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Freitag, 5. Januar 2018

MARRAKESCH – MON AMOUR


Mein erster Post im neuen Jahr 2018 (Jahr der Venus und des Hundes) befasst sich noch mit letztem Jahr, denn jüngst schenkten wir uns ein besonderes Weihnachtsfest. Lucie kam zur Hundesitterin und wir flohen – äh: flogen – nach Marokko! Zwar nur für 6 Nächte, aber die Zeit von 24.12. bis 28.12. war wie ein Traum aus 1001 Nacht. Ergebnis: Ich liebe Marokko. Daran hat auch ein junger Berber namens Yassine Anteil. Aber der Reihe nach...

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...laaaange Reise über Hahn nach Marakkesch mit Verspätung und 2 1/2 Stunden Schlange in Menara vor der Passkontrolle, aber der Flughafen Menara ist wunderschön! Ein netter Fahrer bringt uns zu unserem Riad Signature in der südlichen Medina. Dort empfängt uns der supernette Berber Hafid, der uns unseren Aufenthalt sehr versüßen wird – beispielsweise mit köstlichen, abwechslungsreichen Frühstücken. Kurzer Dachterrassen-Check: ja, Palmen, Sterne, alles da. Also ab ins Bett.

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Schönster Heiligabend seit langem. Ganz ohne Weihnachts-Tamtam, dafür wild-orientalisches Gewusel aus Mofas, Fahrrädern und Karren mit und ohne Esel oder Pferd vornedran. Dazu Touristen und Einheimische aller Art. In schmalen Gassen voller Händler.

Eroberung des Djema-el-Fna von oben (L‘ancien café & Cafe de France mit erster Tagine) und der Souks, erste Feilsch-Erfolge, zurück für eine kleine Siesta und dann ein zauberhafter Sonnenuntergangs-Abend an unserem Lieblingsplatz, zuerst auf der stylischen Dachterrasse „Un dejeuner…“ (schlechte Harira-Suppe) wo wir eine Facetime-Liveschaltung in den familiären Weihnachtspalast machen – und als Abschluss ein alkoholfreier (!) Absacker im „La Porte du Monde“ gegenüber, wo wir unseren neuen Freund Yassine kennenlernen, der dort kellnert und sich für den nächsten Morgen mit uns verabredet.

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Schönster Tag! Beginnt früh. Yassine steht wie verabredet um 9 Uhr vor seiner noch geschlossenen Arbeitsstelle und schenkt uns seinen freien Tag. Zuerst gehen wir in den nahe gelegenen Bahia Palast. Eine gute Idee, denn so früh gibt es noch keine Touristenschlange. Wir wandeln und staunen und fahren anschließend mit dem Taxi vor die Stadtmauer. Dorthin, wo die Minibusse ins Hinterland auf Einheimische warten. Touristen benutzen sie nie. Das Abenteuer beginnt.

Nach 1 Stunde Fahrt in die Berge Richtung Asni steigen wir an der Landstraße aus. Rechts ein paar Häuser mit einfacher Gastronomie, die Tagines sind schon aufgebaut, links ein großer Geröllplatz mit Kamelen und Pferden. Dahinter ein Blick auf den beschneiten Hohen Atlas. Wir lassen uns auf den bunten Plastikstühlen unter selbstgebauten Bast-Baldachinen nieder und Yassine verhandelt für uns einen guten Preis für 45 Minuten Kamelreiten in die Hinterlandschaft.

Holgers Kamelstute ist trächtig und heißt Nadescha, meine ist hell und außergewöhnlich plüschig, sie heißt Aisha. Yassine "führt" sie bzw. lässt sie ständig fressen. Es ist Holgers erstes Mal.
Nach dem traumhaften Ritt essen wir gemeinsam eine original Berber-Tagine für drei, mit den Händen, bzw. mit dem Fladenbrot. Es folgt Chilltime mit Minztee, die Zeit dürfte an dieser Stelle stehen bleiben.

Weitere Berber gesellen sich zu uns, ein Musikant und wir tanzen und ein Händler dessen schönste original Berberkette ich mir erhandele. Gut dass ich Kulgelschreiber eingesteckt habe, zu seiner Freude schenke ich ihm zwei für seine Kinder. Unser neuer Freund Yassine ist ein Schatz und irgendwie hat er mit den Kamelen etwas gemeinsam: wunderschöne Augen. In die ich lieber schaue als auf die Zähne. Doch die Augen und die Wimpern… hach…

Als wir beschließen zurück zu fahren, kommt kein Bus. Also laufen wir entlang der Landstraße bis die Sonne hinter den Bergen verschwindet. Über 20.000 Schritte zeigt Holgers Schrittzähler für diesen Tag. Ich müsste mehr haben mit meinen kurzen Beinen witzelt er… Kaum ist die Sonne weg, sammelt uns der Bus ein. Yassine ist sehr zuvorkommend und vergibt alten Menschen oder Frauen stets seinen Sitzplatz. Abends rauchen wir in der Neustadt von Marrakesch (Gueliz) zu dritt eine Wasserpfeife.

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Holger und ich laufen zum Djema-el-Fna und nehmen von dort ein Taxi in die Neustadt, zum Jardin Majorelle und dem frisch eröffneten Yves-Saint-Laurent-Museum

LOVE. Wir sind zu spät und müssen uns in die Touristen Schlange einreihen. Doch es lohnt sich…
Unser spätes Mittagessen nehmen wir wieder im Porte du Monde ein, unser Freund Yassine freut sich sehr über unseren Besuch.

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Ups, war etwa Weihnachten? Haben wir gar nicht gemerkt in unserem orientalischen Paradies. Heute ist wieder ein Ausflug angesagt: nach ESSAOUIRA! Mit Baumziegen auf dem Hinweg, leckerem Essen auf einer Panorama-Dachterrasse mit Möwen, einem Medina-Bummel und Gewürz/Tee-Einkauf "Chez Makki" am Fischmarkt und einem Chillout am äußeren Strandende mit Atlantik, Kamelen, Pferden und Kitesurfern im Blick. Wunderschön. Die lange (Touristen-)Busfahrt ist auch interessant – ob des Farb-Himmels und des abenteuerlichen Verkehrs. Absacker bei Yassine, Ehrensache. Er freut sich.

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Letzter ganzer Tag. Schon?! Auch unser Freund bedauert das, als wir ihn wieder zu unserem Mittagessen besuchen, er weiß schon was wir möchten. Schon seit Tagen empfiehlt er uns unbedingt ein bestimmtes Hammam für Einheimische zu besuchen. Wieder ein Abenteuer, dass wir ohne ihn nicht erlebt hätten. Nicht stylisch sondern schmuddlig. Aber wir bekommen eine köstliche Ganzkörpermassage und ein sehr lustiges Wasserspiel mit Tupper-Schüsselchen in einer Nasszelle im Obergeschoss. Unsere "Bademädchen" tragen Jogginganzug und sprechen nur wenig Englisch oder Französisch... Die Umkleide am Ende unserer besonderen Wellness-Erfahrung ist die Krönung. Tee bekommen wir nicht, dafür war es spottbillig. 300 Dirham pro Nase.

Für abends verabreden wir uns wieder, laufen über den Djema-el-Fna, wo wir unseren Lieblingsanmacher Abdel Wahid Treffen, was Yassine nicht so zu gefallen scheint… Er mag die Grill- und Garküchen auf dem Platz nicht. Wir drei fahren wieder mit dem Taxi in die Neustadt in einen Club namens British Pub. Es gibt eimerweise echtes Bier und eine Shisha. Locationwechsel: Ein Billardduell der beiden Herren… mit dem Taxi hin und her fahren… um circa 2:30 Uhr bringt uns Yassine direkt zu Haustüre unseres Riads. Abschied.

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Um 14:30 Uhr erwartet uns das Taxi zum Flughafen, also genießen wir einen letzten Vormittag in der Medina, überraschen zu einem letzten Mittagsmahl unseren Freund von dem wir uns nun leider endgültig verabschieden. Hoffentlich nicht für immer.


Nachts um 1.30 Uhr stellen wir schließlich unser Gepäck in unserer Wohnung ab. Es ist kalt. Regen, Schnee, Grau.


MARRAKESCH – IMPRESSIONEN


UNSER SAHBI (FREUND) YASSINE


KAMELTOUR IN DEN BERGEN


MARRAKESCH – ÜBER DEN DÄCHERN


UNSER SCHÖNES RIAD "SIGNATURE" 


AUSFLUG NACH ESSAOUIRA



MARRAKESCH – PANORAMEN



ESSEN + TRINKEN – EIN ANDAUERNDER GAUMENSCHMAUS!
 
TEE und TAGINE:

TEE ROYAL
Neben dem klassischen Minztee ist auch der (möglicherweise aphrodisierende) 
Tee Royal (auch "Tee Berber" genannt) sehr lecker. Hier unsre Mischung aus Essaouira:

Verveine/Verbene - Zitronenstrauch/Eisenkraut

Genievre/Juniper - Wacholder

Anis

Rose

Gingembre - Ingwer

Kardamom

Canelle/Zimt

Ginseng




Tagine-Gericht: Huhn mit Salzzitrone
Wieder zugause im gräslich grauen Bad Homburg habe ich – noch ohne Tagine-Topf (in der tiefen Pfanne mit Tondeckel) – mal versucht ein typisches Gericht zu kochen... und es wurde sogar ganz gut! Hier das Rezept... eines von vielen... Der BEDW hat uns eine Tagine bestellt (sie hätte nicht mehr ins Gepäck gepasst...)


Hühnerbrust
4 – 5 Zwiebel(n)
4  Knoblauchzehe(n)
500 g Zucchini
1 Bund Frühlingszwiebel(n)
2 Prisen Safranfäden
5 dl Gemüsebrühe
2  Salzzitrone(n)
2 TL Gewürzmischung, marokkanische (Ras el hanout), Salz, Pfeffer, Oliven- oder Arganöl


Zubereitung
Arbeitszeit: ca. 30 Min. / Koch-/Backzeit: ca. 45 Min. / Schwierigkeitsgrad: normal / Kalorien p. P.: ca. 300 kcal
Zwiebeln längs halbieren und in ca. 1 cm breite Spalten schneiden. Knoblauch in dünne Scheiben schneiden. Die Salzzitronen waschen. Eine davon in Scheiben schneiden und die andere klein hacken. Zucchini putzen, halbieren und ebenfalls in Scheiben schneiden. Das Weiße und Hellgrüne der Frühlingszwiebel in Ringe schneiden.

Die Hähnchenbrüste mit Salz und Pfeffer würzen. Öl in einer Tajine oder einem Schmortopf erhitzen und die Hähnchenschenkel darin auf jeder Seite goldbraun anbraten. Danach Zwiebel, Knoblauch, die gehackte Salzzitrone und Safran dazugeben und mit der Bouillon ablöschen. Zugedeckt bei milder Hitze 30 Minuten schmoren lassen. Nach den 30 Minuten, die Zucchini, Ras el Hanout und die Salzzitronenscheiben zugeben und weitere 15 Minuten schmoren.

Das Gericht schmeckt sehr gut mit Couscous.



Mittwoch, 3. Januar 2018

Welcome 2018 & Jahresrückblick 2017



Phasen in 2017... ätzend...



2017 war ein sehr durchwachsenes Jahr. Mit 2 schmerzhaften depressiven Phasen, eine am Anfang, eine am Ende. Nicht schön. Darum gab es auch nur wenige Posts, in einigen Monaten Null.

Schön waren aber die beiden erholsamen Urlaube zu zweit (ohne Lucie) – im Oktober (14-26) in Teneriffa und von 23. - 29. Dezember in Marrakesch!

Auch schön war – leider nur von kurzer Dauer  – eine Arbeits- und Sinn-Heimat beim Magazin MILES! zu finden. Zwei Hefte bekamen viel Aufmerksamkeit und eine schöne Optik von mir, dann war plötzlich brutal Schluss. Scheiße. Nur Frührentnerin ist mir nix.

Es gab auch ein paar schöne Events: Menschenlehrertreffen, Weimar-Trip, Prag-Trip, 2x München (FuckUp + DGBS-Jahrestagung), ein spezielles Festival im Osten, Europapark mit Patensohn...

Und eine Ausbildung habe ich begonnen. Die Basismodule EXIN-Genesungsbegleitung schon vollendet. Auch das erste Praktikum. Das zweite beginnt Ende Januar. Diese Ausbildung zu einem guten Abschluss zu führen ist Ziel in 2018. Ansonsten stehe ich dem Thema Zielen nach den letzten Jahren dieses Jahr zurückhaltend gegenüber.

Und wünsche mir Gesundheit!

Ein gemeinsamer Urlaub steht seit gestern fest: Skifahren in Bad Gastein Ende März – juhu.


Donnerstag, 2. November 2017

Anaga - Taganana - Moringa - Tralala...



Auch eine schöne Atlantikinsel.
Auch mit tolller Fauna + Flora. Und leckerMjami. PLUS lieben Menschen dort!

Die Insel ist nicht so schön wie Madeira uns vor einem Jahr erschien, ja teilweise sogar hässlich... aber –  
gewusst wo: auch sehr schön! Eher im Norden auf jeden Fall, wir residierten in St. Ursula LA QUINTA. Das Hotel würden wir nicht weiter empfehlen, die Spa-Anwendungen waren uns zu teuer, das Pool-Gekreische zu laut, ebenso die fragwürdige Abendunterhaltung. Schön war es, auf eine GRÜNE Schlafzimmerdecke zu blicken. Doch gemütliches Licht? Fehlanzeige...

Ein Urlaub mit Anschluss. An Freunde. Aus meiner ML-Ausbildung: meine Herzschwester Babsi (Gründerin der MUT-Akademie) + Hajo und Sandy + Joa, die fast zeitgleich mit uns Urlaub auf der Insel machten. Und ein befreundeter Arbeitskollege des BEDW, der meinen Liebsten auf eine anspruchsvolle Wanderung im Anaga-Gebirge mitnahm.

Und die beeindruckende und superliebe Auswanderin Moni, die uns zum Moringa-Park chauffierte. Der von der Wurzel bis zu Blüte, Blatt und Samen gesunde indische Moringabaum gedeiht gut auf Teneriffa. Ansonsten nutzen wir unseren kleinen Lahmarsch-Polo maximal und umrundeten die Insel gefühlte 77 Mal... ;)

DELFINE + Wale haben wir auch (wieder) gesehen – auf einer empfehlenswerten Tour mit Kutter "Kathrin". Zauberhaft!!!


Weitere Highlights: 
- DIE ANGENEHMEN TEMPERATUREN bei Tag und bei Nacht!!! 
- die Strände, die Altstadt und unser Lieblingsfrisör von Puerto de la Cruz
- El Sauzal, besonders seine Uferpromenade und viele weitere Miradores
- unsere Lieblings-Sonnenuntergangsbar SUNSET 290
- die Playa del Duque
- der Teide (teure Seilbahn! Krateraufstieg benötigt langfristige Voranmeldung)
- die Teno-, wie die Anaga-Berge, Taganana und die einsamen Strände dahinter  
- ... mit der weltbesten Mojo-Soße und weiteren Köstlichkeiten im EL FRONTON

... wir kommen wieder... (und zählen jetzt erstmal die Tage bis Marrakkesh am 23.12. ...)



Mittwoch, 11. Oktober 2017

Humor ist, wenn man trotzdem lacht...


Upps... 2 Monate lang gar nicht gebloggt... vielleicht hat mich jüngst die Arbeit an der MILES so ausgelastet...

...Ja, eine Clown-Ausbildung wäre auch was für mich. 3 bis 10 Tausend Euro zur Zeit aber eher nicht. Also teste ich unterdessen mal meine Clownsgesichter (Auch wenn mich Herbst, nahender Winter und biochemische Grausprenkel in meinem euthymen Grün nicht wirklich von Herzen lachen lassen...) und merke ich mir die Idee einfach mal vor:
http://www.humorhilftheilen.de/clowns/aus-und-weiterbildung/
http://www.clownsschule-darmstadt.de/2016/11/09/clown-sein-schauspielausbildung-zum-clown-deutschland/
https://www.clownschule.de/
http://www.diekunstdesklinikclowns.de/Anmeldungen.htm
http://www.diekunstdesklinikclowns.de/DKDKC-Anmeldung-Orientierungsworkshop-2018.pdf

Für Licht und Wärme fliege ich mit dem BEDW in 3 Tagen nach Teneriffa, juhu.
Und als Ausbildung habe ich mit EX-IN begonnen.

Ist doch alles ok...



Donnerstag, 27. Juli 2017

3 Kargs in Love


Neulich mit meiner Familie am Main in Offenbach...
Offenbach?!
Ja! Selbst Frankfurter Medien schwärmen immer öfter von der Nachbarstadt am Main.

Für uns Kargs relevant: in Offenbach wohnen ein paar tolle Frauen. Putzie schon lange. Und unsere "neue" Freundin und PSYCH-K ® Coach* Iris. In OF-Rumpenheim außerdem meine Holonschwester Jana. Das sind gute Gründe, öfter mal dort hin zu fahren. :)

Ja, luxuriöse Zeiten für mich: Nach langer Therapie-Abstinenz, genieße ich zum einen wieder eine klassische kognitive Verhaltenstherapie bei einer jungen Psychologin und zum anderen intensive Sessions mit Iris... mehr dazu in meinem Musenfunken-Blog.

Ergebnisse notiere ich dann in meinem Bipoblog, im Compassioner (am 31.7. erscheint eine neue Folge meiner Serie "Nathalie...") und natürlich in der MILES!

Und all diese Texte fliessen in mein Buchprojekt!

Und vielleichtkommt noch eine weitere Ausbildung hinzu, die zum Thema passt...


Samstag, 22. Juli 2017

BEDW, DVBT und der HAPS im Europapark


Mein Liebster ist die Wucht! Fast 14 ist ein gutes Alter fürs Achterbahnfahren. Das Jungtier darf endlich in alle rein, notfalls auch ohne Begleitung und will auch unbedingt, hat keine Angst und es wird ihm nicht schlecht! Also hat der BEDW kurzerhand 1 Nacht im ALCAZAR gebucht und 2 Tage im Europa-Park – um unserem Patensohn eine Freude zu machen, wow! Und die Jungs haben mich mitgenommen, Hurra! Es war wieder sauschön. Wie einst beim ersten Mal in 2012 mit Nichties und Opi/Vadder und auch zwischen 12 und 17 nochmal mit meinem Liebsten allein (ich finde keinen passenden Blogpost, muss vor 2014/Minimoys gewesen sein... hmmm... aufm Weg nach oder von Roses?... oder 2013 während des Schwarzwaldtrips? No Pics... hmmmm...) Lucie hatte wohl auch Spaß, durfte währenddessen nämlich wieder ins Hundezeltlager...


Jedenfalls neu und schön für mich waren die Minimoy-Welt (nach dem Film) und das Fliegen im Voletarium, wow!!! Und den BLUE FIRE habe ich (quietschend wie ein abgeschlachtetes Meerschweinchen mit meinem Halstuch zwischen den Zähnen) überlebt!!! (siehe Foto in der Mitte) Glücklicherweise passt mein zartes Popöschn nicht in den Silver Star – das war also 4 boys only ;)

Bis auf das pathetische laute Dauergedudel im Gehörgang liebe ich diesen Park. Auch das Reiter-Stunt-Spektakel ("Der dunkle Prinz") war wieder klasse! Und unsere Nostalgie-Fotosession, die wahre Inkarnationen aus früheren Leben zu Tage gefördert hat...


Links zu Europapark-Dokus:
https://www.youtube.com/watch?v=YMss27VTvLY
https://www.youtube.com/watch?v=lYFae-0HR0A
https://www.youtube.com/watch?v=Q9NHekTpkoc
https://www.youtube.com/watch?v=htduzZqjXAQ
https://www.youtube.com/watch?v=yOIPHmTXkWo


Dienstag, 18. Juli 2017

MILES! Das Magazin für seelische Gesundheit


Gestern habe ich unserer/meiner Herzensfotografin Alex B. ihr Belegexemplar der MILES! überreicht. Ein schöner Moment! Seit einigen Tagen erhalten die Abonnenten und Einzelheftbesteller ihre Q3.17-Ausgabe mit Artikeln von/über Veit Lindau, Samuel Koch, mir/der schreibwütigen bipolaren Muse und vielen Betroffenen oder Profis...

Es ist ein schönes Gefühl, an der frischen Farbe zu riechen, das Papier umzublättern, das Ergebnis meiner/unserer Arbeit der letzten 2 Monate+ endlich live in den Händen zu halten... i love Print! Vielleicht sollten wir Felix Finkbeiner/PLANT 4THE PLANET unterstützen mit paar Cent pro Heft... ich werde es meinem Chefredakteur/Freund Marcus Jäck mal vorschlagen...

Und jetzt: PROMOTION! Und nach dem Heft ist vor dem Heft...es gibt viel* zu tun... weiter geht's :)


*
- auch mein Buch (mein Bipo-Blog ist bereits ein Weg dorthin)
- Artikel + Buch mit Iris, meiner Lieblingstherapeutin
- Schreiben für den COMPASSIONER
- eine weitere Fachausbildung?





Dienstag, 11. Juli 2017

Fucked up / fuckupnights / fuckit


Thema 1: FUCKED UP
Das Wort Fuck ist längst gesellschaftsfähig. Das merkt man spätestens, wenn man es bei Google oder Amazon eingibt. Aus der Gründerszene entstammt die Idee schöner zu scheitern, sprich: berufliche Misserfolge nicht verschämt zu verschweigen, sondern in Gesellschaft laut auszuprechen und als (krumme) Treppenstufe zum Erfolg zu feieren. Nach dem Motto "Krönchen richten, weitergehen".

Längst werden zwei verschiedene Lebensläufe geschrieben. Das habe ich in meinem Bipoblog neulich auch einmal gewagt. 

So entstanden in vielen Metropolen der Welt die Fuckup nights. Mal sehn, wie es in Frankfurt am 5.10. sein wird...WER MAG MIT?


In München war gerade eine. Leicht umbenannt in "FUCKED UP PARTY" feierte Veit Lindau mit rund 1.500 der aktuell über 9.000 Mitglieder der live LifeCoaching Plattform HUMAN TUST letzten Freitag in München das Leben mit all seinen Stolpersteinen an einem stimmungsvollen Platz, der Muffat-Halle in München.

Meine Holon-Schwester nahm mich und 2 weitere Superfrauen im Auto mit, stylish genächtigt wurde günstig und nobel (ja!!!) in unmittelbarer Nähe des Geschehens – es war ein rundum gelungener, spaßiger und inspirierender Ausflug.

Warum die weite Reise für 1 Nacht? Die Herzfamilie (Ausbildungs- und One-Kollegas) wiedertreffen, knuddeln, reden, tanzen,... ah, wunderbar! Das tankt alle Batterien auf.

Veit, dem ich ein MILES!-Dummy mit seinem Artikel zeigte (übermorgen erscheint endlich meine erste Ausgabe!!!), hielt eine kurze Rede mit dem Titel  
6 Irrtümer. Diese sind:
1. Es muss immer nach oben gehen
2. Du musst immer Bescheid wissen
3. Du musst immer gut drauf sein
4. Du bist schuld
5. Du musst perfekt sein
6. Fähler sind schlecht



Thema 2: BODY, BEAUTY, SUPPORT + KINDNESS

Es gab eine Einlassbedingung: "DRESS TO IMPRESS – trau Dich was, verlass Deine Komfortzone und trage etwas, das Du noch nie getragen hast und etwas Mut braucht."


Das habe ich mir zu Herzen genommen und mich getraut, mal nicht meine Rundungen mit Form und Farbe der Klamotte zu "kaschieren" (kotz, das hängt mir so zum Hals raus. Wieso kaschieren? Was kaschieren? Warum?) – sondern, ganz frei quasi als eine Art "Mama Afrika" in einem großgemusterten, Rundungen betonenden, bunten Kleid zur Party zu gehen – siehe Pic ganz rechts. Inspiriert auch von meiner Lieblingslehrerin LISA NICHOLS, einst sehr rund, seit ihrem 50. Geburtstag in 2016 doch noch ziemlich erschlankt (siehe kleines rundes Pic) ...

Unvorteilhaft? 
Ansichtssache.
Ganz sicher jedoch: Ehrlich, mutig und stolz.
Jedenfalls dort auf der Party erhielt ich viele Komplimente für meinen BODY POSITIVITY Look. Und mir selbst (und meinen Weibern... und einigen Kerlen) gefiel ich auch. (Ganz links im Bilderbogen: Die beiden Lindau-Ladies, Mama + Tochter in trauter Eintracht vom Feinsten... / 2 weiter rechts Pierce Brosnan mit seiner schönen runden Frau, die anscheinend mal keinen Bock hat auf vorteilhaftes Schwarz! / direkt neben mir: LISA, die mir natürlich eine geniale Oberweite voraus hat, die den Kurvenlook ausgeglichener erscheinen lässt... bestell ich mir fürs nächste Leben... ;)


Thema 3: UPDATE – MY LIFE
Nach 2 Monaten Pause von meinem im Frühjahr gerade so schön installierten Sportprogramm, wegen ätzend langwieriger Bronchitis und anschliessendem ätzend langwierigem und ultraschmerzhaftem Hexenschuß plus extremem (auch langwierigem) Arbeitsanfall für die MILES, werde ich nun endlich wieder beginnen, meine Rundungen zu shapen und zu festigen und weiteren Rückenschmerzen vorzubeugen.

Tataaaa: Am Sonntag ist die Wiederaufnahme des Bewegungsprogramms bereits gestartet – mit einem schönen grünen Familien-Taunusmarsch mit dem geliebten BEDW und Superschnuffi Lucie 7 km durch den Wald und über die Höh... wir hatten uns so viel zu erzählen. Ja, alle 3 – selbst Lucie, die wieder mal (bei der Hundesitterin) im Zeltlager mit Dackeln weilen durfte, weil mein Liebster Männerplantschen war, während ich in München weilte... ;)

Nicht nur aussen (im zauberhaften Sommerwald) sondern auch innen genieße ich gerade den saftig grünen Bereich und habe nicht vor, diesen wieder zu verlassen! Also wappne und stärke ich mich umso mehr selbstwirksam gegen alles im Innen und Aussen, das diesen gesunden Zustand gefährden könnte!

Und bin dankbar für mein Leben, wie es ist. Mit all seinen Herausforderungen.

Ein Blick in meine anderen Blogs lohnt sich. In den Bipo-Blog immer mal wieder (gerade habe ich einen Gesundbleib-Post geschrieben – aus aktuellem Anlass...)
Die Musenfunken ruhen dieses Jahr ein wenig.

Aber ein Blick in den Art Blog lohnt. Gerade haben wir einen wundervollen Film gesehen...




Sonntag, 18. Juni 2017

Purpur in Prag

Erstes Lokal: HAMBURK – deftig, typisch / Weinberge inmitten der Stadt (unterhalb des Palastes), Kampa-Museum: stiller Bergsee auf dem Dach / spezieller Kaffee bei den Pinguinen / Mahnmal von Olbram Zoubek / die MUSE und ihr König / Karlsbrücke by night / Geiler Hamleys-Spielzeugladen / langbeinige Fotografinnen / Dreierlei Knödel / Prager Engelsche von der Brück' / König unter Frauen / Tschechischer Stechschritt ;) / ganz schneller Rolltreppenflirt / Metro / fäddsch / jüdischer Friedhof / 2 Gentlemen & 1 Lady / Travel with Spirit-Geheimtipp / Mucha-Fenster inm VEITsdom / Nackenkrampf / ein Gruß an Veit / im Restaurant mit der gegossenen Fischsuppe...


Purpur ist die Farbe des Spiral Dynamics Mems, welches ich in meiner Ausbildung mit meinem Groß-Holon darstellen durfte. Kennzeichen: Sie rotten sich gerne zusammen, am liebsten im Kreis, im Schutz der Gemeinschaft, sind abergläubig und feiern gern ;)

Zu zehnt waren wir in Prag. Wir drei Weiber von meinem hessisch Holönsche plus 5 weitere "Menschenlehrer" plus 2x Family-Anhang, darunter mein König, der BEDW (BESTER EHEMANN DER WELT) – der wieder mal seinem Namen* alle Ehre gemacht hat. Ausser ihm und unserem Glaubensoptimierer  waren wir 8 Frauen, die jüngste guter Hoffnung :)

Legendär: der Salzkaffee, die Occitane-Handcreme-Orgie, viele Knödel und viele Becher Rovka, sitzen-sitzen, täglich über 20.000 Schritte laufen und abends ein klein wenig saufen, unermüdlich einzig unsere topfitte Reiseleitung SPIRIT-TRAVEL ;)

Dazu ausschließlich kulinarische Highlights - mmmmmmmmhhhhhhhh... und viel Harmonie:
Sonne am Himmel und in den Herzen. Alles Schätze!<3 hach.="" p=""> 

<3 hach.="" p="">PS: Ach ja - und Kunst! Bezaubernd: ADOLF BORN, dessen schönste Werke wir in einer Sonderausstellung im Kampa-Museum live bewundern durften!

Und die schönen gelben Pinguine der CRACKING ART GROUP, die Holger, LEONIE und ich 2010 schon bewundert hatten, waren auch immer noch da. Krass... schon 7 Jahre her...

<3 hach.="" p="">* Übrigens... ich hab MEINEM Namen DIE VOLL BEWEGLICHE TANTE leider keine Ehre gemacht... links Fersensport, rechts Knickfuß und seit 2 Tagen HINNE RÜCKEN... bäh!