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Sonntag, 24. Juni 2018

FreundInnen, Einhörner, WM-Küsse und ein Scheisserle in der Grube...

Vielfältig: der Juni 2018. Trauer + Freude.
Hochzeits-Nachparty (die Schlümpfe zeigen ihren Las-Vegas-Hochzeitsfilm in einer coolen Frankfurter Bar) - Einhornqueen (Meine "kleine" Nichte gibt ihr fulminantes Schauspiel-Debut) - Lucie Lustig (wie immer) - BumBumBauchi (mein FB-Freund Jesus Bruder Bauchi "besetzt" Boris Beckers Ex-Villa in Mallorca) - Portfolio-Abschlussarbeit (im Arbeitswahn für den Abschluss zur Genesungsbegleiterin) - Danis Beerdigung (bzw. Bewandigung)... und zwar mit Geli + Kati, was wiederum schön war...
Auch das Geburtstagsfrühstück mit meiner Putzie in Götzenhein (endlich mal wieder) war wunderbar... Mein Vorhaben: peu-apeu an alte Bande anknüpfen. Nächstes Jahr ist beispielsweise 30 Jahre FABI...


Speziell:
Vorletztes Genesungsbegleitungs-Ausbildungsmodul im Wanderheim Herborner Haus in the Middle of nowhere...


Schön:
Unsere 2. Frankfurter Fuckup-night. Next one is MINE!!! Very nice: shitgap by Carola Twrsnick :)





Dienstag, 19. Juni 2018

Adieu Daniel.

Dieses Foto machte ich im Mai 1992 
von meinem (damals festen) Freund Daniel Schettling in Amsterdam. 
Von 1987 bis 1989 gingen wir zusammen in die Fachoberschule 
und anschließend studierten wir nacheinander in Darmstadt Kommunikationsdesign. 
Dazwischen waren wir ca. 3 Jahre lang ein Paar. 
Nie werde ich vergessen, wie lustig, zärtlich und talentiert mein Freund war.
Mein Koch, mein Fotograf, mein Wandersmann.
Ich denke bei jeder Artischocke mit Knoblauchdip an Dich!
Lieber Dani, ich hatte Dich sehr lieb. Das hat sich nie geändert und wird es nie. 😢
Good bye my friend  💗


Du bist nicht mehr da 
wo Du warst
aber Du bist überall 
wo wir sind

19.07.1969 – 04.06.2018
1545004800 Sekunden
25750080 Minuten
429168 Stunden
17882 Tage
2554 Wochen + 4 Tage
587 Monate + 16 Tage
48 Jahre + 350 Tage



 Kommenden Freitag geleite ich mit meiner ihn wahrscheinlich noch mehr liebenden ABF 
seine Asche zur Wand im Hauptfriedhof Frankfurt. Dafür bitte ich um Kraft.



Man kann Tränen vergießen,
weil dieser liebe Mensch von uns gegangen ist.
Man kann auch lächeln und dankbar sein,
weil er mit uns gelebt hat.
Man kann die Augen schließen und wünschen,
dass er wieder kommt,
man kann auch die Augen öffnen
und sehen, was er uns hinterlassen hat.
Das Herz kann leer sein,
weil man ihn nicht mehr sehen kann,
oder das Herz kann voll Liebe sein,
die man miteinander geteilt hat.
Man kann sich vom Morgen abwenden
und nur noch im Gestern leben,
und man kann im Morgen leben
wegen des glücklichen Gestern.
Man kann weinen und sich verschließen,
oder man kann das tun, was er gewollt hätte:
die Augen öffnen, nach vorne sehen,
lieben und weitermachen.


Mittwoch, 7. März 2018

MAMIE

... ist das französische Wort für Omi.


Giselle
 
21.04.1928 – 05.03.2018

Ma Mamie / meine französische Omi
 

REPOSE EN PAIX

- ALLES IST GUT -

89 ist doch ein schön langes Leben... und dann nicht lange leiden und siechen ist auch gut. Also bin ich so gesehen dankbar...

Unsere Mamie hat besonders unsere Kindheit sehr bereichert. Unermüdlich strickte und Häkelte sie nach den zahlreichen Entwürfen meiner Schwester und mir Puppenkleidung für unsere Barbies und Monchichis, schmuste und knuddelte uns, spendierte viele Eis und Weihnachtskleidchen und brachte uns oft zum Lachen (Oooh, ne dit pas ca a Mamie, Mamie pleur, Mamie pas content. - sehr schnell und piepshoch ausgesprochen!)...

Wegen ihr sprechen wir überhaupt ein wenig Französisch. Das gilt auch für den BEDW. Auch als wir sie später in ihrer französischen Wohngarage in the middle of nowhere besuchten, zeigte sie sich - auch trotz Einsamkeit und Kummer - meist heiter und lachte viel. Trotz schwerer Jugend und unglücklicher Ehe hatte sie sich ein kindliches, albernes Gemüt bewahrt und wirkte so grundsätzlich jünger, als sie war. Ja, auch weil Fett polstert. Sicher hätte sie unserer Mutter eine bessere Kindheit bescheren können, aber dafür fehlten wohl Reife und Gelassenheit. Immerhin: Sie hat unsere Mutter geboren! Und das ist das Beste...

So. Jetzt habe ich keine Großeltern mehr. Seltsames Gefühl...


Freitag, 22. April 2016

Artists Sky... Sometimes it snows in April...


21. 04. 2016. Gestern war ein trauriger Tag für die Erdenbewohner und Liebhaber der Kunst. Ein trauriger Tag für mich.

Morgens
lese ich die Bekanntkabe der trauernden Witwe Lorena, dass ihr geliebter Gatte Ernest Montego gestorben ist. Er war wie sein (Halb-)Bruder Francis Brunn ein Weltklasse-Jongleur mit beeindruckenden Tricks und einer ebenso beeindruckenden Künstlerlaufbahn.

Mittags
fahre ich kurz vor unserer Haustüre an einer toten Katze vorbei, die überfahren auf dem Mittelstreifen liegt, mit heraushängender Zunge.

Abends
daheim trifft mich erneut ein Schock: mein absoluter Lieblingssänger seit Jahrzehnten – PRINCE – ist tot. Na da trifft er ja im Musikerhimmel nicht nur auf Elvis, Michael, Camaron, Freddy, Amy etc... sondern seit Kurzem auch auf David Bowie (+10.01.16) und Roger Cicero (+24.03.16) – wie traurig für uns, dass sie uns nicht weiterhin beschenken und inspirieren.


Zur Musiklegende nochmal ein Zitat vom 18.04.2012: 
Zurück zur E-Gitarre. Da kommt man natürlich nicht um meinen All-Time-Liebling herum: Nicht nur in Purple Rain begeistert das Gitarrenspiel von PRINCE. Aber auch seine Stimme drives me crazy. Egal, ob er singt oder spricht. Und er hat auch interressante Sachen zu sagen.


Dienstag, 23. Dezember 2014

Barden im Bardo


Die Barden sterben ja gerade wie die Fliegen. Vorgestern Udo Jürgens, gestern Joe Cocker. Dann isses ja gerade sicher sehr musikalisch "drüben" (im Bardo?!).

I say THANK YOU FOR THE MUSIC.

Habe für jeden einen ihrer vielen wunderbaren Titel ausgewählt, um ihrer zu gedenken.


30.9.1934 – 21.12.2014


20.5.1944 – 22.12.2014



Bewegt, dankbar, traurig.