschnipfelt... lecker!!! / Zur Verdauung und um endlich von Holgers Kanaren- Kreuzfahrt zu erfahren, laufen wir wieder eine Weile über Stock und Stein bis zur Landstrasse mit einem neuen Café inklusive Dachterrasse. Das Beste: es hat ein richtiges und sauberes/gut ausgestattetes Klo. Mein erster Marokko-Schiss, das wurde Zeit. Holger und ich erreichen einander per Facetime - allerdings funktioniert entweder Video ohne Ton oder Ton ohne Bild... Wir vergleichen sehr amüsiert seinen Luxustrip und mein „Dschungelcamp“... so so lustig... Kleine Zugabe obendrein: wir überraschen unsere lieben Eltern, die sonst immer alles über uns wissen (wollen) mit unseren aussergewöhnlichen und zuvor unangekündigten spontanen und unterschiedlichen Reiseabenteuern... Full strike! Ein schönes, verschmitztes emanzipiertes Autonomiegefühl... / Wieder zurück in der harten U-förmigen Eckbank-Sofalandschaft aus gold-türkisfarbenem Brokat, verschwindet Yassine erneut. Diesmal zu seiner Frau bei ihrer Familie - heute noch ohne mich - wärend ich mit Fatima und Hayat (schon wieder) Tee trinke... / Nach einer leicht nervigen Heimsuchung von zwei laut schnatternden Nachbarinnen folgt ein weiterer Besuch, dieser ist dafür umso entzückender: (Halb-)Bruder Toufik (42) kommt mit seiner liebenswert ansteckend lachenden Frau Raschida (35) und ihren beiden süssen Kindern Radia (12) und Ali (8). In den kleinen Mann verliebe ich mich sofort über beide Ohren, was für viel Heiterkeit sorgt... doch auch sein Vater (leider mit ähnlich schlechten Zähne wie Yassine ausgestattet) ist extrem charmant, herzerwärmend warm, sanft und romantisch-poetisch. Doch wegen seines Berufs als Soldat, darf er leider auf keinem Foto mit posieren. Der Besuch dieser lieben Familie weckt mich wieder auf, wir essen gemeinsam salzigen Milchreis und lachen viel... auch ohne Yassine ein zauberhafter Abend, der aber wohl auf eine weitere leider unbequeme Nacht in Mama Fatimas Haus hinausläuft... obwohl sich Fatima und Hayat bemühen, mit mit einer (hauchdünnen) Zusatzmatratze ein königliches Nachtlager zu bauen! Die Herzlichkeit dieser liebenswerten Berberfamilie macht alles wett...
Yassine hingegen torkelt nach Mitternacht in die Schlafstatt und weckt mich zu einem Nacht-Spaziergang – 13 Bier haben ihn redselig und weinerlich gemacht... sein Abend bei den Schwiegereltern war wohl nicht so herzlich-entspannt-heiter wie meiner bei seiner Mama und seinen Geschwistern... Er verspricht, diesen unnötigen Suff eine Ausnahme sein zu lassen und wir gehen endlich wieder schlafen.

25.2.
Trotz Gebets-Wecker und lauten Tiergeräuschen von Hunden, Katzen, Hähnen, Vögeln (und Mäusen??!?) schlafen heute alle aus. Ich kann nicht mehr schlafen und tippe ab 7 h dieses Tagebuch. In Deutschland ist es schliesslich schon eine Stunde später. Auf Holgers Kreuzfahrtschiff wohl nicht. Wieder tut mir alles weh und ich vermisse eine warme Dusche sowie ein normales Klo. Und einen Platz, wo ich mein Köfferchen auspacken und mich etwas ausbreiten kann... Nach der grossen morgendlichen Räumaktion, die das Nachtlager zurück in ein Wohnzimmer verwandelt, frühstücken wir ausgiebig miteinander und ich versuche, Mama Fatima zu erklären, dass ich sie fest ins Herz geschlossen habe und mich dennoch nach einem bequemen Bett, einem richtigem Klo und einer warmen Dusche sehne. Der zweite diffizile Moment entsteht, als Yassine mich um zehn Euro bittet, die er seiner Mutter geben möchte. Ich finde für die köstliche Bewirtung dürfte es auch mehr sein, aber sie reagiert auch so schon empfindlich und beschämt. Schwierig. 


Der Sonntag macht seinem Namen alle Ehre und der Himmel ist endlich blau. Nach dem herzlichen Abschied von Fatima und Hayat laufen wir durch sein Dorf und enden schliesslich wieder im Dachterrassen-Café an der Landstrasse. Unten mit Wlan, oben mit Sonnenschirmen und Atlas-Blick. Ein guter Tag zum Nichtstun. Also verweilen wir bis unsere Nasen rot leuchten. Gegen Abend fahren wir mit Taxen nach Marrakech, wo ein etwas besseres BnB auf uns wartet.
Zum Abendessen finden wir fussläufig eine Zitronenhuhn-Tagine. An Stelle eines Verdauungs-Spaziergangs spielt der „ehemalige Profi“ ein paar Runden Billiard in Pantoffeln (womit er nicht der Einzige ist, die Jugend trägt coole Haartracht und schmale Hosen, und dazu Sneaker oder eben Schlappen...), anschliessend geht es (für mich) endlich ins Bett - guuuut: nicht zu fest, nicht zu weich... 




26.2.
Früherwachen wegen zahlreicher verschiedener lauter und sehr interessanter Muezzin-Gesänge, die (live?) zum ersten Gebet rufen. Definitiv charmanter als eine Handy-App! Bald darauf lassen erste Sonnenstrahlen vor dem Fenster auf einen weiteren schönen Tag hoffen. Den kann ich auch später beginnen, denke ich – und schlafe erstmal weiter...
Beim erneuten Erwachen gegen 9 Uhr dann ein Schreck: der Himmel ist grau geworden, die Sonne wurde von Regen und Kälte abgelöst.
Dennoch geniessen wir im Strassencafé ein köstliches Frühstück mit Minztee, Omelet und frischen Säften – müssen jedoch bald von draussen nach drinnen umziehen. Sehr gerührt werde ich von einem Geschäftsmann, der neben mir eine uralte Bettlerin an seinen Tisch und zum Frühstück einlädt. Einen Grossteil meines Brotes kann sie auch haben. Yassine indes ist erstmal unterwegs auf Geldwechsel-Mission und ich bin mehrfach froh und erleichtert, ihn an meiner Seite zu haben, meinen süssen, kleinen/grossen
Bodyguard und „Pantoffelhelden“... der tatsächlich mit seinen neuen Flausch-Hausschlappen auf die Strasse und durch den Regen geht. Doch mit meinen bronzefarbenen Sommerballerinas, die ich mit Socken trage, bin ich kaum besser...

Als das Wetter immer schlechter wird und Marrakech scheinbar immer chaotischer und lauter, besteht mein Bergbewohner darauf, doch wieder in seinen Heimatort zu fahren, zu Mama und Schwester... dorthin, wo es zumindest reichlich Herzenswärme gibt und gutes Essen! Gewieft werde ich einem sehr günstigen Frisörbesuch dorthin gelockt und ruhiggestellt... Vielleicht verbringe ich den Grossteil meines Aufenthaltes in Taxis auf der Landstrasse zwischen Marrakech und Tahanaout ...?! Tatsächlich bekomme ich für 20 € inkl. Trinkgeld die Haare gefärbt, gewaschen, geschnitten und glatt geföhnt plus die Nägel gemacht... Da lohnt es schon fast, ein Flugticket zu kaufen, wenn ein Frisörbesuch ansteht...
Hayat ist so lieb, mir während der gesamten 2,5 h Gesellschaft zu leisten... Gegen Ende kommt auch Yassine wieder, er darf eigentlich nicht rein in die Frauen-Frisierstube, die schwangere Frisörin macht uns zuliebe eine Ausnahme. 


Frisch gestylt laufe ich mit den Laatafi-Geschwistern über vom Regen frisch aufgeweichte Matschwege zu Mama Fatimas Haus und es blitzen auch mal blauer Himmel und Sonne durch. Nach einer köstlichen Fisch-Gemüse-Tagine (ich lasse den Fisch weg), chillen wir eine Runde und ich bedaure, ob unseres überraschenden Aufbruchs kein Ladegerät mitgenommen zu haben... Ein Grund mehr, zügig nach Marrakech zurückzukehren. Nach dem heutigen Schuh-Desaster ist Shopping angesagt: (schwarze) Sneakers für uns beide und fürs Ambiente 2 Lampen. Eine (Original-?)Berber-Kette obendrein. Yassine ist sauer und später verstehe ich, warum. In meinem Lampeneinkauf ist Lehrgeld enthalten... Abschliessend gönnen wir uns ein kleines Abendessen und freuen uns anschliessend über unsere gemütliche und private Rückzugsmöglichkeit... Mit je 2 Bier endet der Tag.


27.2.
Bis ca. 23 Uhr ein wunderschöner Tag. Der Schönste!

Momentaufnahme: Doch jetzt gerade ist Yassine bereits seit ca 3 Stunden ohne mich draussen unterwegs, um „kurz“ ein kleines Seafood-Abendessen einzunehmen. Mich hat er indes wieder einmal in die Wohnung eingeschlossen, um mich zu „schützen“... doch dadurch fühle ich mich jetzt erst recht gefährdet oder zumindest wortwörtlich in der Falle... Gerade schwanke ich zwischen Angst um ihn / um mich und meiner wachsenden mit Unverständnis gepaarten Wut. Notfalls hätte ich Tavor dabei, gegen aufkommende Panik, aber einen Schlüssel oder gar meinen abtrünnigen (unzuverlässigen?) Freund kann ich nicht daraus formen. Ich könnte mich auch selbst in den Allerwertesten beissen, denn voller Vertrauen in ihn und das Leben habe ich mich tatsächlich so gänzlich ausgeliefert... Bei jedem Geräusch hoffe ich, es ist der Fahrstuhl, der ihn nach oben zu mir bringt. Ich merke, dass mein Vertrauen brüchig ist - besäuft er sich irgendwo mit Bier und Whisky, während ich mich hier sorge?! Ich weiss nicht einmal, wo in Gueliz wir hier sind... so eine Scheisse! 


Kurz darauf erscheint er mit schuldbewusster Miene, er habe sich mit dem Vermieter getroffen... Es ist wohl so, dass nicht etwa seine Frau (die er wohl im Unklaren lässt), aber der Staat etwas dagegen hat, das wir unverheiratet im selben Appartement wohnen...

Wie auch immer... lieber schreibe ich über den schönen Tag.
Er beginnt schon so gut, weil wir bereits gegen 8h ein Taxi besteigen, welches uns endlich zum Djem el Fna bringt, der selten und seltsam leer da liegt an diesem wolkenlosen Morgen. Bis auf das Café Argana hat noch alles geschlossen. Nous Nous heisst ein Cortado hier. Vom Argana, wo wir uns gegenseitig undere Lieblingssongs vorspielen, ziehen wir um in ein anderes Café mit Dachterasse - die bepflanzt ist wie ein Urwald. Nach diesem Doppelfrühstück inklusive Mseme bringen uns Minubus und Taxi wieder einmal aus der Stadt und in die Berge - dieses Mal auf einer anderen viel interessanteren Strasse... die lange Fahrt führt nach Ourika und darüber hinaus nach Setti Fatma. Durch dieses wilde Bergdorf fliesst ein rauschender Bach/Fluss, über den viele filigrane selbst gezimmerte Holzbrücken führen und an dessen Ufern wildromantische Freiluftrestaurants mit Sofa- und Liegelandschaften installiert sind. An einer zauberhaften Stelle mit Fluss-, Berg- und Dorfblick lassen wir uns nieder und geniessen jeder eine eigene leckere Tagine...
Für das anschliessende Verdauungsschläfchen in der Sonne und an der frischen Luft müssen wir nur ein wenig in die Liegeposition rutschen... Tatsächlich schnarchen wir dann dort über eine Stunde lang.

Nach diesem gechillten Nachmittag in den Bergen mutet Marrakkesch bei unsrer abendlichen Rückkehr tatsächlich an wie ein wüster, lauter und stinkender Hexenkessel. Wir treffen Hayat, die mir zu Ehren ihr Schneckenhaus verlassen hat und richtig süss aussieht in ordentlicher Kleidung an Stelle des ewigen Fleece-Pyjamas.
Während ich mit ihr im Ancien Café den Blick über den abendlich belebten Platz geniesse und wir Fruchtcocktails schlürfen und quatschen, besucht Yassine wieder mal ohne mich Frau und Kind. Ob ich die beiden wohl noch kennenlernen werde? Schliesslich gesellt er sich zu uns und bald setzen wir seine fast vierzigjährige Schwester ins richtige Taxi nach Tahanaout während wir uns nach Gueliz begeben, wo Yassine unsere Freundschaft im Laufe des Abends auf die Probe stellt, siehe oben. Aber was solls - er kam ja zurück...


28.2.
Frühstück im Ancien Café, Bummel durch den Souk, Freundschaftsbändchen kaufen, Mittagessen auf einem Souk-Dach, Nachmittags Chill & Relax in der Wohnung, Kräfte sammeln für den Abend... den der wird wild: Billiard, Tacos, Billiard, Karaoke und live Shabi-Musik in einem echten Einheimischen-Lokal... klasse!!!


1.3.
Ausgiebig Frühstücken vor der Türe, an 2 Orten, das W-Lan Café heisst SINATRA...
Mit Taxi zum Menara Garden, Sonne & Wind, Berge & Flugzeuge, dann ein letztes Mal nach Tahanaout: erst in „unser“ Landstrassen-Café, dann ein etztes Mal (schnüff!) Mama & Hayat besuchen – Abschied mit Mseme... mit Hayat zu Yassines bildhübschen sphinxartigen Gattin Sana und Israe, deren wildem Kind. Letzte Nacht (superschnüff!!) mit Panini-Picknick "at home".


2.3.
Ausschlafen, packen und frühstücken – leider nur wenig, er hat am Vorabend alles in Bier und Panini investiert... weiterpacken und Abschied nehmen bis 13 Uhr, dann ob des Geldmangels mit öffentlichem Bus zum Flughafen... Yassine darf nicht mit hinein ins Gebäude also setzen wir uns auf eine Bank davor... und gucken uns im Smartphone Fotos an, um nicht zu weinen. Dennoch ist der Abschiedsmoment sehr traurig! Irgendwie überstehe ich die lange Rückreise inklusive S-Bahn by night und meinem sehr vermissten Smart, der vor des BEDWs Büro in Oberursel steht und angefahren wurde... 



3.3.
Erst sammele ich Lucie von der Hundesitterin wieder ein und gemeinsam holen wir unser Familienoberhaupt vom Flughafen ab – große Wiedersehensfreude!






MEIN GROSSER WUNSCH: DASS ES DOCH NOCH MIT YASSINS VISUM KLAPPT... Was dieses mal leider noch nicht gelang...






MAMIE

... ist das französische Wort für Omi.


Giselle
 
21.04.1928 – 05.03.2018

Ma Mamie / meine französische Omi
 

REPOSE EN PAIX

- ALLES IST GUT -

89 ist doch ein schön langes Leben... und dann nicht lange leiden und siechen ist auch gut. Also bin ich so gesehen dankbar...

Unsere Mamie hat besonders unsere Kindheit sehr bereichert. Unermüdlich strickte und Häkelte sie nach den zahlreichen Entwürfen meiner Schwester und mir Puppenkleidung für unsere Barbies und Monchichis, schmuste und knuddelte uns, spendierte viele Eis und Weihnachtskleidchen und brachte uns oft zum Lachen (Oooh, ne dit pas ca a Mamie, Mamie pleur, Mamie pas content. - sehr schnell und piepshoch ausgesprochen!)...

Wegen ihr sprechen wir überhaupt ein wenig Französisch. Das gilt auch für den BEDW. Auch als wir sie später in ihrer französischen Wohngarage in the middle of nowhere besuchten, zeigte sie sich - auch trotz Einsamkeit und Kummer - meist heiter und lachte viel. Trotz schwerer Jugend und unglücklicher Ehe hatte sie sich ein kindliches, albernes Gemüt bewahrt und wirkte so grundsätzlich jünger, als sie war. Ja, auch weil Fett polstert. Sicher hätte sie unserer Mutter eine bessere Kindheit bescheren können, aber dafür fehlten wohl Reife und Gelassenheit. Immerhin: Sie hat unsere Mutter geboren! Und das ist das Beste...

So. Jetzt habe ich keine Großeltern mehr. Seltsames Gefühl...


Donnerstag, 27. Juli 2017

3 Kargs in Love


Neulich mit meiner Familie am Main in Offenbach...
Offenbach?!
Ja! Selbst Frankfurter Medien schwärmen immer öfter von der Nachbarstadt am Main.

Für uns Kargs relevant: in Offenbach wohnen ein paar tolle Frauen. Putzie schon lange. Und unsere "neue" Freundin und PSYCH-K ® Coach* Iris. In OF-Rumpenheim außerdem meine Holonschwester Jana. Das sind gute Gründe, öfter mal dort hin zu fahren. :)

Ja, luxuriöse Zeiten für mich: Nach langer Therapie-Abstinenz, genieße ich zum einen wieder eine klassische kognitive Verhaltenstherapie bei einer jungen Psychologin und zum anderen intensive Sessions mit Iris... mehr dazu in meinem Musenfunken-Blog.

Ergebnisse notiere ich dann in meinem Bipoblog, im Compassioner (am 31.7. erscheint eine neue Folge meiner Serie "Nathalie...") und natürlich in der MILES!

Und all diese Texte fliessen in mein Buchprojekt!

Und vielleichtkommt noch eine weitere Ausbildung hinzu, die zum Thema passt...


Mittwoch, 22. März 2017

Herzfamilie

Ein Klassentreffen der besonderen Art fand am Wochenende im Sampurna in Schlangenbad statt.
Ca. 1/5 der ursprünglichen Ausbildungsklasse "Menschenlehrer" fand sich am Freitag abend unter den Kronleuchtern ein. Unser Abschied am Sonntag Nachmittag war herzlich und hoffnungsfroh!

Demokratisch und im Flow organisierte sich ein tolles selbst gestaltetes Programm. Hier ein kleiner Auszug:

>> Thomas: Glaubenssätze auflösen Ich bin eine Extrawurst
ich bin keine Extrawurst
(nicht) der Nabel der Welt

NA UND?
Was ich hab/bin ist kein Hindernis
ich passe
sowohl als auch


AFFORMATION: Frage nach dem Zielzustand:
Warum ist es wurscht und kein Hindernis als auch keine Excuse für mich, eine Extrawurst zu sein?

Warum ist es wurscht, ob ich eine Extrawurst bin?
Warum bin ich so ausgeglichen?
Weil...

Affirmation - Afformationsfrage - Antwort = Affirmation = offene, ermächtigende Warumfrage

NICHT das Problem hinterfragen!!!!!
Gerne den Wunsch: warum hab ich soviel Geld?


>> ANNEGRET: THE WORK (Byron Katie)
aha, es denkt mich
Gedanken auf Wahrheisgehalt
NICHTS IST WIRKLICH WAHR

Glaubenssätze, die uns leiden lassen, hinterfragen
Lieben + annehmen, was ist

annehmen ist nicht hinnehmen,
nix Opfer sondern AHA.

Nicht gegen das kämpfen, was ist
Books: 1000 Namen für Freude, Schrei in der Wüste, Lieben was ist

3 Angelegenheiten: meine (?! - es atmet mich), andere, realität (Gott)
>> in die eigene Verantwortung kommen
NOT MY CIRCUS,
NOT MY MONKEYS!

4 Fragen
1 ist das wahr?
2 Kannst du mit absoluter Sicherheit wissen, dass es wahr ist?
3 was passiert, wie geht es Dir mit dem Gedanken?
4 Wie geht es Dir ohne den Gedanken?

Umkehrungen:
1 Ins Gegenteil
2 zu mir
3 zu mir in Bezug zum anderen

nix wegmachen, sondern in forschenden Prozess gehn, tanzen
(biodot)


>> Günther: Stressreduktion
fight - fly - freeze

Rückzug-Anpassung-Erstarrung
etc...
uvm...

Trotz meiner aktuellen/jüngsten depressiven Schwankung bin ich hingegangen und habe sogar einen kleinen Flamenco-Schnupper-Spaß-Workshop gegeben. Nach dem Motto: WAS WÜRDE ICH TUN/LIEBEN, WENN ICH GESUND WÄRE? ALSO – SO TUN ALS OB!
Mit beidem habe ich mir selbst ein Geschenk gemacht. Meine Stimmung ist besser... 

Nachtrag zur letzten Zeit: trotz gräulichem Graugrün... Schlumpfentinstag, Oosten mit Geli und Fynn, Tigerpalast, viel Sport, den BEDW unterstützen, Grafikjobs, ...




Mittwoch, 28. Dezember 2016

Überstanden!


Der 24. im kleinen Kreis mit Eltern, Nichten und Hunden war flauschig, wie schon in den Jahren zuvor. Am nächsten Tag blühte uns die Groß-Gesellschaft in unserer kleinen Behausung. Ich lag bereits flach mit Fieber und MagenDarm. Selbst heute noch, nur ohne Fieber. Ein schöner Moment war der Tiger-Besuch mit Altfreundin Silke bei Nathalie Enterline. Die Show bezauberte mich genauso wie schon am 14.12. Gestern war der schönste Tag. Liegen und chillen von A bis Z.

Alle drei Jahre Weihnachten klingt wie ein gutes Konzept...

Für ein gutes neues Jahr habe ich einen Super-Link:

http://go.NathalieGazpacha.64081.10685.digistore24.com/CAMPAIGNKEY

Der führt zunächst zu einem kostenlosen Kurs voller toller Inhalte:


Dienstag, 13. Dezember 2016

HUMAN RISING 2017

Fotos: NK
... ich gestehe, wenn ich – wie beim HUMAN RISING letztes Jahr – selbst auf der Bühne stehe, gefällt es mir noch besser ;)

Doch auch als reine Zuschauerin wurde mir dieses Jahr viel Feines geboten, besonders künstlerisch:


Meine "Schwester" DIE QUEEN,
meine Trust-Freundin vom letzten HR und mit ihrem lieben Mann meine "Wirtin" für 2 Nächte, die Malerin Ute Spingler,
die entzückende GRAPHIC RECORDERIN Jeanine Reble
und die fantastische TAIKO Trommeltruppe WADOKYO

Fotos: Lindau/Reck

... und viele, viele herzliche Umarmungen mit der gefühlten "Familie" aus der Menschenlehrer-Ausbildung und dem One Experience...



Mittwoch, 19. Oktober 2016

Endlich wieder vereint


Oder: Nasenbäre. Oder: Mein Baby gehört zu mir ;)

So – Nase an Nase sind Lucie und ich gestern nach 15 getrennten Nächten endlich wieder gemeinsam eingeschlafen... Schön.

Am Schönsten war es für mein "Mutterherz" jedoch, Lucie in den allerbesten Händen (8) und Pfoten (12) zu wissen und wir sind unsrer Hundesitterfamilie von Herzen dankbar, dass wir solch einen fantastischen sorglos-unbeschwerten Urlaub auf Madeira verbringen durften, während unser Baby nach Strich und Faden verwöhnt wurde! Indes haben wir auf der 3000 km entfernten Trauminsel Katzen, Wale, Delfine und eine Kakerlake gesehen... mehr in Kürze...

Und jetzt geht's wieder "an die Arbeit"... :)




Sonntag, 27. März 2016

(F)ROHE OSTERN 2016


Er starb in seinem alten, begrenzten Ich. 
Und… er wurde wiedergeboren. 

Karfreitag war Loslassen angesagt. Klamotten, Bücher, CDs mussten gehen.

Heute, am Ostersonntag durfte ich wieder einmal die oberleckere Küche und Bäckerei meiner Sis und meiner großen Nichte geniessen. Mmmmmh. Solch ein Osterbrunch hat die Welt noch nicht gesehen bzw. geschmeckt...

Es war nicht nur lecker, sondern auch lustig und meine Nichten sind klasse. Die Kleine hat mir Meerjungfrauen-Fingernägel lackiert... in lauter Blau- und Grüntönen. Auch beide Hunde-"Cousinen" hatten Spaß und Lucie hat sowohl Weihnachts- als auch Ostergeschenke bekommen...

Bemerkenswert auch: die Huhn- und Hasenförmigen Popsickel-Cakes am Stiel. Und das Werwolf-Spiel. Ausserdem freue ich mich über ein paar tolle neue Düfte und über die Widmung von Tigerpalast-Chefin Margareta Dillinger in dem Tiger-Chronik-Buch (klasse Überraschungsgeschenk kürzlich) mit dem tollen Titel "DIE KUNST DER BALANCE: 25 Jahre Tigerpalast in Frankfurt". 

DIE KUNST DER BALANCE – das könnte auch der Titel meines Lebens sein. Ich gehe gerade durch ein hartes Übungs-Bootcamp. ROH. ROUGH. Und ich bewähre mich erstaunlich und erfreulich gut, finde ich! Die Balance halte ich immer besser... wider die krassesten Stürme (mehrere... von allen Seiten)... demnächst bin ich so fit wie Philippe Petit... ;) 

Wobei... wenn ich mir was wünschen darf: GENUG! Ich hab für's Erste genug! Ja, ich lerne viel. Und ich lerne gerne. Jedoch nun würde ich gerne mal ganz simpel und friedlich und ungestört lesend lernen... aus meinen Büchern – mich vorbereiten für meine Menschenlehrer-Prüfung am 17.4. ...puh... die Zeit rast mir davon. Und einen Job habe ich auch noch zu machen... bzw. will ich machen. 

Und noch 1 Wunsch: Mein Liebster möge bald völlig und nachhaltig gesund zu mir zurückkehren...

DANKE.


Montag, 24. August 2015

Gar nicht 0815


0815 ist nur das Datum. Zu dem endlich mal wieder die himmlischen Nichten zu Besuch im Luftschloss waren. Eine Woche lang, aber einzeln. Erst die (inzwischen wirklich sehr) Große, dann die (gar nicht mehr so) Kleine. Sehr schön war's! Pizzerien, Mongolei mit Schokobrunnen, Hochseilgarten, Schwimmbad, Minigolf mit BMEK, Buttonfabrik, Heimkino, Afrikafestival, Bummeln + Gassi in Bad Homburg und Oberursel,... und der Onkel ist der Weltbeste! Die Mädels waren jeweils brav, hilfsbereit und haben beide einen Haushaltsführerschein gemacht ;)



0815 ist auch mein neustes Tattoo nicht: ein Semikolon an meinem linken Daumen. Mehr darüber, was es damit auf sich hat in den Musenfunken...



Dienstag, 30. Juni 2015

Celebrate the King

Die Queen zu Besuch? Pah. Das ist gar nix gegen den Geburtstag des Königs. Mit lecker Heller-Brunch, tollem Wetter, lutigen Geschenken und sehr lieben Gästen!

Samstag, 3. Januar 2015

Kleiner Foto-Rückblick auf weihnachtlich-schöne Momente 2014

 vornehmer Nachweihnachtstreff des Clans im Schlosshotel Kronberg

Feste mit Freundinnen und Familie... zu sehen u.a. Lucie mit ihrer LBF/meiner soulsista, Emmi mit den Back-Kunstwerken ihrer Mom/meiner Sis, reich beschenkte Lucie, Fische des Kusengs, Haps neben improvisiertem Kamin + Baum bei uns, Kamelkunst vom Liebsten meiner ABF etc.

Schee war's!


Samstag, 20. Dezember 2014

Ma Mamie

Mamie = frz. für Omi


... auf dem Rückweg von unserem traumhaften Herbsturlaub machte mein Liebster mir zuliebe einen Umweg an meiner Oma vorbei und schoss dort diese heitere Fotoserie (bzw. 2 davon ich, logisch).

Unmittelbar danach waren die Bilder verschollen und ich seither verzweifelt auf der Suche, was nicht einfach war in der Übergangszeit kaputtes Macbook / kein Macbook / neues Macbook... diese für mich grässliche Phase (Luxusproblem, ich weiss) fiel genau in die dunkle Jahreszeit und verstärkte mein Niederschwingen nur noch.

Aber jetzt habe ich, DANK BEDW ja wieder ein funktionstüchtiges (leichtes, kleines) neues Arbeitsgerät, kann wieder arbeiten und heute ist endlich der letzte Urlaubsbilderchip aus seiner Tasche gefallen... hurra, die Bilder meiner sechsundachzigjährigen Mamie sind endlich aufgetaucht und ich kann ihr noch welche zu Weihnachten schicken. Ich hoffe, die kommen noch dieses Jahr bei ihr an.

Ist sie nicht süß??!?

Und mein Gatte samt Hundekind eh, oder?
Thankyou lord (Gospelworkshopnachwirkung... hihi) 4 B-ing so blessed! Alhamdudillah!



Freitag, 24. Oktober 2014

Nichtiiiiiiiiiiiiies!


Das beste Mittel gegen aufkommende Trübsal ob der Rückkehr in kaltes, nasses, graues, deutsches Herbstwetter ist Besuch der Nichten! Erst die große Nichtie (fail), dann die kleine (ess' ich nicht)... schön! Kochen, backen, Stühle gucken, Smart putzen, Schoki verputzen, Blumenzwiebeln setzen, Filme gucken, spielen...
... just love them!

Sonntag, 13. Juli 2014

Erfrischend lebendig, weicher Körper

... nein, nicht ich (wobei...?!) – also, in diesem speziellen Fall ist Wein gemeint. Meine BMEK hat ihren Clan zur Weinprobe (1) mit lecker Schmausen (2) und Übernachten (3) geladen.

1 + 2 war in einem schnuckeligen Weingut mit tollen Gästezimmern und extrem charmanten und auskunftsfreudigem Winzer – BARTH.

3 (die letzten beiden Bilder) fand in einem extrem romantischen Landgasthof mit köstlicher Küche statt – LOHMÜHLE. Um eine Basis zu legen für die anschließende VIER-stündige Weinprobe (hicks!)...


Gut, dass der BEDW und ich einen sehr ähnlichen Geschmack haben... unsere Barth-Wein-Favoriten (falls jemand sie probieren will, Holger Barth hat auch einen Online-Shop!):

Blanc de Noir – Spätburgunder trocken
Weißgekeltert, erfrischend fruchtig,
weicher Körper


Spätburgunder Rosé Meddersheimer Paradiesgarten halbtrocken
Lachsfarben, zartes Erdbeeraroma,
erfrischend lebendig


Edition 10 – Cabernet Dorsa Rotwein trocken

im Barrique gereift, Nahe, kräftig, 
markante Fruchtaromen, ausgeprägte Holznote


PS: WELTMEISTER!!!



Sonntag, 29. Juni 2014

Love, life, dogs, birthdays ...


1: Lucie und ihr neuer Freund Fynn / 2: Papili – schon 74 aber jung und wild wie eh und je / 3: Hoch hinaus: Endlich mal wieder ein Besuch der grossen Supinichte (und die VOLL BEWEGLICHE TANTE kletterte sogar im Klettergarten...huaaaaah...) / 4. BMEK guckt einen Trailer im iPad, Sohn BEDW hält es fest, und ich wiederum beide. / 5. Seine Majestät der König (BEDW) feiert mit Kuchen von Claudi in Essen. / 6. Geburtstagsausflug zum Schwedlersee / 7. lovely family / 8. Ergebnisse aus dem Brillux-Farbenfest-Fotoautomaten / 9. just the 2 of us – was täte ich ohne meine(n) Liebsten?!...

PS: Und unter der Honsellbrücke in Ffm haben wir ein Kleinod entdeckt! Auch in Neu Isenburg gab‘s Kunst zu sehen.

(Links gucken lohnt sich!)



Dienstag, 3. Juni 2014

Honeymoon II


schööön... Huisduinen, Den Helder, Theatre du Jardin, Harlingen, Texel, Bloemendal, Woodstock 69, Republiek, Apenheul, back to some of our Honeymoon I Destinations... sweet memories + new adventures... mit Super-Lucie ... hach.


Eine schöne Idee hatte einst der königliche Kuseng: während unserer Hochzeitsfete durften die Gäste und allerlei auf Karten notieren, die gemeinsam mit einem Rotwein 10 Jahre in einer versiegelten Kiste darauf warteten, nun endlich von uns gelesen zu werden. Dass wir mindestens ebenso glücklich miteinander sein mögen wie im Mai 2004 haben uns viele gewünscht. Und so ist es gekommen! Hamdudillah.