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Donnerstag, 18. Dezember 2014

Mein Allerwertester...

... ist nun einmal so. FACE IT. Ändern kann ich nur wenig... sprich: den Umfang ein wenig. Ja, ich bleibe dran, an Ernährung und Sport. Hingegen gehören die Form und die Relation zum restlichen Körper zu Nathalie. Also, auch wenn's omanchmal schwer fällt: better live with it. Love it. Darum diese Collage:


Ganz ähnlich bedeutet das im Deutschen eher unfeine Wort Arsch, griechisch órros, armenisch oȓ, hethitisch arras-, etymologisch betrachtet nichts anderes als 
›der Aufragende‹ 
(idg. *h3órs-o-s mit Assimilation im Griechischen und Anaptyxe und geneuerter Stammbildung im Hethitischen und letztlich zur Verbalwurzel *h3er- ›sich in Bewegung setzen, aufsteigen‹ in lateinisch orior ›erhebe mich‹), was ja als Bezeichnung für die einzige rückwärtige Ausbuchtung am menschlichen Körper nicht weiter anstößig sein sollte. 
Anstößig wird es erst durch eine gesellschaftliche Regel, die das Sprechen über bestimmte Körperteile mit einem Tabu belegt. Das führt dann häufig zu Lexem-Ersatz, der indessen das Problem auch immer nur kurzfristig behebt – denn auch wenn man statt Arsch das etwas feinere Wort Hintern benutzt, ist nach kurzer Zeit doch wieder klar, wovon man da redet, der Tabucharakter des Wortes wird also abgenutzt. 

Und so kann man vom Gesäß bis zum Allerwertesten immer wieder neue Wörter bilden. Sprachsoziologische und pragmatische Kriterien müssen also bei der etymologischen Arbeit immer auch mitberücksichtigt werden, weil sich einem die Wortgeschichte sonst nicht erschließt.
http://www.denkstroeme.de/heft-2/s_102-116_zeilfelder

Samstag, 20. August 2011

Die Sache mit der Freiheit


Freiheit (lat. libertas) wird in der Regel verstanden als die Möglichkeit, ohne Zwang zwischen verschiedenen Möglichkeiten auswählen und entscheiden zu können. Der Begriff benennt allgemein einen Zustand der Autonomie eines handelnden Subjekts.

Hierzu zwei Zitate von Jean-Jacques Rousseau:
• Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will,
sondern dass er nicht tun muss, was er nicht will...

• Das Geld, das man besitzt, ist das Mittel zur Freiheit, dasjenige, dem man nachjagt, das Mittel zur Knechtschaft.

... und wir wollen keine Knechte (mehr) sein!!! Wir sind doch Königsleute ;-) Und der Scherz mit dem "verarmten Adel" gefällt uns nicht. Also habe ich mal eine kleine Erhebung gemacht und unser Gefühl von Freiheit in Punkten von 1 bis 5 (wichtig) bewertet. Dabei habe ich für jede Variante 5 Punkte gefunden:

HAUS
1.) ein freistehendes eigenes Wohnhaus, um das alle
herumrennen können: Kinder, Gäste, Hunde, man selbst... 2

2.) keine Nachbarn unmittelbar darüber oder darunter 5

3.) die eigene Wohnstatt (zumindest theoretisch) auch außen
weitgehend nach eigenem Gusto gestalten können 2

4.) ohne andere entscheiden können,
ob, in was und wann man investiert 3

5.) jederzeit Hundepipi "ohne die Tanne" 4

16 Freiheitspunkte von 25 (64%)


WOHNUNG
1.) das beruhigende Sicherheitsgefühl abbezahlten Wohnens 5

2.) Selbstständigkeit durch Unabhängigkeit
von Finanz-, Arbeits- oder Haushüte-Hilfe 4

3.) den Blick in die Ferne schweifen lassen können 3

4.) Spielraum in Alltags- und Urlaubsbudgets 5

5.) Entbindung von lästigen Grundstücks-,
Garten- und Haus-Pflichten 5

22 Freiheitspunkte von 25 (88%)


Ergebnis: Der Tausch unseres "Schlösschens" gegen eine "Bienenwabe" entspräche demnach also mindestens 24% mehr "gefühlter Freiheit" für uns als bisher...

Freitag, 20. Februar 2009

Helau oder so...

Seitdem ich mit 4 Jahren für die Iseboscher Watze/Watzedonier als Marieschn funkte (siehe links unten neben Herrn Nielsson – habe ich mit Fasching nix mehr am Hut. Vielleicht ändert sich das am Wochenende ja mit unserem kleinen Besuch?

Allerdings brauche ich kein Fasching, um ungehemmt und heiter zu sein – genausowenig wie lovely Frau Hagen. Falls ich mich doch noch mal verkleiden müsste, dann vielleicht als Nina. Grimassen schneide ich genauso gerne. Und das Exaltierte dürfte mir nicht schwer fallen, oder?

Was das alles mit Abnehmen zu tun hat? Gar Nüscht. Ob dieser völlig bewegungsarmen Woche gibt es leider nichts zu berichten. Doch, eines: auch Angelika Schaller, Autorin von "Maßlos" hat mir auch ganz lieb gemailt. Wenn ich im Skiurlaub bin, kommt sie im TV. Am 6.3. um 22 Uhr ist sie Talkgast in der SWR-Nachtcafé-Sendung zum Thema "Fressen, Fasten, Verzweifeln". Gucken!

Samstag, 3. Januar 2009

personal diary_01

personal diary = persönliche Tagebucheinträge eher nur für mich...
Rückblick 2008: Letztes Jahr war ich zunächst bis ca. Anfang April zunächst manisch, besessen von Blunaland - meiner Existenzgründungsidee, Xango und Xing.
>>Blunaland liegt nun auf Eis. Mangostansaft finde ich immer noch toll - nur die Vertriebsform ist nix für mich und Xing und dieser Webseitenplatzhalter ist geblieben:Die Depression folgte auf dem Fuße und zog sich bis Sommer bzw. Spätsommer. Erfreuliche Ereignisse gab es dennoch: Shaymas Hochzeit am 23.4.; Papas 68. und die Hausbuchidee; Mamas 60. - traditionell kreativ gestaltet mit sweet Sis; viele schöne Wochenenden mit Angelique und Superfynn; ein schönes verlängertes Liebeswochenende mit Gatte und Hund in De Haan. Gleiche Besetzung (meine kleine Familie) im wieder mal traumhaft schönen jährlichen Rosas-Urlaub: da war dann alles wieder im Lot.
Allerdings haben wir nicht den Canigó bestiegen. Und am integrativen Zimmersmühlenmarathon habe ich auch nicht teilgenommen. Dafür sehr stolz Bocuse bei seinem ersten Frankfurtmarathon zugejubelt! Mein schönster Job war (ist) die Bürgerbroschüre für Oberursel - und so bleibe ich gerne angestellt. Die Sensation des Jahres waren Katis Zwillinge! Sie werden wohl weiterhin für Sensationen sorgen ;-) Schön waren alle Wochenenden - an denen ich Tante sein durfte... von solch Musterkindern wie Fabi, Emmi, Fynn... Turbulent ging das Jahr zu Ende... mit einem Loch im Schienbein (Sturz), meinem Autounfall (alter Smart Schrott, ich glücklicherweise nur kleinere Blessuren...) und einem teilweise stressy Xmas. Ins neue Jahr gerutscht sind wir sehr schläfrig und gemütlich im Bett... und darum beginnt auch 2009 schon so nett!