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Montag, 25. Juni 2018

Fertig! Feiern!


Uff... nach monatelangem Schreiben einiger neuer Kapitel und vor allem dem Zusammentragen vieler bereits existenter Werke, d.h. Texte, Bilder und Schwänke aus meinem bewegten Leben... ist mein PORTFOLIO – die Abschlussarbeit, die gemeinsam mit einem Vortrag am 11.8. zum zertifizierten Abschluss meiner Genesungsbegleitungs-Ausbildung führt – endlich fertig!

Heute hole ich die Papierversion aus der Druckerei. Gestern hat der BEDW mit mir gefeiert: mit Kino (Mademoiselle Neïla) und einem leckeren Essen beim (teuren!) Marrokkaner...

Eine Übersicht aller 6 Kapitel habe ich in meinem Blunaland-ART-Blog gepostet, und die wichtigsten Elemente zu BIPO im Bipoblog in DIE BIPOLARE MUSE...




Sonntag, 24. Juni 2018

FreundInnen, Einhörner, WM-Küsse und ein Scheisserle in der Grube...

Vielfältig: der Juni 2018. Trauer + Freude.
Hochzeits-Nachparty (die Schlümpfe zeigen ihren Las-Vegas-Hochzeitsfilm in einer coolen Frankfurter Bar) - Einhornqueen (Meine "kleine" Nichte gibt ihr fulminantes Schauspiel-Debut) - Lucie Lustig (wie immer) - BumBumBauchi (mein FB-Freund Jesus Bruder Bauchi "besetzt" Boris Beckers Ex-Villa in Mallorca) - Portfolio-Abschlussarbeit (im Arbeitswahn für den Abschluss zur Genesungsbegleiterin) - Danis Beerdigung (bzw. Bewandigung)... und zwar mit Geli + Kati, was wiederum schön war...
Auch das Geburtstagsfrühstück mit meiner Putzie in Götzenhein (endlich mal wieder) war wunderbar... Mein Vorhaben: peu-apeu an alte Bande anknüpfen. Nächstes Jahr ist beispielsweise 30 Jahre FABI...


Speziell:
Vorletztes Genesungsbegleitungs-Ausbildungsmodul im Wanderheim Herborner Haus in the Middle of nowhere...


Schön:
Unsere 2. Frankfurter Fuckup-night. Next one is MINE!!! Very nice: shitgap by Carola Twrsnick :)





Dienstag, 1. Mai 2018

Purpur am Rhein


Wie schon vor einem Jahr nach Prag war wieder eine Purpur-Holon-Delegation (Insider aus meiner Menschenlehrer-Ausbildung) gemeinsam auf Reisen. Dieses Mal führte uns unser gemeinsamer Kurztrip an den Mittelrhein. Wir waren zwischen 7 und 11 Reisende, darunter 4 harmonische Paare.

Ankunft Freitag 27.4.
circa 18:00 Uhr
Abendessen im Frühstückslokal der Gruppe (wir weilten mit Lucie separat in der hundefreundlichen Pensiohn am Markttor)
Absacken in der Münze
Erste Nacht

Tag 1, Samstag 28.4.
Schoppenstecher-Tour durch Bacharach mit Weinprobe – 6 Weine
Lecker Spargelessen in der Jägerstube
Siesta
Zweite Weinprobe des Tages im Gewölbekeller von Heidrich
Ultraschmackhafte Rieslingsuppe und andere Leckereien zu Abend
Absacken in der Münze
Zweite Nacht

Tag 2, Sonntag 29.4.
Gruppenfoto
Jana verlässt uns
Mit dem KD Schiff nach Sankt Goarshausen
1000 Stufen hinauf zur Loreley
Im luftigen Biergarten Hähnchen und Lorelight Cola
Hinab wandern und rutschen an fickenden Elchen vorbei
Mit dem Schiff zurück
kurz frisch machen
Nobel-Abendessen im historischen Alten Haus
Absacken in der Münze
Dritte Nacht

Tag 3, Montag 30.4. – Brückentag
abschied von Ines Petra und Detlef
Die übrige Gruppe (Steff, Michael, Gabriele, Rudi, Kerstin) fährt zum Geysir (Hunde verboten), Familie Karg nimmt viele Stufen hinauf zur Burg Stahleck auf Katis Spuren
Tete-a-tete Mittagessen wieder mit Rieslingsuppe bei Heidrich – inkl. Wein shoppen (Blanc de Noir)
Siesta
Wieder Zusammentreffen in Braubach auf der Marksburg
Tolle Führung mit Roberto Angielli
Fähre zurück auf "unsere" Seite
In Oberwesel Pizzeria und Hexenquatsch mit Feuerwerk
Absacken in der Münze
Vierte Nacht

Tag 4, Dienstag 1. Mai
Im Auto-Konvoi zur Klosterruine von Hildegard von Bingen in Disibodenberg fahren,
Energie tanken mit Geschichte und gewaltiger Natur
Letztes gemeinsames spätes Mittagessen in Boos, Herrenmühle
Abschied nach einer tollen Zeit.

Wunderschöne Tage mit gutem Wetter, köstlichem Essen, reichlich Wein aber auch Bier, viel Spaß in allerbester Gesellschaft – was fürs Herz, hach...


Mittwoch, 7. März 2018

2018... ein guter Start :)


Januar und Februar royal:
Gegen Kälte helfen Mützen, gutes Essen (ja, notfalls auch mal ein Snickers) und vitaminreiche Säfte! Darum nehme ich auch (langsam + stetig) endlich wieder ab... so dass ich mir ein paar neue Frühjahrsklammotten kaufen MUSS ;) ...leider muss ich mein Sportprogramm unterbrechen - wegen Praktikum, Marrokkourlaub No. 2 und heute wegen leichter Erkältung...(uiuiui, dabei wollte ich doch fit werden für unseren Skiurlaub in knapp 2 Wochen...) Dann und wann arbeite ich beim BEDW, und wenn ich nur sein Büro sauge; er überrascht mich mit tollen Präsenten (Kindle!!!) zum Valentinstag – der Tag unmittelbar vor dem Schlumpfentinstag ;) – doof hingegen >>> während Holger und ich im Süden weilen, werden unsere Autos demoliert (der Smart) bzw. aufgebrochen und ausgeweidet (der BMW)... eieieiei.....

Samstag, 22. Juli 2017

BEDW, DVBT und der HAPS im Europapark


Mein Liebster ist die Wucht! Fast 14 ist ein gutes Alter fürs Achterbahnfahren. Das Jungtier darf endlich in alle rein, notfalls auch ohne Begleitung und will auch unbedingt, hat keine Angst und es wird ihm nicht schlecht! Also hat der BEDW kurzerhand 1 Nacht im ALCAZAR gebucht und 2 Tage im Europa-Park – um unserem Patensohn eine Freude zu machen, wow! Und die Jungs haben mich mitgenommen, Hurra! Es war wieder sauschön. Wie einst beim ersten Mal in 2012 mit Nichties und Opi/Vadder und auch zwischen 12 und 17 nochmal mit meinem Liebsten allein (ich finde keinen passenden Blogpost, muss vor 2014/Minimoys gewesen sein... hmmm... aufm Weg nach oder von Roses?... oder 2013 während des Schwarzwaldtrips? No Pics... hmmmm...) Lucie hatte wohl auch Spaß, durfte währenddessen nämlich wieder ins Hundezeltlager...


Jedenfalls neu und schön für mich waren die Minimoy-Welt (nach dem Film) und das Fliegen im Voletarium, wow!!! Und den BLUE FIRE habe ich (quietschend wie ein abgeschlachtetes Meerschweinchen mit meinem Halstuch zwischen den Zähnen) überlebt!!! (siehe Foto in der Mitte) Glücklicherweise passt mein zartes Popöschn nicht in den Silver Star – das war also 4 boys only ;)

Bis auf das pathetische laute Dauergedudel im Gehörgang liebe ich diesen Park. Auch das Reiter-Stunt-Spektakel ("Der dunkle Prinz") war wieder klasse! Und unsere Nostalgie-Fotosession, die wahre Inkarnationen aus früheren Leben zu Tage gefördert hat...


Links zu Europapark-Dokus:
https://www.youtube.com/watch?v=YMss27VTvLY
https://www.youtube.com/watch?v=lYFae-0HR0A
https://www.youtube.com/watch?v=Q9NHekTpkoc
https://www.youtube.com/watch?v=htduzZqjXAQ
https://www.youtube.com/watch?v=yOIPHmTXkWo


Mittwoch, 22. März 2017

Herzfamilie

Ein Klassentreffen der besonderen Art fand am Wochenende im Sampurna in Schlangenbad statt.
Ca. 1/5 der ursprünglichen Ausbildungsklasse "Menschenlehrer" fand sich am Freitag abend unter den Kronleuchtern ein. Unser Abschied am Sonntag Nachmittag war herzlich und hoffnungsfroh!

Demokratisch und im Flow organisierte sich ein tolles selbst gestaltetes Programm. Hier ein kleiner Auszug:

>> Thomas: Glaubenssätze auflösen Ich bin eine Extrawurst
ich bin keine Extrawurst
(nicht) der Nabel der Welt

NA UND?
Was ich hab/bin ist kein Hindernis
ich passe
sowohl als auch


AFFORMATION: Frage nach dem Zielzustand:
Warum ist es wurscht und kein Hindernis als auch keine Excuse für mich, eine Extrawurst zu sein?

Warum ist es wurscht, ob ich eine Extrawurst bin?
Warum bin ich so ausgeglichen?
Weil...

Affirmation - Afformationsfrage - Antwort = Affirmation = offene, ermächtigende Warumfrage

NICHT das Problem hinterfragen!!!!!
Gerne den Wunsch: warum hab ich soviel Geld?


>> ANNEGRET: THE WORK (Byron Katie)
aha, es denkt mich
Gedanken auf Wahrheisgehalt
NICHTS IST WIRKLICH WAHR

Glaubenssätze, die uns leiden lassen, hinterfragen
Lieben + annehmen, was ist

annehmen ist nicht hinnehmen,
nix Opfer sondern AHA.

Nicht gegen das kämpfen, was ist
Books: 1000 Namen für Freude, Schrei in der Wüste, Lieben was ist

3 Angelegenheiten: meine (?! - es atmet mich), andere, realität (Gott)
>> in die eigene Verantwortung kommen
NOT MY CIRCUS,
NOT MY MONKEYS!

4 Fragen
1 ist das wahr?
2 Kannst du mit absoluter Sicherheit wissen, dass es wahr ist?
3 was passiert, wie geht es Dir mit dem Gedanken?
4 Wie geht es Dir ohne den Gedanken?

Umkehrungen:
1 Ins Gegenteil
2 zu mir
3 zu mir in Bezug zum anderen

nix wegmachen, sondern in forschenden Prozess gehn, tanzen
(biodot)


>> Günther: Stressreduktion
fight - fly - freeze

Rückzug-Anpassung-Erstarrung
etc...
uvm...

Trotz meiner aktuellen/jüngsten depressiven Schwankung bin ich hingegangen und habe sogar einen kleinen Flamenco-Schnupper-Spaß-Workshop gegeben. Nach dem Motto: WAS WÜRDE ICH TUN/LIEBEN, WENN ICH GESUND WÄRE? ALSO – SO TUN ALS OB!
Mit beidem habe ich mir selbst ein Geschenk gemacht. Meine Stimmung ist besser... 

Nachtrag zur letzten Zeit: trotz gräulichem Graugrün... Schlumpfentinstag, Oosten mit Geli und Fynn, Tigerpalast, viel Sport, den BEDW unterstützen, Grafikjobs, ...




Dienstag, 7. Februar 2017

Wer und wie bin ich?


Für das gemeinsame Ausstellungsprojekt #WIRSINDVIELE mit dem entzückenden Miles-Chefredakteur Markus Jäck lasse ich demnächst ein professionelles Porträtfoto von mir machen. Die heutige Vorbesprechung mit der ebenfalls entzückenden Fotografin Alexandra Berninger stellt mich vor ein Rätsel:  

Wer und vorallem: WIE bin ich?

Habe ich unterm Strich wirklich so deutlich zwei Gesichter? (einige der oben zusammengestellten Fotos stammen aus dem Bipo-Blog der BIPOLAREN MUSE).


Donnerstag, 15. September 2016

Vor 7 Monaten...


... waren wir in dem (von meinem Lehrer Veit Lindau geleiteten) Selbsterfahrungs-Seminar
 "The One Experience". 

Danach ging es uns nacheinander zunächst erstmal schlechter. Sehr schlecht*.

Heute geht es und beiden glücklicherweise sehr gut. Dafüber bin ich sehr froh und dankbar.

Noch nie war ich der Typ, der Vergangenes oder Beziehungen einfach radikal radikal abschneidet oder überhaupt irgendetwas einseitig verteufelt. Schon gar nicht, wenn ich mein Herz reingegeben habe. Während des unserem folgenden "One" im Juni war ich noch in der Tagesklinik und anderweitig beansprucht. Just in diesen Tagen findet wieder eines statt. Und dieses Mal bin ich in Gedanken und mit unserer Gruppe (über FB und Whatsapp verbunden) dabei. Buddele meine Ernte wieder aus und ernte weitere Früchte. For the Best! Integration und Versöhnung. Tanken 4 the future.

*So ging es uns auch schon zu anderen Zeiten, ganz ohne "One"...
Dennoch würde ich NIEMANDEM mit einer psychiatrischen Geschichte empfehlen, dieses Seminar zu besuchen!




Sonntag, 27. März 2016

(F)ROHE OSTERN 2016


Er starb in seinem alten, begrenzten Ich. 
Und… er wurde wiedergeboren. 

Karfreitag war Loslassen angesagt. Klamotten, Bücher, CDs mussten gehen.

Heute, am Ostersonntag durfte ich wieder einmal die oberleckere Küche und Bäckerei meiner Sis und meiner großen Nichte geniessen. Mmmmmh. Solch ein Osterbrunch hat die Welt noch nicht gesehen bzw. geschmeckt...

Es war nicht nur lecker, sondern auch lustig und meine Nichten sind klasse. Die Kleine hat mir Meerjungfrauen-Fingernägel lackiert... in lauter Blau- und Grüntönen. Auch beide Hunde-"Cousinen" hatten Spaß und Lucie hat sowohl Weihnachts- als auch Ostergeschenke bekommen...

Bemerkenswert auch: die Huhn- und Hasenförmigen Popsickel-Cakes am Stiel. Und das Werwolf-Spiel. Ausserdem freue ich mich über ein paar tolle neue Düfte und über die Widmung von Tigerpalast-Chefin Margareta Dillinger in dem Tiger-Chronik-Buch (klasse Überraschungsgeschenk kürzlich) mit dem tollen Titel "DIE KUNST DER BALANCE: 25 Jahre Tigerpalast in Frankfurt". 

DIE KUNST DER BALANCE – das könnte auch der Titel meines Lebens sein. Ich gehe gerade durch ein hartes Übungs-Bootcamp. ROH. ROUGH. Und ich bewähre mich erstaunlich und erfreulich gut, finde ich! Die Balance halte ich immer besser... wider die krassesten Stürme (mehrere... von allen Seiten)... demnächst bin ich so fit wie Philippe Petit... ;) 

Wobei... wenn ich mir was wünschen darf: GENUG! Ich hab für's Erste genug! Ja, ich lerne viel. Und ich lerne gerne. Jedoch nun würde ich gerne mal ganz simpel und friedlich und ungestört lesend lernen... aus meinen Büchern – mich vorbereiten für meine Menschenlehrer-Prüfung am 17.4. ...puh... die Zeit rast mir davon. Und einen Job habe ich auch noch zu machen... bzw. will ich machen. 

Und noch 1 Wunsch: Mein Liebster möge bald völlig und nachhaltig gesund zu mir zurückkehren...

DANKE.


Dienstag, 8. Dezember 2015

Auszeit... mit Veit Lindau baden gehen...


Nee, baden gehen werde ich nicht mit ihm. Da sehe ich nur Win-Win. Aber in die Wanne... ja, das war eine schöne Auszeit eben ;)


Vielseitige Zeitschrift und guter, aktueller Artikel in der Erstausgabe 2016!

Mittwoch, 4. November 2015

Selbstreflexion


Um mich am 5.12. ganz pur zu zeigen, habe ich viel nachgedacht. Über meine Namen und Masken. Mein Wappentier. Polarität. Den Flamenco. Bipolarität... und was alles miteinander zu tun hat...

Das Ergebnis wird toll. Dank meines Lieblingslehrers und des besten Ehemannes der Welt! Ich werde berichten...Vorfreude total!



PS. Kleiner Hint: "torear la vida" = sich dem Leben stellen, das Leben meistern :) 




Dienstag, 20. Oktober 2015

JUHU, da isses: Glück 4.0

4.0 = state of the art


Ja, wunderbar. Und dieses gelungene Büchlein GLÜCK 4.0* ist erst
der Anfang 
- einer wundervollen Serie für alles von Belang im Leben, jawoll!
- und von einer fruchtbar-friedlich-fantastischen Zusammenarbeit von David Vosen und der Muse Nathalie Karg. Bis Ende 2016 sind zur Zeit ca. 8 weitere Bücher geplant.

Und in meinem Musenleben noch so einiges mehr. Die Vision existiert seit Jahren, inzwischen ist sie bis inds Detail gereift und groß. Die nächsten Etappenziele stehen jetzt auch. Und täglich kommen zig weitere Ideen vorbeigeflogen. Danke.

Vorfreude und Spannung. Und Ruhe im Jetzt. Ja.

* Bald ist Weihnachten... und Nikolausi... 
ÜBERHAUPT gibt es täglich Anlässe um schöne Geschenke zu machen... SechsEuroNeunundneunzig... inklusive exklusive Downloadbereich mit weiteren Übungen...

Sonntag, 4. Oktober 2015

Blöde Brötchen und das vielleicht größte Geschenk...

...oder: Mein erster* Stille-Retreat 
3 Fragen und 13 Erkenntnisse

*Ja, ich schreibe "mein erster", d.h. nach dieser Erfahrung kann ich mir weitere gut vorstellen, (1. ERKENNTNIS) denn am Ende war Wohliges, dankbares Weich-sein. 

Ergänzung 1 Woche später und zu Frage 2 (denn eines kann und will ich doch hinausrufen): 
...Am Ende war noch SO VIEL MEHR – nämlich eines DER GESCHENKE MEINES LEBENS! Meditation und Stille haben sich herausgestellt als ein kraftvolles Tool zur Prophylaxe und akuten Behandlung meiner (bipolaren) Stimmungsschwankungen samt Größenwahn oder Ängsten... bereits überprüft! Wundervoll!

Frage 1: Nathalie & Stille/Schweigen - ist das nicht ein totaler Widerspruch in sich...?

Ja. Viereinhalb Tage und Nächte Schweigen war im Vorfeld meine grösste Herausforderung. Und ist es geblieben. Aber ich habe es geschafft. Ja, ich kann schweigen! So! Sieg! (2. ERKENNTNIS)

Am Ende bleibt wohliges, dankbares Weich-sein. Frieden. Dankbarkeit. Zuversicht.

Frage 2: Ob ich tiefgreifende Erfahrungen gemacht habe? Wenn ja, dann würde ich zur Abwechslung mal nicht alles preisgeben, sondern darüber schweigen. Wozu habe ich das gerade gelernt ;)

Frage 3: "Was macht man in so einem Stille-Retreat?" - beantworte ich gerne umso ausführlicher und natürlich höchst persönlich im folgenden Bericht.

Achtung – gleich zu Beginn lege ich eine Beichte ab. Über meine einzige "Mogelei": wir mussten unsere Devices nicht abgeben. Mein iPhone ist mein einziger Wecker und eine tolle Taschenlampe für ein Gruppenzimmer voller Taschen, Schlappen und Socken am Boden. Diese beiden Funktionen waren legal, alles andere nicht. Ich habe jedoch ein paar Mal den Flugmodus kurz rausgenommen und Dinge für die anschliessende Fortbildung geklärt, meinen Buchpartner vertröstet und einen Schriftwechsel, wie auch eine schweigende (!) Facetime-Session mit meinem Liebsten und unserem Hund genossen. Das war auch nötig für meinen seelischen Wiederaufbau, denn zu Anfang hat mich eine brutale Erkältung sehr sehr fies erwischt und somit (trotz Hingabe- und Akzeptanz-Übungen) stark demoralisiert. Dafür klang sie ungewohnt schell ab, glücklicherweise. Bemerkenswert, wie viele Mit-Meditierer mir aufmunternde Blicke, Taschentücher oder gar richtige Medizin schenkten. So etwas funktioniert also auch schweigend. Ich war dankbar und sehr gerührt.

Noch eines zu meinem "Fehltritt": Allzu viele und vor allem allzu strenge Regeln wecken meinen inneren Trotz und meine Renitenz. (3. ERKENNTNIS)

An die anderen Gebote habe ich mich gehalten, obwohl es mir beispielsweise auch sehr schwer fiel, nicht in meinem Ausbildungsordner für die kommende Woche oder Veits neuem genialen Buch zu lesen, was ich schon so schön begonnen hatte...

Sind Schweigen und Stille eins? Schweigen kann ich also. 
Aber Stille? Still den Löffel in den Teller tauchen, still, den Stuhl rücken, still gehen etc. Das möchte ich nicht. (4. ERKENNTNIS) Viele machten sich augenscheinlich auch das zur Aufgabe und das sah für mich bisweilen sehr komisch aus...

So und jetzt mal der Reihe nach.

6.00 Uhr Aufstehen und 6.30 bis 7.00 Uhr Gehmeditation.
Das frühe Aufstehen fiel mir nicht schwer. (5. ERKENNTNIS). Ich bin aber auch stets spätestens um 21.30 Uhr eingeschlafen. Dank Smartphone-Wecker stand ich um 5.30 Uhr auf, denn ich brauche Zeit für meine Morgentoilette inklusive all der Erkältungs- und Hautsalben und -Pillen, die ich momentan benötige. Für meine drei fremden Zimmernachbarinnen aus einem anderen Seminar war es wahrscheinlich nicht so leicht. Ich weiss es aber nicht, denn dank Schweigegelübde konnte ich nicht fragen bzw. mich entschuldigen oder erklären...

Die Gehmeditation macht mir nur Spass, wenn ich sie gestalten kann. Dieses bewusste Zeitlupen-Geschleiche kenne ich schon aus dem Flamenco-Tanz. Da mag ich es und es macht Sinn für mich, beispielsweise am Anfang einer Solea oder Siguiryia. Aber sonst? Nein, nein nein. Diese vielen schlaftrunkenen, vermummten (die herbstliche Morgenkälte!) Gestalten, die das Areal rund um das Seminarzentrum in die Szenerie eines Zombie-Horrorfilmes verwandelten, erinnerten mich mit ihren mürrischen, in sich gekehrten Blicken und ihrem langsamen Gehen an die Gangarten, die mir sonst nur aus der Psychiatrie bekannt sind - sei es das Depressions-Geschlurfe oder der roboterartige Haldol-Walk. Keine angenehme Assoziation für mich. Dann lieber vor meinem inneren Auge und Ohr den kultigen Spielfilm abspielen, in dem Tony Manero, am Anfang durch die Strassen federt, und es ihm gleich tun ("Staying Alive"). Oder frisch, fromm, fröhlich, frei heraus schreiten in den erwachenden Tag - und das geht zügig nun einmal besser! (6. ERKENNTNIS)

7.00 Uhr Morgentee, 7.30 - 9.00 Uhr Yoga plus Meditation
Was soll ich sagen? Tee ist kein Kaffee. Aber ich bin hart geblieben, obwohl es für schlimme Bohnenjunkies auch Kaffe gab. Sogar mit Milch. Gut, dass ich daran gedacht habe, mir eigene leckere Teebeutel mitzubringen! Etwas Warmes zu schlürfen nach der eisigen Morgenluft tat in jedem Fall gut.
Das erste Mal "sitzen" (in der persönlichen Meditationspose - Lotus- Schneider-, Knie- oder Stuhlsitz - die Augen schliessen, sich versenken und auf den eigenen Atem fokussieren) funktionierte für mich stets einigermassen gut. Zumal mit wunderbarer Musik, wie es morgens der Fall war...

Viel Spass bereitete die Veit'sche "Volks-Yoga"-Session, eine spezielle ganzheitliche Turnstunde, in der der gesamte Körper mobilisiert wurde - bis zum kleinen Finger... in der anschliessenden von ihm geführten Trance, bei der wir ausnahmsweise liegen sollten, schlief ich leider immer ein... Immernoch. Wie auch bei der Montagsmeditation im Lifestream... Sanfte, eintönige Stimme + Liegen = ich schlafe ein... (nix Neues, dennoch 7. ERKENNTNIS)

9.00 - 10.30 Uhr Frühstück und Pause
Tja, das Essen. Morgens und Mittags gab es 3 Esslöffel Sojamilch- oder Schafsmilch-Joghurt mit je 1 Esslöffel Leinöl und einigen Tropfen Magenbitter. Dazu 1 Dinkel-Vollkornbrötchen, 3 Baset-Tabletten und nach dem zeitaufwändigen Essen (jeden Bissen mindestens 36 Mal kauen und "einspeicheln" - mmh, lecker...) wieder einen Tee. Hingabe hin oder her...  das wurde nicht zum Vergnügen für mich, kein Wunder - denn: ein LECKERES Frühstück ist mir heilig! (8. ERKENNTNIS)

10.30 - 12.00 Uhr Talk, Sharing und Meditation 
Das ähnelt grossteils dem, was ich in der Menschenlehrer- Ausbildung bereits kennen- und lieben gelernt habe. Unter anderem lernten wir buddhistisches Grundwissen über die Widersacher und Helfer in der Meditation (und im Leben). Schön, dass ausser mir noch ein paar andere Menschenlehrer-Kollegen dabei waren (unter 10), schade allerdings, dass wir nicht miteinander reden konnten. Das war eine echte Herausforderung. So viel gelächelt, wie in diesen 4 Tagen, habe ich selten, und ich lächele auch sonst gerne und oft. Aber was bleibt mir ohne Sprache? Naja, meinen erkälteten Stimmbändern hat die Schweigepause sicher gut getan. Glücklicherweise durften wir schreiben. Wobei mir mein iPad lieber ist als mein zu kleiner Notitzblock mit dem Fineliner, der langsam den Geist aufgibt. Ist das normal: Meine Gedanken scheinen inzwischen besser zu fliessen, wenn ich digital schreibe... (9. ERKENNTNIS)

Wir schrieben auch täglich unsere persönlichen Antworten zu einer Tagesfrage auf ein Flip-Chart. Was ist Dir heilig? Wofür bin ich dankbar? Was wird jetzt anders/neu? Weitere Fragen bekamen wir entweder auf DinA4 Blättern am Esstisch oder mündlich, bevor wir ins Bett gingen. Wobei uns davor meist noch ein stiller Saunabesuch entspannte.

12.00 - 13.00 Uhr Gehmeditation/Luft, bis 15.00 Uhr Mittagessen und Pause
Während ich stets brav ging (am See entlang, ums Haus oder ins Dorf) beobachtete ich viele aus unserer ca. 100-köpfigen Gruppe beim Sonnenbaden auf Liegestühlen oder im Gras, denn tagsüber hatten wir das Glück von klar- sonnigem Oktoberwetter! Am vierten Tag verstand ich warum: so eine Fastenkur schwächt doch ganz schön. Na gut, Kräfte schonen und in der Sonne liegen (vielleicht das letzte Mal dieses Jahr) fördert auch ganz prima die innere Einkehr. Nicht nur das seltsame Gehen, das ganze Setting erinnerte mich irgendwie stark an Klapse. Nur, dass ich dort reden und lesen durfte. Und die Raucher rauchen. Hier gibt es einige, die es sich während unserer strengen Stille-Zeit tatsächlich verkneifen. Dafür bewunderte ich sie und wünsche ihnen, dass sie besser gar nicht wieder anfangen (haben)... 
Wobei... Ich werde auch wieder Käsefondue und Schokoeis essen... Ja, ich dachte viel ans Essen. Zwar war ich durch meine Stoffwechselkur mit ihren strengen Phasen bereits abgehärtet, aber dieses Joghurt-Quark-Leinöl-Dinkelbrötchen-Gemüsesuppe-Programm überbot ALLE meine bisherigen Diätwochen an Ödnis um ein Vielfaches!!! 
Ich kann mir kaum vorstellen, das ohne das spezielle Setting vor Ort sonst überlebt haben zu können... (10. ERKENNTNIS)

15.00 - 16.30 aktive Meditation
Abwechslungsreich. Anders. Aktiv. Entweder Oshos Kundalinimeditation oder TranceDance oder Jeru Kamals Quantum Light Breath. Wenn Veit ankündigt, die Augenbinde möge angelegt werden, folgen meist über kurz oder lang ekstatische Geräusche, hier und da möglicherweise auch ebensolche Zustände... Lachen, Weinen, Schreien... aber nicht zwangsläufig.

16.30 - 17.30 Gehmeditation, bis 18.00 Uhr Stille Meditation
Da es Spätnachmittags schon wieder kühl wurde, war ein bisschen Bewegung an der frischen Luft recht ideal. Zumal die Luft im Allgäu wirklich frisch ist und wir solch ein Glück hatten, dass es nicht regnet... Ob dann noch so viele gegangen wären?!

Die stille Meditation machte ihrem Namen alle Ehre: ohne sprechenden Veit, ohne Om-Klänge und tibetische Mönchsgesänge saßen wir täglich diszipliniert bis zum Abendessen. Und bis ein Fuss eingeschlafen war, oder ein Bein. Was mir leider meistens passierte, autsch.
Was mir auch immer wieder passierte - dass mein innerer Fokus auf den kleinen Punkt zwischen Nasenloch und Oberlippe, wo mein Atem zu spüren ist, mich verliess. Es erinnert mich an Lucie, die auch meistens nur maximal 3 Schritte Fuss geht, bevor sie wieder irgendwohin zerrt. Lucies Fuss gehen und mein Fokus hängen also zusammen, aha. (11. ERKENNTNIS)

Das Schweigen galt leider allumfassend. So gesehen habe ich es doch nicht ganz durchgehalten, denn zwei Mal ertappte ich mich dabei, wie ich versehentlich, also automatisch mit mir selbst sprach... dieses auch einmal NICHT zu tun, war nicht nur schwierig sondern nicht steuerbar für mich. (13. ERKENNTNIS)... Dabei heisst es doch sonst immer, Selbstgespräche sind gesund...

18.00 - 19.00 Uhr Abendessen, bis 20.30 Uhr Talk, Sharing und Meditation
Mein Highlight des Tages: die Gemüsesuppe. Ja das hätte sie sein können. Sie war aber leider gänzlich UNGEWÜRZT. Dazu der beliebte Löffel Leinöl und nur ein halbes Dinkelbrötchen. Auch egal, ich ass die blöden Brötchen ohnehin nur am ersten Tag in Gänze... Jawohl, die blöden Brötchen, nix Hingabe hier... Um Meisterschaft gehts ja auch in der nächsten, der Ausbildungswoche noch...

Die Abendrunde fühlte sich an, wie eine nette Plauderei am Kaminfeuer, nur ohne Kaminfeuer. Das brannte dafür anschliessend im Saunaofen. Und die Sauna war ja schon immer ein Ort des Schweigens...

Jetzt weiss ich's! DAS behalte ich bei: in der Sauna schweigen.
Und sitzen werde ich. Will ich. Morgens und abends. Veit empfiehlt jeweils 20 Minuten, ich werde mal mit 5-10 Minuten beginnen...

Und mein Frühstück mit Mann, Hund, Ei, selbstgemachtem frischen Saft bzw. Smoothie, Chiasamen-frische Früchte-Joghurt werde ich noch mehr lieben!!! 
Da brauche ich überhaupt gar kein Brötchen... 

Mittwoch, 12. August 2015

Pressearbeit


Ich liebe Zeitschriften.

Die EMOTION mag ich schon lang. Die hat aktuell eine schöne Aktion: "Wer willst Du sein". Da hab ich mitgemacht und mir selbst zu meinem 46sten Geburtstag in knapp 2 Jahren einen Brief geschrieben.

Die BARBARA ist ein neues  bzw. "kein normales Frauenmagazin" von und mit Barbara Schöneberger. Kommt im Herbst, bin gespannt. Ein Cover hat es jetzt ja schon mal... ;)

Mittwoch, 5. August 2015

wieder webaktiv


Bin wieder webaktiv.

• Zum einen habe ich ein neues Projekt ins Leben gerufen.
Die Muse & DIE VOLL BEWEGLICHE TANTE präsentieren:  

DIE BIPOLARE MUSE  
Ein multidimensionales, gemeinnütziges, interaktives Projekt mit Zukunft.
Die ersten Videos sind online... alles noch in der Entwurfsphase...


• Im Musenfunken habe ich über meine beiden Lehrer gebloggt: Veit Lindau und David Vosen.


• Dass der Musenfunken-Blog auch ein prima Orakel abgibt, hat sich zufällig gezeigt und MUSE4U hat nun auch einen eigenen kleinen Miniblog...


Dienstag, 7. Juli 2015

Noch ein zauberhafter Ort


... und eine zauberhafte Zeit... Sonnenstrahl in Kisslegg. Ort meiner magischen integralen Coaching-Ausbildung bei Veit Lindau. Dieses Mal inklusive "Wunderheilung"...

Mehr über das Ganze dann spätestens im Dezember 2016 hier...




Dienstag, 16. Juni 2015

GZSZ

Gute Zeiten, schlechte Zeiten.

Letztere finden gerade statt, mehr Worte möchte ich darüber hier und heute nicht verlieren. Ausser den Wunsch nach Besserung und Gebeten hierfür.

Aber mittendrin gibt es auch einige kleine gute Zeiten, gute Momente. Einer davon: Ein Lachflash meines Lehrers mitten im Livestream. Hat mir so gut gefallen, dass ich ihn mal eingefangen habe, den Veitflash...


Freitag, 24. April 2015

Mein Lieblingslehrer in meiner Lieblingszeitschrift


Die Happinez No. 03/15 beinhaltet ein Kurzporträt über Veit Lindau. Und inzwischen weiß ich, daß er in Wirklichkeit sogar NOCH cooler ist... ;) Freue mich aufs Lernen von und mit ihm.

(drauf klicken vergrößert und ermöglicht die Lektüre des Artikels)

Mittwoch, 25. Februar 2015

Neues aus dem Human Trust

... meiner 365-Tage-Coaching-Plattform von Veit und Andrea Lindau und ihrem LIFE TRUST TEAM. 

Da gibt es unter vielem anderen jeden Morgen einen neuen kleinen Tagesimpuls. Der heutige aus der Rubrik SINN gefällt mir:


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Dann gibt es u.a. noch Powerkurse. Aktuell hat der 33tägige "ThinkBigEvolution" begonnen, bei dem man sich verstärkt um EIN ausgewähltes Ziel kümmert. Dafür habe ich mir mein KÖRPERWOHL-ZIEL genommen, das allgemein formuliert so lautet:

♥ MEIN GEWICHT LIEGT IM "BEREICH NORMALGEWICHT".
REGELMÄSSIGE BEWEGUNG UND GESUNDE ERNÄHRUNG SIND SELBSTVERSTÄNDLICHE BESTANDTEILE MEINES LEBENS.
Langversion: Ich lasse mein Übergewicht los. Mein Fett und Übergewicht schmilzt, Ende 2017 habe ich 40 kg losgelassen. Ich fördere Beweglichkeit, Sport Yoga, bewusste Ernährung und integriere sie in meinen Alltag. Ich belohne mich mit Beauty + Wellness. Ergebnis: ich bin spätestens Ende 2016 schöner denn je... Ja, NOCH schöner... ;)

Nun für den TBE formuliere ich folgendes:
>Ich bin saufroh: es ist Ende März, der TBE ist zu Ende und war erfolgreich, denn ich wiege liebevolle 97 Kilo (max. 99) als Zwischenschritt zu meiner Zielerreichung 2016/17 von 70 Kilo. Erkennbar ist die klare Tendenz zu weiteren mindestens 20 kg weniger bis zu meinem übernächsten Geburtstag. Leichtfüssig in meinen Alltag integriert habe ich die zu meinem täglichen Wohlgefühl gehörende Bewegung und möchte sie nicht mehr missen. <

Jaaa, ich habe in diesem Blog schon viel formuliert und bin oft gescheitert. Aber das gehört ja dazu, heißt es. Hauptsach aufrappeln, schütteln, Krönchen richten und weiter geht's! ;)

Entweder gelingt es eines Tages oder aber ich werde für mein lebenslanges Gewichtsjojo berühmt. Beides ne Story. Life is a game. Spielen ist schöner als aussetzen. Eines hab ich ja inzwischen sicher: meine Selbstliebe – ganz unabhängig von meiner Körperform. Doch diese Selbst- und Lebensliebe gebietet mir, mich um meinen Tempel, mein Vehikel zu kümmern. Alla gut, alla hopp!
Jedenfalls habe ich für den Februar einen Abnahme-Erfolg von guten 6 Kilo zu verkünden!
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Dann gab es neulich noch einen anderen schönen Tagesimpuls. Auch in SINN, die Rubrik mag ich besonders. Andere heißen eben KÖRPERWOHL oder SELBSTWIRKSAMKEIT, LEBENDIGE BEZIEHUNGEN, WEQ, GLÜCK, DANKBARKEIT Abgebildet war ein Grabstein, als Beschriftung ein Fragezeichen. Dazu folgende Anregung:
Eines Tages wird es so weit sein und andere Menschen werden sich an dich erinnern.
Welche drei Qualitäten sollen ihnen dann einfallen?
Für welche drei Eigenschaften möchtest du bekannt sein?

Meine Antwort:
Schöne Aufgabe. Habe mich sehr mit den anderen Trusties beschäftigt.
Ach, am liebsten würde ich alle 5000+ Trustie-Profile lesen… ;)
Also, weil meine Überreste ja verstreut werden, gäbe es keinen Grabstein.
Aber ein Denkmal, oder auch Dankmal – das könnte meinem heutigen Ego gefallen.
Darauf stünde:

Nathalie
als Muse schenkte sie
Heiterkeit
Inspiration
Liebe


… und auf der Rückseite:

Ausserdem Kraft, Klarheit, Freude, Mut, 

Zuversicht, Mitgefühl, Licht, Ermunterung,…


Apropos Muse. Die Seite wird gerade relauncht und gedeiht:
www.MUSE4U.DE


Mittwoch, 4. Februar 2015

25 Jahre Figurgeschichte

... zur letzten Headline hätte auch gut gepasst:  
Mama Fettklops. (Lucies Mama, versteht sich).

Aber mein Weg ist der der Selbstliebe, also werde ich mich nicht öffentlich diskreditieren und beschimpfen. Dass ich mich heute hier dennoch so zeige, wie Gott, 21-Jahre -Langzeit-Lithium-Prophylaxe, reichlich Schoki, einige Depressionen und zeitweilige Bewegungsmuffelei mich schufen hat mit Selbstliebe zu tun.


Und mit Mut, der Wahrheit ins Gesicht zu sehen. Die ersten Bilder zwischen 1990 und 96 in der oberen Reihe und die neuesten Bilder unten rechts (beide Serien schräggestellt) trennen nicht nur 25 Jahre sondern leider auch fast doppelt so viel kg, also ca. ein Zentner Körpergewicht! Puh.

Die Bilder dazwischen stammen aus diesem Blog, also meinen Jojo-Ups and Downs, die zwischen 2009 und heute ich sowohl innen als auch aussen erlebte.

Ich könnte den Weg der Akzeptanz wählen, rund und gesund etc.
Ja, ich nehme mich liebevoll an, auch so, wie ich gerade bin.

JEDOCH:

Auch wenn ich nicht mein Körper bin
so ist doch mein Körper mein Tempel!
Mein Vehikel. Meine Manifestation und das erste, was man von mir sieht, also meine visuelle Visitenkarte.
Und der Seh-Sinn liegt mir Designerin und Liebhaberin des Schönen sehr am Herzen.
Schönheit liegt ja bekanntlich im Auge des Betrachters. Ich, ein paar Freunde und Freundinnen, mein Mann nur bedingt und vielleicht andere (z.B. afrikanische Kulturkreise) sehen auch jetzt eine schöne Frau in mir.
Aber vom Ideal der Gesellschaft, in der ich lebe, wirken und wertschöpfen möchte, habe ich mich sehr weit entfernt. Das macht es nicht einfacher.
Und mich trennt bzw. unterscheidet schon genug.
Anpassung? Ich? Nein, nicht meins.

Es sei denn, ich tu mir damit selbst Gutes (1).
Oder gefalle meinem uferlos geliebten Mann NOCH besser (2), weil ich der ähnele, die er damals gekriegt hat...hmmm.
Beides ist der Fall, wenn ich meine Figur wieder verjünge.

Das Gute, dass ich mir tue, liegt auf der Hand:
Gesundheit, Kondition, Stärke, Flexibilität (DIE VOLL BEWEGLICHE TANTE!!!), Leichtigkeit, größere Klamottenauswahl etc.

UND

eine weitere Untermauerung meiner Glaubwürdigkeitund und Authentizität als genesener, ausgeglichener Mensch, der anderen zu ebensolchem verhelfen kann. Eine sichtbare, bewiesene Story und selbst erlebte (erlittene) und erlernte Kompetenz!

Heilen funktioniert von innen nach aussen und von aussen nach innen. Nun gehe ich es beidseitig an! Möge mein Vorhaben gesegnet sein und mögen mich all meine Engel unterstützend begleiten.

Möge die Übung gelingen!

... die Vision aus den Anfangstagen dieses Blogs hat immer noch die Chance, wahr zu werden. Noch waren wir nicht in NYC und planen es frühestens für 2016. Dann bin ich 45, so what? Alkohol braucht es auch nicht mehr, wir können mit Wasser anstossen. Das Chryslerbuilding steht dann noch (sage ich!), der Hudson River fliesst noch, Lederjacken mag ich immer, sie sind zeitlos und ein Souvenirshopkettchen wird es auch geben. Vielleicht wird es auch echter Schmuck. Oder keiner. Unwesentlich. Und graue Haare kann frau färben ;)

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Krass übrigens, wie sich mein allererster Post und der heutige einander teilweise ähneln... und täglich grüßt das Murmeltier? DAS gilt es zu durchbrechen. Werd' ich doch in diesem Leben noch schaffen??!?!! Hier also mein Eintrag vom 1. Januar 2009:

Böse Masse Igitt
Nach dem Body Maß Index bin ich adipös.
(einen tollen BMI-Rechner habe ich bei purzelpfund gefunden.)

Wikipedia hierzu: Adipositas (lat. adeps = fett) bzw. Übergewicht und Fettleibigkeit sind hohe Risikofaktoren für die Entwicklung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Durch Adipositas vermehrtes inneres Bauchfett verursacht Entzündungen, Diabetes, Herzinfarkt und Krebs. Adipositas erhöht das Risiko für Bluthochdruck, Altersdiabetes, Zuckerkrankheit, Herzinfarkte, Arteriosklerose, Schlaganfälle, Brustkrebs, Arthritis und Arthrose, Gelenkschmerzen, Gallenblasenerkrankungen, Gicht uvm. Beträgt der BMI im mittleren Lebensalter zwischen 25 und 29,9 ist das Mortalitätsrisiko bereits um 20–40 % erhöht.

Mit meiner bipolaren Störung habe ich genug Krankheit und Behinderung in meinem Leben. Mehr brauche ich wirklich nicht. In der Depression beklage ich mich, keine Macht über meine Gedanken zu haben, fühle mich meinem kranken Hirn ausgeliefert und gefesselt. Was jedoch mein Übergewicht angeht, bin ich vergleichsweise nicht so machtlos. Hurra. Alhamdudillah.

Die voll bewegliche Tante wiegt nicht so viel, wie hier zu sehen. Sie kann mit ihren Nichten, ihrem Patensohn und allen Kindern ihrer FreundInnen leichtfüßig toben, spielen, rennen oder sogar ins Schwimmbad gehen, ohne zu schnaufen oder von ihrem Fett eingeschränkt zu werden. Sie ist nicht nur lieb, sondern auch unbestreitbar hübsch – so das kein Kind auf die Idee kommt, sie ob ihres Volumens zu hänseln. DVBT ist nicht fett (sie hat höchstens einen sehr runden Po) – denn sie wiegt bei ihrer Größe von 1,67 m 70 kg oder weniger. Sie ist sportlich, erklimmt bergziegengleich jede Höhe und kann anziehen, was ihr gefällt.

Diese voll bewegliche Tante – das bin ich. Tief in mir drin. Mit dem brennenden Bedürfnis befreit zu werden.
Von mindestens 30 kg Fett!

VORSATZ
A. täglich mindestens 500 kcal weniger essen als verbrauchen
B. Mindesttrinkmenge 2,5 bis 3,0 Liter
C. mind. 3x wöchentlich 30 bis 60 Minuten schweißtreibende Bewegung ...

Liebes Universum, sei bei mir! Unterstütze mich. Danke schonmal.



ZUSAMMENFASSUNG MEINER AKTUELLEN WÜNSCHE/VISIONEN/ZIELE:
1. Put Muse ON TRACK,
OUT IN THE WORLD
as a thriving TOP MONEYMAKING powerful BUSINESS
in which I CAN HELP PEOPLE!
2. be healthy, slim, fit etc. (95 in April, 90 in Mai/Jun, 80 by August … by May 2016: 70…then still less…)
3. my TRIBUTE to the world makes a real difference!