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Montag, 12. Juli 2010

Superdog

...passend zum letzten Post und zur "Mama" Superwoman! Bei HR3 hat eine Tierärztin empfohlen, den Haustieren diesertage ein feuchtes Tshirt anzuziehen. Hier meine Blunakreation 4 Doggie.

Heute kommt endlich grün und morgen abend der ersehnte Moment, an dem alles fertig ist?! Aber ich muß sagen, auf dem Hochbett am Rande des Jacobswegs (mit dem Erdbeerschirm auf dem Balkon, gegen die Hitze) bloggt es sich recht gut.

Ich bin übrigens sensibel mit einem Schuss Gelassenheit, siehe Surftipp No. 75

Sonntag, 11. Juli 2010

I am Superwoman

Ich habe den Garten, alle Topfpflanzen von innen und aussen und den Hund gegossen. Die rote Wand alleine fertig gestrichen. Alle Böden gesaugt und gewischt. Werkzeuge + Malerutensilien aufgeräumt. Schrauben rein und raus gedreht (Fußbodenleisten u.a.), Nägel gezogen und eingehämmert (weitere Spiegel + Bilder aufgehängt). Regalbretter, Vorhangstange und Fußbodenleisten, Bücher, DVDs und anderen Krempel aus dem grünen Salon entfernt. Den roten Vorhang gewaschen und zum Trocknen aufgehängt. Die rote Couch zwei Mal einshampooniert und einmal gesaugt (immer noch fleckig). Alle Zimmerpflanzen wieder rein getragen und auf die Fensterbänke verteilt. Die Küche weiter eingeräumt. Kristalllampen und einen Heizkörper geputzt. Lichtschalter angebracht. Ca. 250 CDs wieder eingeräumt. Hausfrauenroutine erledigt (Spülmaschine, Waschmaschine). Möbel gerückt und mehr. Das alles zwischen 7.30 und 15.30 Uhr.

Heutige Rätselfrage: Was ist meine Lieblingsfarbe?

Surftipp No. 74

Samstag, 10. Juli 2010

2x vorher-nachher

1. formschön.
Eben noch in Knospen, so blüht seit heute unsere Yucca! Wenigstens sie kann mit der Hitze viel anfangen!

2. farbenfroh.
Wähnten wir uns früher in unserer Küche in einem Schwimmbassin, so ist es nun wie in einem Eidotter. Siena war jedoch die undankbarste Farbe bisher – sie wollte 1000 Mal gestrichen werden,,, puh. Nun fehlt nur noch ein 2. Mal Rot hinter Carlotta von Castelmonte und Oase 140 in unserer TV-Oase, fertig ist die neue Farbenpracht...

Kleiner Geschmackstest am Rande: Pool oder Dotter? Und wer erkennt, was der Fliesenspiegel darstellt?

Zum Abschluß wieder einmal eine Weisheit des Tages – "Es gibt keine Feinde. Nur Freunde und Lehrer!" und Surftipp No. 73 für noch mehr Weisheiten. Passend zur ausgehenden WM aus Afrika.

Freitag, 9. Juli 2010

Rund und schön

... ohne Worte...




Die Idee zu diesem Post fiel mich heute morgen im Schaufenster des Bilder, Rahmen und Kunslädchens von Orschel an – in Form einer schönen runden Frauenskulptur – und siehe da... ein paar Klicks und es findet sich noch mehr (Kunst) zum Thema "Runde schöne Frau"...

Daher auch der heutige Surftipp No. 72

Dieser Post, bedeutet nicht, dass ich mein Fett nun vorbehaltlos liebend züchten, hegen und pflegen will. Wobei pflegen ja immer gut ist (werde ich dann tun, wenn ich nicht mehr voll Wandfarbe bin...).

Mehr zu meiner neuen Orientierung in einem anderen, vielleicht dem nächsten Post...

Mittwoch, 7. Juli 2010

Ein eigenes Stück Jacobsweg

Bericht von der Baustelle: Ein paar neue Farben haben schon ihren Weg auf die Wände gefunden. Unten links zu sehen die Tafelküchentür (alt) und daneben das neue orangegelb statt des bisherigen türkis. In der Mitte mein zarter mediterraner neuer Barbara Becker Design Vorhang... hach. Rechts meine rote Koje über dem neuen Hochbett. Juhu!

Von dort aus blicken wir auf unsere Lieblings-Urlaubswanderung vom 8. Juni... ein Stück des Jacobsweges entlang... selbst geknipst mit meiner Exilim...

Ansonsten sieht's hier aus, wie bei Hempels unterm Bett. Und ich sehne den Moment herbei, wenn alles fertig ist. Er naht. Ich freu mich!!!

Ich glaube, ich bin jetzt zu schlapp, um orange noch fertig zu streichen, darum drück ich jetzt"unseren" deutschen Jünglingen die Daumen! Ich werde auch weggucken ;-)

Surftipp No. 71

Dienstag, 6. Juli 2010

Glücksplätzchen

Wissenschaftler der Universität Missouri, Columbia (USA) haben kürzlich das Rezept fürs Nonplusultra-Leben veröffentlicht:

Schönheit ist keine notwendige Zutat. Was stattdessen benötigt wird: Selbstachtung, das Gefühl, zu tun, was man sich ausgesucht hat, das Gefühl, effektiv in seiner Arbeit zu sein und eine innere Verbindung zu anderen. Fertig ist das Glücksplätzchen.

Na bitte. Bzw. Danke!!!

Oben im Bild zu sehen: die Lösung meiner letzten Rätselfrage. Nein, Kati – Hinternvergleich spielten wir nicht. Sondern unser Lieblingsspiel von 1978 (noch im Original!) Irgendwie hatte ich es viel leichter in Erinnerung ;-)

Und hier eine neue Rätselfrage: Wieviele Taktschläge sind im klassischen Flamenco-Compás enthalten? Wer das weiß, kennt die Zahl meines neu anvisierten Ziels in Sachen Kiloverlust.
Und noch eine Umfrage: Wie ist Euer Ranking meiner drei bisherigen Blog-Heads?

Hier sind sie noch einmal: unten 01/09 – 12/09. Mitte 12/09 – 07/10. Und nun, ab 07/10 bis auf weiteres der neue Head, zu dem mein Trostspruch bei D. und anderem Mist passt:

Bleib gelassen. Eine Nacht kann lang sein. Aber jeden, wirklich jeden Morgen ist es wieder hell geworden. Manchmal sogar strahlend schön.

Hinter Surftipp No. 70 verbirgt sich noch mehr tröstliche Weisheit. Und ein cooler Schwabe (gibt's das?), der mich schon einmal live begeistert hat.

Montag, 5. Juli 2010

Wie es ist (Eingemachtes)

Wir alle haben's schwer auf Erden, und jeder kann's dem andern erleichtern.
Emil Gött, (1864 - 1908), deutscher Dramatiker

(diese Weisheit war heute in meiner "ÜberlebensMail")

Toleranz, Verständnis und liebevolle Unterstützung wünsche, nein – erwarte ich von meiner (Herkunfts-)Familie. Seit ich denken kann und bis heute (kurz vor 40!) höre ich jedoch UNTER ANDEREM beispielsweise "Wie siehst Du denn schon wieder aus? So kannst du dich doch nicht anziehen!" Wenn Eltern und Schwester auf leider nicht sehr konstruktive Weise mein Gewicht und mein Outfit kritisieren und die jungen Nichten dem "guten" Beispiel der Erwachsenen folgen, dann hat die Tante nichts mehr zu lachen...

Ja doch, alle meinen es ja nur gut mit mir.
Kommunikation ist aber das,
was ANKOMMT.


Nennt mich Mimose, bei mir kommt leider nichts Gutes an! Im selben Moment bin ich starr und stumm vor Schreck, sonst würde ich mich unmittelbar zu Wehr setzen. Heute Nacht jedoch sind mir ungute Nachwehen aufgestoßen und raubten mir den kostbaren Schlaf.

Gestern war also Familiensonntagsidylle angesagt. Sicherheitshalber mit meinem neuen "So-bin-ich (unter anderem SENSIBEL!!)-Shirt" bekleidet, hatte mich – auch ohne BEDW – sehr auf das gemeinsame Grillen und Spielen mit den Nichten, meiner Sis und den Eltern gefreut. Grillen und Spielen hat stattgefunden... Leider wurde mir auch vermittelt, ich sei "nicht richtig", siehe oben. Aber auch: "Hier noch ein Würstchen!" "Was, du ist keine Kartoffel?" + "Es ist noch Kuchen da!"

Meine Wahrnehmung: 4 – 5* gegen eine. Da muss man echt kerngesund sein. Kerngesund? Halt, da war doch was... ach ja, eine bipolare Erkrankung. Na, wenn's weiter nichts ist... Wenn ich manisch bin, bekomme ich noch härteren Gegenwind als gestern. Einzig, wenn ich ein armes, depressives Würstchen bin, das am liebsten tot sein möchte – dann spüre ich ausnahmslos liebevolle Umsorgung. In diesem schmerzhaften, schwerst erträglichen Zustand bin ich jedoch am allerwenigsten ich selbst!

*4 – 5, denn der Vater fällt nicht immer in den Frauengesang mit ein, er hat so seine eigene absolut wohlmeinende, dabei aber leider manchmal etwas verständnislose Art. Ach, wäre das schön, wenn es so einfach wäre, daß schließlich finanzielle Belohnung das Abnehmen plötzlich ermöglicht und man so ganz einfach gleich zweifach gewinnen könnte: eine gute Figur und Euros...wow! Hat dieses Modell etwa schon einmal dauerhaft bei jemandem funktioniert? Bin nur ich zu blöd??? Zumindest war ich so blöd, mich entgegen meines ersten Bauchgefühls auf diesen, wenn auch superlieb gemeinten, leider aber unrealistischen Vater-Tochter-Deal einzulassen.

Ich weiß wohl, und alle fünf würden es betätigen, daß mich meine Lieben lieben. Doch Tage wie gestern setzen mir zu! Wäre ich schwächer, würde es mich umhauen. Doch glücklicherweise (Danke!!) habe ich noch meine eigene Kernfamilie: BEDW, Hund und meine FreundInnen geben mir das Gefühl, mich anzunehmen und zu lieben, WIE ICH BIN! U!!!

Und genau darum geht es.
Einzig darum: sich
"richtig" zu fühlen!

Zur Zeit bringt mir sogar der hierfür wichtigste Mensch Liebe, Wohlwollen und Gutheissen (gepaart mit liebevoll-konstruktiver Kritik) entgegen: ICH selbst! Boha, möge das mir mal erhalten bleiben!!! Wünsch! Solange ich mich "richtig" fühle, mich annehmen + lieben kann, mich gar an mir selbst erfreue und auch mal stolz auf mich sein kann, ist alles andere nahezu egal, selbst zu viele Kilos + Speck.

Dennoch
hatte ich zu Beginn dieses Blogs ein Ziel. Es lautete 36 Kilo in 36 Monaten. Abnehmen! Halbzeit ist nun um. Bilanz: Ich habe in 6 Monaten 10 Kilo ab- in 6 Monaten 10 Kilo wieder zu und in den letzten 6 Monaten unterm Strich nicht weiter zu- oder abgenommen.

Wie an meinem neuen Blog-Head (und, wie gefällt es?) zu erkennen, habe ich "Projekt 36" nun gecancelt!

Weil ich aber die voll bewegliche Tante bin, und BLEIBEN WILL, gerne auch NOCH beweglicher, mit mehr Atem zum singen + tanzen und einer geeigneteren Figur für schöne Mode (und was für mich schöne Mode ist, bestimme vornehmlichst ICH, die Kreative, die Künstler-Personality!!) – werde ich einen neuen Kurs setzen. Ist in Vorbereitung.

In sich selbst zuhause ankommen. Darum geht es auch in zwei Büchern, meiner Urlaubslektüre. Siehe Surftipp No. 68 und Surftipp No. 69

>> Zum Post Titel "Wie es ist" hat mich Sudda mit ihren "Wie es war"-Posts inspiriert. Danke.
>>> Wär errät, was die voll bewegliche Tante auf der Familiensonntagscollage ganz rechts da mit ihrer Schwästä (blond + schmal) spielt???? Naaaa? Kleiner Tipp: VOLL BEWEGLICH!!!


Das Verhalten eines Menschen mir gegenüber sagt immer etwas über ihn aus, nie über mich. Und die Art, wie ich emotional darauf reagiere, also das Gefühl, das dieses Verhalten in mir weckt, hat immer etwas mit mir zu tun und nie mit ihm.
(aus: “Wieder fühlen lernen” von Safi Nidiaye)

gefunden bei Elisabeth Ornauer, Danke! Diese Weisheit werde ich auswendig lernen!!!


Es liegt mir fern, meine Familie vorzuführen! Jeder ist, wie er ist. Und insgesamt habe ich es gut getroffen, finde/weiß ich. Meine Gedanken verarbeite ich seit Januar 2009 eben nicht mehr in meinem abgeschlossenen Tagebuch, sondern tippe lieber in meinen Blog. Den ich wegen des Vater-Tochter-Deals gegründet habe, als Selbsthilfe. Auch wenn der alte Deal nun hinfällig ist, bleibt mir der Blog Unterstützung! Und weil alles zusammenhängt, kann ich nichts ausklammern. Außerdem tun mir die liebevollen Kommentare gut! Danke!!!

Samstag, 3. Juli 2010

4:0 – Bitteschön, gern gescheh'n!

Samstag und Midsommar, Parkplatz und Autobahn eher leer. Das habe ich genutzt und somit den 4:0-Sieg persönlich ermöglicht! Denn es gibt eine WM-Regel: Immer wenn ich (gerade mal) nicht hingucke, fällt ein Tor für die deutsche Nationalmannschaft! Hurra!

Den Anpfiff sah ich inmitten lauter begeisterter IKEA-Mitarbeiter am Umtausch-Schalter. Das erste Tor wurde per Lautsprecher durchgesagt, als ich gerade die Lampenabteilung durchstöberte. Den Beginn der 2. Halbzeit sah ich wieder vor den Kassen auf "Klippan", wo ich eine Exlieblingsflamencoschülerin traf, die bei IKEA jobbt. Schöne Überraschung.

Damit noch mehr Tore fallen, habe ich mich schnell in den Smart gesetzt, wo ich in HR3 Tor 2 und 3 hören durfte. Freu. Daheim, beim Auspacken und Bilder rahmen vor dem TV dann noch Tor Nummer 4! Boah! Gut, dass ich mich gerade auf's Passepartout-Schneiden konzentriert habe...

Und 6 Fensterrahmen habe ich heute auch gestrichen!!! Jetzt geh ich Gassi + Singen im Wald.

Glücklicherweise wird neben "Schland" (ja doch, auch ganz nett die Studenten aus Münster) und der ganzen anderen Fußballfetenmusik im Radio auch noch andere Sommermusik gespielt: Surftipp No. 67

Freitag, 2. Juli 2010

Aus eins mach drei

Habe mich mal wieder als Modedesignerin verkünstelt. Und ritsch ratsch aus einem alten T-Shirt – nein keine OP-Kittel sondern – 2 Malerhauben + 1 Malertop gezaubert. Ist mein Malhelfer nicht ein Supermodel? Die Schwimmbadfarbe im Hintergrund wird dem warmen Siena weichen. Mal sehen wie es sich dann darin kochen lässt...

Mehr über Farbe? Surftipp No. 66!

Rein oder raus?

Drinnen ist's noch einigermaßen kühl, aber finster (Läden zu) und chaotisch, Baustelle halt. Und es stinkt nach Farbe und Lack.

Draussen ist's schön hell und bunt (hurra, Mohn im Garten!) aber zu warm... selbst dem Hund. Aber mein Kräuterbeet duftet.

Also: rein oder raus?

Surftipp No. 65 habe ich Alexandra Sperling zu verdanken – wer weiß wann und wo dieser Film in Frankfurt läuft? Will isch gucke!