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Samstag, 11. April 2009

Fischdiät

Meine Fischdiät geht so: ich picknicke mit lieben Freundinnen, Hund, Kindern und Kerlen. Und zwar Schoko- und Marmorkuchen. Die Kinder und Kerle fangen viele Forellen. (Das Bild zeigt den Blick in den Fischmülleimer, an der Fischputz- und -Ausnehm-Station.) Alles (Auto, Finger, Hosen,...) ist fischig, riecht fischig. Mir vergeht sämtlicher Appetit. Während mein Liebster seine Mama zum Fischessen einlädt, mach ich mir eine Blumenkohlsuppe.

Alternativ habe ich heute ein Diät-Duftölfläschchen für die Handtasche erstanden. Nein, nicht Duftnote Fisch, sondern Bergamotte-Wacholder-Lavendel. Anwendung: Vor den Mahlzeiten und bei Hungergefühl am Fläschchen riechen. Just getan. Jetzt brauch' ich auch keine Suppe mehr. Aber der Nachmittag an Adams Angelweiher war sehr schön! Wie in einem französischen Film.

Freitag, 10. April 2009

Fettzellen mögen auch keine Himbeeren

... mit Magerquark verquirlt... mmhh, welch lecker Frühstück! Ein anderes Wort für Fettzellen ist übrigens "Adipozyten" – aber das macht's auch nicht besser ;-)

Dieser Blog hält mich bei der Stange. Ich kann mir ja jetzt keine Blöße geben. Nicht einfach aufhören, oder bloggen, dass mir mein Gewicht jetzt wurscht ist, und ich wieder zunehme. Also werde ich hübsch das Ziel stets im Auge behalten und weitermachen. Beispielsweise am heutigen sonnigen Karfreitag mindestens 1000 kcal beim Unkrautjäten verbrennen. Und Fisch essen. Auch gesund.

Mittwoch, 8. April 2009

Teepause

In den letzten 2 Wochen hat sich etwas Pause vom Tee eingeschlichen. Nun mache ich Pause mit Tee (ayurvedische Slim-Tea-Mischung). Und von meiner Blogpause. Ich wollte ursprünglich erst weiter bloggen, wenn sich auf meiner Selbstbefreiung wieder ein wenig Fett löst und ich mich deutlich weiter von Gewicht befreit habe. Doch ich befinde mich wohl auf einem Plateau (1), wobei ich nicht an Stagnation (2) denke. Es ist vielmehr so, dass sich aktuell mein erstes leichteres Gewicht manifestiert (3). Und zwar ohne Geschwabbel und ohne Rückweg. Trotz gelegentlicher Schoko- oder Kuchenteig-Naschattacken. Von hier aus kann es gesund und sicher weiter gehen. Zunächst mal zur nächsten Schnapszahl. Und wenn ich mich schlank putze, weil meine Perle mich versetzt...

(1) Plateau bezeichnet die zwischen Erregung und Orgasmus liegende Phase.
(2) Stagnation bezeichnet eine Ruhepause, ein "Nicht-weiter-Vorankommen" des Verlaufs.
(3) Als Manifestation werden Dinge bezeichnet, die erkennbar oder sichtbar werden.

Letztes Wochenende war ich sowohl voll beweglich (beim schweißtreibenden Flamencoworshop) als auch Tante (meine "Große" war zu Besuch...schön!) Kommendes Wochenende ist Ostern. Das heisst: Angeln mit Fischer Fynn. Und Gartenarbeit.

Freitag, 3. April 2009

Ein Platz an der Sonne

Hach, was ist das Wetter schön. Und unsere "Außenanlage"... Und der Frühling. Alles neu. Und lebendig. Nach viel Arbeit habe ich die Terrasse nun eröffnet. Jetzt betteln nur noch ein paar Beete und der Rasen um Aufmerksamkeit... vielleicht sogar vergeblich, jetzt, da man auf der Terrasse wieder so schön chillen kann...

Gestern habe ich mich nicht zurückgehalten beim Essen. Dem jährlichen Agenturschmaus. Den wir uns dieses Jahr selbst zubereitet haben. Blütensalat nappiert in Himbeer-Vinegraitte an Parmesanchips / Garnelen auf Safran-Zitronen-Risotto (mit lecker Limonenzesten!!) / Saltimboca mit Petersiliengnocchi / Dessertvariation um Schoko-Espressotörtchen... boha, lecker!!!

Darauf heute vormittag in der Klasse 1a meiner Fabinichte noch 'ne Waffel... Ahäm, alles sehr figurfreundlich... Das wird morgen und übermorgen abtrainiert. Im Flamencoworkshop!

Danke übrigens für die Kommentare. Ich liebe Kommentare! Mehr davon, bitte ;-)

Mittwoch, 1. April 2009

Fitnessstudio im Schuh – ein Aprilscherz?

Das will ich herausfinden. Also war ich heute im 7. Schuh-Himmel und habe zugeschlagen: mit meinen ersten MBT-Schuhen (Modell Tunisha) sowie den FitFlop-Schlappen werde ich Waden, rückseitige Oberschenkel, Po und den aufrechten Gang trainieren. Schön und bequem finde ich sie bereits. Auf der runden Sohle wackelt man. Voll bewegliche Tante eben. Jedenfalls kommt seit heute zu "ich lese / schlafe / schreibe / denke mich schlank" neu "ich gehe und stehe mich schlank" hinzu... eben auf flachen, etwas klobigen Sohlen.

Was nicht heißt, daß mich fortan hohe, weibliche Schuhmodelle nicht mehr interessieren. Im Gegenteil: sie sind Bestandteil meiner Zielpappe. Beispielsweise von diesen hier träume ich:
Wobei die beiden Exemplare ganz links eigentlich Flamencoschuhe sind. Die gibt es maßgefertigt und sehr bequem. Auch ohne Nägel in der Sohle – praktisch zum allzeitigen "Klackern" (= heimlich Flamenco-Zapateados tanzen) überall so mal zwischendurch im Alltag, wenn es sich ergibt. Und zum Dirndl passen sie (wie auch meine neuen MBT-"Tunisha"). Die beiden Modelle rechts finde ich zwar reizvoll, kann mir aber nur vorstellen, sie im Liegen zu tragen ;-) Es gibt Frauen, die können darauf stehen, vielleicht sogar gehen...Das mittlere Modell mit der Korksohle hatte ich heute im Schuhgeschäft schon an – und (zunächst) widerstanden. Bis der Gelddrucker im Keller wieder repariert ist...

Meine persönlichen Erfahrungsberichte zu meinen neuen Workout-included-Schuhen bald in diesem Blog.

Dienstag, 31. März 2009

Schlanke Tanten

Weil ich finde, dass dieses Bild perfekt zur Überschrift passt, habe ich es mir mal für meinen Blog ausgeliehen. Wem diese Figuren so gut gefallen wie mir, der finde sie hier.

Eigentlich will ich heute nur (wieder mal) direkt auf Katis Zwillingsblog verweisen, denn dort sind wir Tanten zu sehen. (Die junge Zwillingsmama versteckt sich hinter der Kamera). Außer mir sind alle Tanten UND auch Mütter. Und (fast) alle schlank. Also schlanke Tanten.
Mal seh'n welche Adjektive den Kleinen dereinst für ihre Tante Nati einfallen. "Dicke Tante" soll nicht dabei sein. Mir schwebt so etwas vor wie: "lustig", "voll beweglich", "etwas verrückt", "lieb" "cool", "hübsch"...

Sonntag, 29. März 2009

Zielcollage bzw. vision board

Ich stelle mir meine Geburtstage vor. Dieses Jahr mit meinem Liebsten in HH. Ich bin schön, gut angezogen, beweglich und strahle. Nächstes Jahr umringt von Family und Weibern. Ich bekomme endlich mein Wunschfoto. Es findet ein Tanten-Nichten-Neffen-Shooting statt und ich bin schlank und glücklich umringt von Fabi, Emmi, Fynn, Alina, Emmi, Hendrik, Ada und Claire. (Jungs, ihr schafft das!) Leonie darf auch mit aufs Bild. In unserem Schlossgarten. Und an meinem 40. Geburtstag übernächstes Jahr stehe ich auf dem Empire-State Building und proste mit meinem König auf meine Mama. Arturo wartet in "unserem" Restaurant in Chinatown auf uns (er mag keine Höhen und keinen Alkohol). Ich bin schlank und schön, geil angezogen, mein Haar weht im Wind (das besang ja bereits Udo Jürgens...) und alles ist gut.
Und so bleibt's.

Hier die Bildlegende: 1) Schönwetter-Ausblick auf Chryslerbuilding 2) Taillierte Lederjacke und enge sexy Jeans. 3) Um den Hals ein NY-Souvenirshop-Kettsche 4) Ballons steigen mir zu Ehren in die Höh' 4) Falls möglich, schmuggeln wir ein Pikkolöschen hoch, sonst haben wir ein Papp-Dummy fürs Foto dabei.

Wie ich darauf komme? Uralte und bewährte Erfolgsmethode – ich erinnere mich nur an das erste Porschebildchen an der Pinnwand meines Schwagers. Aktuell fährt der junge Vater bereits seinen dritten Porsche...

Hierzu wieder einmal ein Fundstück aus dem weltweitenweb:

In lexikalischer Definition bedeutet Erfolg nichts anderes als „das Erreichen eines Ziels“. Somit ist Erfolg stets subjektiv. Lassen wir uns auf diese Begriffsbestimmung ein, dann lautet eine weitere Konsequenz: Wer sich keine Ziele setzt, wird nicht erfolgreich sein können – schließlich wird auch das beste Navigationssystem den Weg nicht finden, wenn wir kein Ziel eingeben. Wohin also soll die Reise gehen? Das müssen wir als Erstes bestimmen. Die SMART Regel hilft uns, die Ziele S M A R T zu formulieren: S - sinnspezifisch und selbstinitiierbar (wie stelle ich mir mein Ziel bildlich vor, was höre, spüre, rieche ich, wenn ich mein Ziel erreicht habe?) M - messbar A - attraktiv, als-ob-Formulierung (positiv und in der Gegenwart) R - realistisch T - terminisierbar Ziele müssen motivieren und herausfordern! Also seien Sie optimistisch in Ihrer Zielformulierung, spannen Sie den Bogen weit, schreiben Sie diese nieder, erstellen Sie ein "vision board" oder eine Ziel-Collage. Jedoch allein das Notieren von Zielen macht Sie noch nicht zum erfolgreichen Menschen. Sie brauchen die richtige Strategie zur Umsetzung:
• Entwickeln Sie ein inneres Verlangen, die Bereitschaft, etwas Besonderes zu bewegen. • Wählen Sie Ihre wichtigsten 10 – 12 Ziele aus, die Sie innerhalb von zwei bis drei Jahren erreicht haben wollen (Beruf, Gesundheit, Finanzen, Familien, Freunde, etc.) • Verdeutlichen Sie sich, was Sie für das Erreichen dieses Ziels brauchen: Was müssen Sie lernen? Welches Wissen brauchen Sie? Welche Menschen, welche Institutionen können Ihnen dabei helfen? • Begründen Sie, warum Sie welches Ziel erreichen wollen. • Entwerfen Sie einen Aktionsplan mit einzelnen Terminen und Prioritäten. • Überlegen Sie sich, welche Hindernisse Ihnen auf dem Weg begegnen können. Überlegen Sie ganz konkret, wie Sie diese umgehen, lösen oder aus dem Weg räumen können. • Legen Sie einen genauen Zeitrahmen fest. • Und – ganz wichtig: Visualisieren Sie Ihre Ziele in emotionalen Bildern. • Lernen Sie von Sportlern! Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass unser Unterbewusstsein nicht unterscheiden kann – zwischen real Erlebtem und intensiv Vorgestelltem. Spitzensportler wissen das und nutzen die Technik der Visualisierung.

Samstag, 28. März 2009

Talentierte Tante

Selbst der Knigge propagiert: Eigenlob stimmt anstatt "stinkt". Und im Onlinespecial von Focus zum Thema "Motivation" wird Eigenlob sogar dreimal täglich empfohlen, ich zitiere:

Klopfen Sie sich täglich stolz selbst auf Schulter, für alles, was Sie geschafft haben. Dabei muss es sich nicht immer gleich um einen Berggipfel handeln, auch die kleinen Erfolge zählen.
Schreiben Sie sich jeden Tag drei Situationen auf, in denen Sie etwas erreicht haben, die gut geklappt haben, die „ein Erfolg“ waren. Konzentrieren Sie sich dabei auf die kleinen Dinge des Lebens. Erfolge wie das nette Gespräch mit der Nachbarin zwischen Tür und Angel, das Abendessen, das Sie mit viel Liebe gekocht haben, oder die Sportstunde, zu der Sie sich doch noch aufraffen konnten. Lesen Sie Ihr Erfolgsjournal immer dann, wenn Sie einen Durchhänger haben. Es wird Sie auf andere Gedanken bringen.


Beispielsweise hier also mein Erfolgsjournal:
  • Ich habe tatsächlich den Keller in Angriff genommen (aufräumen, ausmisten)!
  • Ich entwickele Koch-Talente. Habe heute erstmals abgebildete Zuccini-Feta-Minze-Tarte gemacht. 386 kcal pro Portion. Lecker!
  • Apropos Talente: Hier sind übrigens meine Strickkünste für meine neuesten "Nichten" zu bewundern.

Mittwoch, 25. März 2009

Affirmationen zwischen Herd und Waschkeller

Unsere Küchen-Kellertüre habe ich letztes Jahr mit Tafellack gestrichen. Und heute neu beschriftet. Mit einer persönlichen aktuellen Auswahl aus Louise Hays Buch "Deine innere Stimme".
Hier noch eine Affirmation zur Ergänzung:
Ich achte liebevoll auf meinen Körper. Ich esse und trinke gesund und nahrhaft, und mein Körper reagiert darauf sehr positiv und ist immer gut in Form.

Heute habe ich eine Geschichte gemailt bekommen, die mir so gut gefällt, dass ich sie mit Euch teilen möchte (Kennt jemand den Verfasser?):
Es war einmal eine alte chinesische Frau, die zwei große Schüsseln hatte, die von den Enden einer Stange hingen, die sie über ihren Schultern trug. Eine der Schüsseln hatte einen Sprung, während die andere makellos war und stets eine volle Portion Wasser fasste. Am Ende der langen Wanderung vom Fluß zum Haus der alten Frau war die andere Schüssel jedoch immer nur noch halbvoll.
Zwei Jahre lang geschah dies täglich: die alte Frau brachte immer nur anderthalb Schüsseln Wasser mit nach Hause. Die makellose Schüssel war natürlich sehr stolz auf ihre Leistung, aber die arme Schüssel mit dem Sprung schämte sich wegen ihres Makels und war betrübt, daß sie nur die Hälfte dessen verrichten konnte, wofür sie gemacht worden war.
Nach zwei Jahren, die ihr wie ein endloses Versagen vorkamen, sprach die Schüssel zu der alten Frau: "Ich schäme mich so wegen meines Sprungs, aus dem den ganzen Weg zu deinem Haus immer Wasser läuft." Die alte Frau lächelte. "Ist dir aufgefallen, daß auf deiner Seite des Weges Blumen blühen, aber auf der Seite der anderen Schüssel nicht?" "Ich habe auf deiner Seite des Pfades Blumensamen gesät, weil ich mir deines Fehlers bewußt war. Nun gießt du sie jeden Tag, wenn wir nach Hause laufen. Zwei Jahre lang konnte ich diese wunderschönen Blumen pflücken und den Tisch damit schmücken. Wenn du nicht genauso wärst, wie du bist, würde diese Schönheit nicht existieren und unser Haus beehren."
Jeder von uns hat seine ganz eigenen Macken und Fehler, aber es sind die Macken und Sprünge, die unser Leben so interessant und lohnenswert machen. Man sollte jede Person einfach so nehmen, wie sie ist und das Gute in ihr sehen. An alle Menschen "mit einem Sprung in der Schüssel": Habt einen wundervollen Tag und vergesst nicht, den Duft der Blumen auf eurer Seite des Pfades zu genießen.

Passend zum Sprung in der Schüssel hier ein TV-Tipp:
06. Mai – 07. Mai 2009, TV-Ausstrahlung
"Die Bipolaren – Leben zwischen den
Extremen",
am 06. Mai um 20:15 Uhr und am 07. Mai um 13:15 Uhr in 3Sat.


Dienstag, 24. März 2009

Die Flickenhose, Teil II

Am 13. Januar ging sie noch nicht über die Schenkel. Heute habe ich die Flickenhose wieder anprobiert. Bis ich wieder mit ihr auf die Straße kann, braucht es zwar immer noch ein Stück, aber der Moment rückt näher. Und diesen begießen wir dann im Café Karin, gell, Liebster?! (Mein Mann ist nämlich mein eifrigster Blog-Leser, sooo süß!)

Angespornt zum zweiten Flickenhosentest hat mich das heutige Frühjahrsausmisten meiner Klamotten. Alle Hosen aus meinem aktuellen Kleiderschrank, die zu eng waren, passen wieder. Und die, die zu weit geworden sind habe ich erbarmungslos in den Altkleidersack gestopft. No way back! Zur Zeit bin ich bei Kleidergröße 46. Habe also schon zwei Fetti-Größen hinter mir gelassen. Mit der 44, 42 und 40 drei Größen vor mir. Was mache ich unterwegs auf meiner Zielgeraden? Nackt rumlaufen? Es wird wohl Zwischenshopping geben müssen...