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Mittwoch, 14. August 2019

Im März gilt's...

... dann ziehen wir wieder um... zurück nach Oberursel... und wohnen dann doppelt so hoch, wie bisher... mit Frankfurt-Skyline-Blick, einem Zimmer weniger, einem Klo mehr (juche!), einem Wasisdas im Bad und einem Aufzug mit Tiefgaragen-PKW-Stellplätzen... gedanklich ist alles bereits eingerichtet... WIRD SCHÖN!!! Der Dreh-Relax-Sessel (TV oder Skyline) in sonnengelb ist schon bestellt... die Stühle und Schränke ausgesucht und mein Farbkonzept steht auch...


Mittwoch, 7. März 2018

Familie Karg zwischen dem 28. und 32. Breitengrad

KÖNIGS KANAREN-KREUZFAHRT
 

Wenn auch getrennt, so waren wir letzte Woche doch auf den Spuren unserer gemeinsamen Vergangenheit (in Madeira, Teneriffa + Marrakech) unterwegs... und ständig per WhatsApp in Kontakt – das hatte irgendwie etwas Romantisches...

Während der BEDW auf Männerkreuzfahrt um die Kanaren und Madeira cruiste, besuchte ich unseren Freund Yassine (und seine Familie) erneut in Marrakesch, bzw. in seinem Heimatdorf Tahanaout am Atlas.

Warum? Ich wollte nach meiner langen depressiven Phase nicht alleine zuhause zurückbleiben und unser Versuch ein Visum für Yassines Besuch in Bad Homburg zu bekommen schlug leider fehl... Also drehte ich kurzerhand den Spiess um, glücklicherweise finden sich manchmal günstige Tickets... und superglücklicherweise habe ich so einen lieben(den) Gatten...<3 br="">

Es war ein Abenteuerurlaub (mitunter á la Dschungelcamp - "Ich bin ein Star - holt mich hier raus...") bzw. eine Grenzerfahrung, teilweise aufschlussreicher und transformierender als einst unser ONE Experience (inzwischen PhöniX)...

Selten wurde ich herzlicher empfangen und köstlicher bewirtet... Gefühlt habe ich die Hälfte meines Trips in Minibussen und Taxis verbracht. Unvergessen der Ausflug nach Setti Fatma/Ourika...
Auch in Imlil waren wir. Das Ganze gibt es auch als Trekkingstrecke... vielleicht beim nächsten Mal...?


MEINE MARROKKOREISE – HIER: VORFREUDE


HERZFAMILIE

  

MARRAKESCH 02/18



SAHBI/SAHBTI: YASSINE + NATHALIE


 AUSFLUG INS PARADIES


TAHANAOUT




Mein Reisetagebuch

22.2.
Landung in Marrakech Menara pünktlich um 22h, nur 45 Minuten Passkontrolle und endlich nach fast exakt 2 Monaten freudiges Wiedersehen mit Yassine, der bereits seit fast 3 Stunden vor dem Flughafenausgang wartet und zappelt. Es folgen unerbittliche Verhandlungen mit Taxifahrern. Speziell: Weil es bereits zu spät für die Familie ist, beziehen wir für meine erste Nacht (von 8) Quartier in Marrakech-Afaq. In einem verdreckten Air BnB (für 250 MAD) mit 2 SZ und einer Küche ohne Kühlschrank. Ausserdem keine Mülleimer, keine Handtücher, schmuddelige Synthetikdecken und nackte Glühbirnen aber ein normales Klo. Wir haben viel zu bereden, schlafen also nicht ganz so viel...

 

23.2.
In Stichpunkten: Taxi nach Marrakech-Ouasiria - Chill-Frühstück mit Wlan / Minibus nach Tahanaout zu Mama Fatima & Schwester Hayat. Geilstes homemade Couscous, relaxen mit Kindheitsfotos / Minibus über Asni nach Imlil... immer viel warten, bissl wolkig aber wildschön und kühl, weil hoch gelegen, Kaffee hier und dort auf Dachterrassen. Die angedachte Wanderung fällt aus wegen Wetterverschlechterung und zuziehendem Himmel sowie meiner Übermüdung wegen der vorangegangenen Reisestrapazen und schlafarmen Nacht. 


Rückfahrt in Minibus und Grossraumtaxi mit vielen Übelkeitskurven / ca. 18-19 h Rückkehr in Moms House, Abendessen mit köstlichstem Couscous und Fladenbrot, arabischem „The Voice“ und viel schöner arabischer Musik im TV. Natürlich essen wir mit den Händen - alle gemeinsam von einer Platte... ein extremes Kontrastprogramm zur ständigen Hand-Desinfektion noch vor einigen Tagen bei meinem Praktikum im Krankenhaus... / Wir gehen alle früh schlafen. Auf den steinharten Eckbänken im Wohnzimmer OHNE Matratze (autsch) – dafür aber zu viert in einem Raum mit laut tickender Uhr und draussen krähenden Hähnen. Weitere Herausforderungen: wieder nur kahle Glühbirnen, ein französisches Pissoir, ausschliesslich eiskaltes Wasser im Hahn (wenn überhaupt) und ein zartes Familien-Schnarchkonzert aus drei Berbernasen...

 

24.2.
Um 5:30h rufen Handy und Muezzin zum Frühgebet, welches (zunächst) nur Hayat ausübt... Anschliessend gibt es Kaffee und frischen Osaft, gefolgt von einem Frühspaziergang: zu dritt laufen wir noch im Dunkeln über Stock und Stein zu Yassins „Haus“... dort setzen wir uns für eine kurze Erholungspause zu dritt auf sein Ehebett - eine etwas weichere Matratze in einem von zwei Räumen in einem Rohbau-Erdgeschoss ohne Fenster. Gattin Sana und Tochter Israe sind, wie sehr oft, nicht da sondern bei ihren Eltern... wahrscheinlich gibt es dort Fenster. Die Beleuchtung: wiederum nackte Glühbirnen ergänzt von „gemütlichem“ TV- Flimmerlicht... / Schöner ist es dagegen auf dem Rückweg im Wlan-Cafe mit MSEMNE!!! mjam... / Von dort zurück zu Fatimas Haus führen unasphaltierte Strassen und ein sehr matschiger Pfad. Highlight: eine kleine sehr unbeholfene Eselsritt-Einlage von Yassine. / „Zuhause“ wartet schon ein kleines zweites Frühstück mit Mille-Trout-Fladen (Baghrir) und süssem Tee gefolgt von einem Vormittags-Schläfchen zu arabischem Musik-TV für mich und Hayat, während Fatima wohlduftend Tagine zubereitet. Yassine ist indes unterwegs in Übernachtungs-Organisations-Mission für mich. Um 13 Uhr helfe ich Fatima beim Geschirr abtrocknen und scheuche dann beide Frauen auf, in der wirklich kleinen Behausung meine Brille zu suchen. Ich finde sie schliesslich doch in meinem Rucksack... Um viertel nach 2 ist Yassine noch immer nicht zurück. Ich bin hungrig und friere. Es ist sehr kalt und noch immer nicht richtig sonnig. / Endlich kommt er (nach erfolgloser Suche) wieder und wir geniessen zu viert Fatimas leckere hausgemachte Tagine mit Huhn. Und köstlichen Tomatensalat, von Hayat orientalisch klein geschnipfelt... lecker!!! / Zur Verdauung und um endlich von Holgers Kanaren- Kreuzfahrt zu erfahren, laufen wir wieder eine Weile über Stock und Stein bis zur Landstrasse mit einem neuen Café inklusive Dachterrasse. Das Beste: es hat ein richtiges und sauberes/gut ausgestattetes Klo. Mein erster Marokko-Schiss, das wurde Zeit. Holger und ich erreichen einander per Facetime - allerdings funktioniert entweder Video ohne Ton oder Ton ohne Bild... Wir vergleichen sehr amüsiert seinen Luxustrip und mein „Dschungelcamp“... so so lustig... Kleine Zugabe obendrein: wir überraschen unsere lieben Eltern, die sonst immer alles über uns wissen (wollen) mit unseren aussergewöhnlichen und zuvor unangekündigten spontanen und unterschiedlichen Reiseabenteuern... Full strike! Ein schönes, verschmitztes emanzipiertes Autonomiegefühl... / Wieder zurück in der harten U-förmigen Eckbank-Sofalandschaft aus gold-türkisfarbenem Brokat, verschwindet Yassine erneut. Diesmal zu seiner Frau bei ihrer Familie - heute noch ohne mich - wärend ich mit Fatima und Hayat (schon wieder) Tee trinke... / Nach einer leicht nervigen Heimsuchung von zwei laut schnatternden Nachbarinnen folgt ein weiterer Besuch, dieser ist dafür umso entzückender: (Halb-)Bruder Toufik (42) kommt mit seiner liebenswert ansteckend lachenden Frau Raschida (35) und ihren beiden süssen Kindern Radia (12) und Ali (8). In den kleinen Mann verliebe ich mich sofort über beide Ohren, was für viel Heiterkeit sorgt... doch auch sein Vater (leider mit ähnlich schlechten Zähne wie Yassine ausgestattet) ist extrem charmant, herzerwärmend warm, sanft und romantisch-poetisch. Doch wegen seines Berufs als Soldat, darf er leider auf keinem Foto mit posieren. Der Besuch dieser lieben Familie weckt mich wieder auf, wir essen gemeinsam salzigen Milchreis und lachen viel... auch ohne Yassine ein zauberhafter Abend, der aber wohl auf eine weitere leider unbequeme Nacht in Mama Fatimas Haus hinausläuft... obwohl sich Fatima und Hayat bemühen, mit mit einer (hauchdünnen) Zusatzmatratze ein königliches Nachtlager zu bauen! Die Herzlichkeit dieser liebenswerten Berberfamilie macht alles wett...
Yassine hingegen torkelt nach Mitternacht in die Schlafstatt und weckt mich zu einem Nacht-Spaziergang – 13 Bier haben ihn redselig und weinerlich gemacht... sein Abend bei den Schwiegereltern war wohl nicht so herzlich-entspannt-heiter wie meiner bei seiner Mama und seinen Geschwistern... Er verspricht, diesen unnötigen Suff eine Ausnahme sein zu lassen und wir gehen endlich wieder schlafen.

25.2.
Trotz Gebets-Wecker und lauten Tiergeräuschen von Hunden, Katzen, Hähnen, Vögeln (und Mäusen??!?) schlafen heute alle aus. Ich kann nicht mehr schlafen und tippe ab 7 h dieses Tagebuch. In Deutschland ist es schliesslich schon eine Stunde später. Auf Holgers Kreuzfahrtschiff wohl nicht. Wieder tut mir alles weh und ich vermisse eine warme Dusche sowie ein normales Klo. Und einen Platz, wo ich mein Köfferchen auspacken und mich etwas ausbreiten kann... Nach der grossen morgendlichen Räumaktion, die das Nachtlager zurück in ein Wohnzimmer verwandelt, frühstücken wir ausgiebig miteinander und ich versuche, Mama Fatima zu erklären, dass ich sie fest ins Herz geschlossen habe und mich dennoch nach einem bequemen Bett, einem richtigem Klo und einer warmen Dusche sehne. Der zweite diffizile Moment entsteht, als Yassine mich um zehn Euro bittet, die er seiner Mutter geben möchte. Ich finde für die köstliche Bewirtung dürfte es auch mehr sein, aber sie reagiert auch so schon empfindlich und beschämt. Schwierig. 


Der Sonntag macht seinem Namen alle Ehre und der Himmel ist endlich blau. Nach dem herzlichen Abschied von Fatima und Hayat laufen wir durch sein Dorf und enden schliesslich wieder im Dachterrassen-Café an der Landstrasse. Unten mit Wlan, oben mit Sonnenschirmen und Atlas-Blick. Ein guter Tag zum Nichtstun. Also verweilen wir bis unsere Nasen rot leuchten. Gegen Abend fahren wir mit Taxen nach Marrakech, wo ein etwas besseres BnB auf uns wartet.
Zum Abendessen finden wir fussläufig eine Zitronenhuhn-Tagine. An Stelle eines Verdauungs-Spaziergangs spielt der „ehemalige Profi“ ein paar Runden Billiard in Pantoffeln (womit er nicht der Einzige ist, die Jugend trägt coole Haartracht und schmale Hosen, und dazu Sneaker oder eben Schlappen...), anschliessend geht es (für mich) endlich ins Bett - guuuut: nicht zu fest, nicht zu weich... 




26.2.
Früherwachen wegen zahlreicher verschiedener lauter und sehr interessanter Muezzin-Gesänge, die (live?) zum ersten Gebet rufen. Definitiv charmanter als eine Handy-App! Bald darauf lassen erste Sonnenstrahlen vor dem Fenster auf einen weiteren schönen Tag hoffen. Den kann ich auch später beginnen, denke ich – und schlafe erstmal weiter...
Beim erneuten Erwachen gegen 9 Uhr dann ein Schreck: der Himmel ist grau geworden, die Sonne wurde von Regen und Kälte abgelöst.
Dennoch geniessen wir im Strassencafé ein köstliches Frühstück mit Minztee, Omelet und frischen Säften – müssen jedoch bald von draussen nach drinnen umziehen. Sehr gerührt werde ich von einem Geschäftsmann, der neben mir eine uralte Bettlerin an seinen Tisch und zum Frühstück einlädt. Einen Grossteil meines Brotes kann sie auch haben. Yassine indes ist erstmal unterwegs auf Geldwechsel-Mission und ich bin mehrfach froh und erleichtert, ihn an meiner Seite zu haben, meinen süssen, kleinen/grossen
Bodyguard und „Pantoffelhelden“... der tatsächlich mit seinen neuen Flausch-Hausschlappen auf die Strasse und durch den Regen geht. Doch mit meinen bronzefarbenen Sommerballerinas, die ich mit Socken trage, bin ich kaum besser...

Als das Wetter immer schlechter wird und Marrakech scheinbar immer chaotischer und lauter, besteht mein Bergbewohner darauf, doch wieder in seinen Heimatort zu fahren, zu Mama und Schwester... dorthin, wo es zumindest reichlich Herzenswärme gibt und gutes Essen! Gewieft werde ich einem sehr günstigen Frisörbesuch dorthin gelockt und ruhiggestellt... Vielleicht verbringe ich den Grossteil meines Aufenthaltes in Taxis auf der Landstrasse zwischen Marrakech und Tahanaout ...?! Tatsächlich bekomme ich für 20 € inkl. Trinkgeld die Haare gefärbt, gewaschen, geschnitten und glatt geföhnt plus die Nägel gemacht... Da lohnt es schon fast, ein Flugticket zu kaufen, wenn ein Frisörbesuch ansteht...
Hayat ist so lieb, mir während der gesamten 2,5 h Gesellschaft zu leisten... Gegen Ende kommt auch Yassine wieder, er darf eigentlich nicht rein in die Frauen-Frisierstube, die schwangere Frisörin macht uns zuliebe eine Ausnahme. 


Frisch gestylt laufe ich mit den Laatafi-Geschwistern über vom Regen frisch aufgeweichte Matschwege zu Mama Fatimas Haus und es blitzen auch mal blauer Himmel und Sonne durch. Nach einer köstlichen Fisch-Gemüse-Tagine (ich lasse den Fisch weg), chillen wir eine Runde und ich bedaure, ob unseres überraschenden Aufbruchs kein Ladegerät mitgenommen zu haben... Ein Grund mehr, zügig nach Marrakech zurückzukehren. Nach dem heutigen Schuh-Desaster ist Shopping angesagt: (schwarze) Sneakers für uns beide und fürs Ambiente 2 Lampen. Eine (Original-?)Berber-Kette obendrein. Yassine ist sauer und später verstehe ich, warum. In meinem Lampeneinkauf ist Lehrgeld enthalten... Abschliessend gönnen wir uns ein kleines Abendessen und freuen uns anschliessend über unsere gemütliche und private Rückzugsmöglichkeit... Mit je 2 Bier endet der Tag.


27.2.
Bis ca. 23 Uhr ein wunderschöner Tag. Der Schönste!

Momentaufnahme: Doch jetzt gerade ist Yassine bereits seit ca 3 Stunden ohne mich draussen unterwegs, um „kurz“ ein kleines Seafood-Abendessen einzunehmen. Mich hat er indes wieder einmal in die Wohnung eingeschlossen, um mich zu „schützen“... doch dadurch fühle ich mich jetzt erst recht gefährdet oder zumindest wortwörtlich in der Falle... Gerade schwanke ich zwischen Angst um ihn / um mich und meiner wachsenden mit Unverständnis gepaarten Wut. Notfalls hätte ich Tavor dabei, gegen aufkommende Panik, aber einen Schlüssel oder gar meinen abtrünnigen (unzuverlässigen?) Freund kann ich nicht daraus formen. Ich könnte mich auch selbst in den Allerwertesten beissen, denn voller Vertrauen in ihn und das Leben habe ich mich tatsächlich so gänzlich ausgeliefert... Bei jedem Geräusch hoffe ich, es ist der Fahrstuhl, der ihn nach oben zu mir bringt. Ich merke, dass mein Vertrauen brüchig ist - besäuft er sich irgendwo mit Bier und Whisky, während ich mich hier sorge?! Ich weiss nicht einmal, wo in Gueliz wir hier sind... so eine Scheisse! 


Kurz darauf erscheint er mit schuldbewusster Miene, er habe sich mit dem Vermieter getroffen... Es ist wohl so, dass nicht etwa seine Frau (die er wohl im Unklaren lässt), aber der Staat etwas dagegen hat, das wir unverheiratet im selben Appartement wohnen...

Wie auch immer... lieber schreibe ich über den schönen Tag.
Er beginnt schon so gut, weil wir bereits gegen 8h ein Taxi besteigen, welches uns endlich zum Djem el Fna bringt, der selten und seltsam leer da liegt an diesem wolkenlosen Morgen. Bis auf das Café Argana hat noch alles geschlossen. Nous Nous heisst ein Cortado hier. Vom Argana, wo wir uns gegenseitig undere Lieblingssongs vorspielen, ziehen wir um in ein anderes Café mit Dachterasse - die bepflanzt ist wie ein Urwald. Nach diesem Doppelfrühstück inklusive Mseme bringen uns Minubus und Taxi wieder einmal aus der Stadt und in die Berge - dieses Mal auf einer anderen viel interessanteren Strasse... die lange Fahrt führt nach Ourika und darüber hinaus nach Setti Fatma. Durch dieses wilde Bergdorf fliesst ein rauschender Bach/Fluss, über den viele filigrane selbst gezimmerte Holzbrücken führen und an dessen Ufern wildromantische Freiluftrestaurants mit Sofa- und Liegelandschaften installiert sind. An einer zauberhaften Stelle mit Fluss-, Berg- und Dorfblick lassen wir uns nieder und geniessen jeder eine eigene leckere Tagine...
Für das anschliessende Verdauungsschläfchen in der Sonne und an der frischen Luft müssen wir nur ein wenig in die Liegeposition rutschen... Tatsächlich schnarchen wir dann dort über eine Stunde lang.

Nach diesem gechillten Nachmittag in den Bergen mutet Marrakkesch bei unsrer abendlichen Rückkehr tatsächlich an wie ein wüster, lauter und stinkender Hexenkessel. Wir treffen Hayat, die mir zu Ehren ihr Schneckenhaus verlassen hat und richtig süss aussieht in ordentlicher Kleidung an Stelle des ewigen Fleece-Pyjamas.
Während ich mit ihr im Ancien Café den Blick über den abendlich belebten Platz geniesse und wir Fruchtcocktails schlürfen und quatschen, besucht Yassine wieder mal ohne mich Frau und Kind. Ob ich die beiden wohl noch kennenlernen werde? Schliesslich gesellt er sich zu uns und bald setzen wir seine fast vierzigjährige Schwester ins richtige Taxi nach Tahanaout während wir uns nach Gueliz begeben, wo Yassine unsere Freundschaft im Laufe des Abends auf die Probe stellt, siehe oben. Aber was solls - er kam ja zurück...


28.2.
Frühstück im Ancien Café, Bummel durch den Souk, Freundschaftsbändchen kaufen, Mittagessen auf einem Souk-Dach, Nachmittags Chill & Relax in der Wohnung, Kräfte sammeln für den Abend... den der wird wild: Billiard, Tacos, Billiard, Karaoke und live Shabi-Musik in einem echten Einheimischen-Lokal... klasse!!!


1.3.
Ausgiebig Frühstücken vor der Türe, an 2 Orten, das W-Lan Café heisst SINATRA...
Mit Taxi zum Menara Garden, Sonne & Wind, Berge & Flugzeuge, dann ein letztes Mal nach Tahanaout: erst in „unser“ Landstrassen-Café, dann ein etztes Mal (schnüff!) Mama & Hayat besuchen – Abschied mit Mseme... mit Hayat zu Yassines bildhübschen sphinxartigen Gattin Sana und Israe, deren wildem Kind. Letzte Nacht (superschnüff!!) mit Panini-Picknick "at home".


2.3.
Ausschlafen, packen und frühstücken – leider nur wenig, er hat am Vorabend alles in Bier und Panini investiert... weiterpacken und Abschied nehmen bis 13 Uhr, dann ob des Geldmangels mit öffentlichem Bus zum Flughafen... Yassine darf nicht mit hinein ins Gebäude also setzen wir uns auf eine Bank davor... und gucken uns im Smartphone Fotos an, um nicht zu weinen. Dennoch ist der Abschiedsmoment sehr traurig! Irgendwie überstehe ich die lange Rückreise inklusive S-Bahn by night und meinem sehr vermissten Smart, der vor des BEDWs Büro in Oberursel steht und angefahren wurde... 



3.3.
Erst sammele ich Lucie von der Hundesitterin wieder ein und gemeinsam holen wir unser Familienoberhaupt vom Flughafen ab – große Wiedersehensfreude!






MEIN GROSSER WUNSCH: DASS ES DOCH NOCH MIT YASSINS VISUM KLAPPT... Was dieses mal leider noch nicht gelang...






Geiles Praktikum!


Zwischen Januar und Februar absolvierte ich mein zweites Praktikum für die EX-IN-Ausbildung in der Psychiatrie der Uniklinik Frankfurt auf Station 93-3 bei Professor Reif und Dr. De Greck.

Die Zeit übertraf meine Erwartungen bei Weitem. Ich durfte so viel lernen, auch über mich. Hatte EINEN EIGENEN SCHLÜSSEL, vielleicht das Prägnanteste, um meine Zugehörigkeit zur "anderen Seite" zu spüren. Meist Vormittags, oft auch länger als 4 Stunden am Tag durfte ich fast überall dabei sein und ein Gefühl für meine Rolle als Genesungsbegleiterin entwickeln.

Als solche werde ich mich nun für Herbst GENAU DORT bewerben, Prof. Reif hat mich bereits dazu ermutigt... Gedrückte Daumen und gute Wünsche nehme ich gerne entgegen!

>>> Uniklinik Ffm im ART-BLOG: Architektur und Skulptur...



Donnerstag, 15. September 2016

Vor 7 Monaten...


... waren wir in dem (von meinem Lehrer Veit Lindau geleiteten) Selbsterfahrungs-Seminar
 "The One Experience". 

Danach ging es uns nacheinander zunächst erstmal schlechter. Sehr schlecht*.

Heute geht es und beiden glücklicherweise sehr gut. Dafüber bin ich sehr froh und dankbar.

Noch nie war ich der Typ, der Vergangenes oder Beziehungen einfach radikal radikal abschneidet oder überhaupt irgendetwas einseitig verteufelt. Schon gar nicht, wenn ich mein Herz reingegeben habe. Während des unserem folgenden "One" im Juni war ich noch in der Tagesklinik und anderweitig beansprucht. Just in diesen Tagen findet wieder eines statt. Und dieses Mal bin ich in Gedanken und mit unserer Gruppe (über FB und Whatsapp verbunden) dabei. Buddele meine Ernte wieder aus und ernte weitere Früchte. For the Best! Integration und Versöhnung. Tanken 4 the future.

*So ging es uns auch schon zu anderen Zeiten, ganz ohne "One"...
Dennoch würde ich NIEMANDEM mit einer psychiatrischen Geschichte empfehlen, dieses Seminar zu besuchen!




Donnerstag, 31. Dezember 2015

Adieu 2015, es war recht schön...


Bye Bye 15. Warst besser als 14 und 13. Also wird 16 NOCH BESSER? InschahAllah.
Jedenfalls feiern wir schön und anders rein... auf ner Paaaarty... mit ABF + HAPS bei Rolf & Gudrun... schön!!! Die kleinen Käsekönige sind mir heute schon angebrannt...

... aaaber ich habe schon 5 Abonennten für meinen neuen MUSEN-NEWSLETTER.

HIER DER DIREKTLINK ZUM NEWSLETTER-ABO. Mit mehr Neuigkeiten als in der voll beweglichen Tante... huiii... No. 1 ist schon in Arbeit...

Was ich mir alles für 2016 vorgenommen habe ein ander mal. Es steht schon, nur muss ich mich jetzt aufrüschen... ;)

C U next year!

Ab Februar löst dann der AFFE das SCHAF ab...

Sonntag, 6. Dezember 2015

Die erste Heldin

 Foto + Bildüberschrift: HumanTrust

ALLE VON NATUR AUS BIPO
Berlin, Human Rising 
mit Gastauftritt von Nathalie Karg
Eine kleine Hintergrundberichterstattung aus erster Hand

Ja, ich bin es selbst, die schreibt. Ich, die erste Heldin.

Ein Programmelement im Human Rising gestern am 5.12.2015 lautete "Helden des Alltags". Und es war mir eine Ehre, diesen Teil des insgesamt erhebenden Human-Rising-Tages zu eröffnen.
Es folgte eine schmackhafte Mischung aus Gesang, Tanz und Talk mit magic Stefan, der skandinavisch-orientalisch tanzenden Tigerlady Astrid, einem heissen Salsa-Quartett der besonderen Art (including Stefan - ich habe noch nie so sexy Rollstuhl- Salsa gesehen!!), dem bezaubernden Sternenkind Helena und Powervoice Ludmila & the Menschenlehrer-Hymn-Singers.


Gesang, Tanz und Talk waren auch die Einzelbestandteile meines Auftrittes im Kosmos in Berlin. Wie es dazu kam, was auf dem Weg dahin geschah und wie ich mich im Einzelnen fühlte - das möchte ich stichpunktartig mit Euch teilen.


Vorgeschichte bzw. Frühgeschichte 1974
Abba gewinnt mit Waterloo diesen europäischen Gesangswettbewerb. Zum Siegersong hat Klein-Nathalie, dreijährig ihren ersten öffentlichen Auftritt. Tanz. Sie plärrt und macht sich steif...als sie nach der Nummer von der Bühne wieder runter soll.


Ende der 80er
Viele Ballettauftritte später finde ich im Flamenco endlich meine Heimat und Musiker, mit denen ich fortan wieder einige Bühnen betanzen darf.


2010
entdecke ich meine Singstimme (...wieder. Als Kind sang ich nervtötend viel) - und zwar im Gospelchor (ich berichtete über das Gospel- Europarekord-Projekt mit Mano Ezoh) wie auch in meinem geliebten Flamenco.


2011
kreiere ich meine erst abendfüllende Revue "Toll im Quadrat" mit Gesang und Tanz, Flamenco, Comedy und bipolarem Puppentheater.


2015
September bis November

Im Menschenlehrer-Ausbildungsmodul 3 trete ich mit der Gala-Abend-Gruppe auf und zeige meine Neukreation extra zum Anlass – Kraft der Stille: "Silent Flamenco".
(Kurz zuvor habe ich mein ideelles Projekt "Die bipolare Muse" ins Leben gerufen. Geoutet habe ich mich nicht nur in der Ausbildung sondern mit meiner Gruppe "Bipolar" auch bereits im Human Trust.)
Am letzten Tag erklärt Veit seine Helden-des Alltags-Idee für Human Rising ... und zwinkert mir zu. Meine ich jedenfalls.


Also mache ich mich promt ans Schreiben. Und filmen. Und schicke Veit mein erstes Bewerbungsvideo.

"Weniger Show und kürzer", kommt zurück.

Hmpf.


Immerhin nicht "Nein, diesmal nicht", denn diese Option gab es auch... Also: Recall.


Es folgt ein Mini-Telefoncoaching mit dem Meister. Er sagt, ich solle ruhig erstmal mit meinem Mann in den Urlaub fahren und ihm danach mit Ruhe ein neues Video schicken.


Doch ich habe keine Ruhe. Gar keine. Schreibe täglich neue Konzepte. Visualisiere. Empfange Visionen. Schreibe. Probe. Verrücke Möbel, um Platz zu haben, beispielsweise für ausladende Bewegungen mit meinem grossen Fransentuch, Bestandteil des Flamencoparts. Und filme wieder. Und wieder. Schneide. Stoppe die Zeit, Kürze, Schreibe neu. Filme wieder. Und schicke noch vor dem Urlaub einen zweiten Videolink zu Veit, damit ich in Ruhe fahren kann. Im Urlaub visualisiere ich mich und meine 10 Minutes of Fame im Kosmos während jeder Morgenmeditation. Wenn man es dann überhaupt noch Meditation nennen kann...


Zurück daheim, eine Mail von Veit. Herzklopfen.

"Weniger Show. Kürzer."

Doppel-Hmpf.
Ich überlege, eine Liste zurückzuschicken zum Ankreuzen, was soll weg, was darf bleiben: rosa Fächer, roter Rock, Fransentuch, hessischer Gesang, Flamencologie-Vortrag, die Po-Kreisel-Drehung, Witz eins, zwei oder drei...
Ich führe hadernde, quengelnde, empörte Zwiegespräche mit meinem Lehrer, dem Flamencobanausen, pah. In Gedanken. In Echt anhören muss es sich mein Mann. Nein, er muss nicht, aber er tut es. Liebevoll und nüchtern-analytisch.


Also gut, nochmal neu: reduce to the max. Mehr Nathalie, weniger Gazpacha. Raus aus der Komfortzone... Einige meiner Menschenlehrerkollegen, die auch auf die Bühne dürfen, erklären mir die Welt und sprechen mir Mut zu. Mein Holönsche (Menschenlehrer-Übungs-Dreiergruppe) schenkt mir einen Grossteil unserer gemeinsamen Live-Sitzung und pimpt (= coacht) mich profimässig. Da bricht das Eis und der Knoten in meinem Kopf. Ich lasse los und vertraue.


Dezember
Es folgt eine knappe Woche rasende Vorfreude. Ich verzichte schweren Herzens auf den zeitgleich stattfindenden Workshop und das Gospelkonzert mit meinem aller-allerliebsten Chorleiter Nehemiah Brown, der ganz selten aus Florenz anreist und denke wieder einmal über das Thema "Entscheidung und Wahl" nach. Mein Mann spendiert die Flugreise nach Berlin und die Hunde-Sitterin und das Beruhigungsparfum und es kann losgehen.


Hurra, Freitag nur Anflug, Ruhe, Zweisamkeit, BERLIN-Sightseeing (Körperwelten Museum, Magisches Museum, Hackesche Höfe)...

Denkste...:
Auf dem Berliner Weihnachtsmarkt lese ich eine Mail in meinem iPhone: "Bitte schicke umgehend noch ein Zitat für den Hintergrund."
Aaaaahgrrrh!!! Gerade hatte ich doch – gemäß meines neuen weniger-ist-mehr-Modus – auf ein Hintergrundbild verzichtet, das ich mir als diplomierte Kommunikationsdesignerin ursprünglich noch schick selbst machen wollte...
Der Weihnachtsmarktbuden-Kellner leiht mir sein Blöckchen und Stift (sensationelle Beobachtung übrigens: die Mehrheit der Berliner, die wir treffen ist voll nett, herzlich und liebenswürdig, wa). Er bekommt nur seinen Stift zurück. Den Block habe ich vollgekritzelt. Schnell alle Zettel abfotografieren und zum Team schicken. Sollen die doch aussuchen, ich hab Urlaubstag. Das machen sie - wie alles andere auch - perfekt, zu lesen ist dann auf meiner Hintergrundprojektion:

"Sind wir nicht alle von Natur aus bipo?"


Samstag, 5. Dezember 2015, 7:50h
Soundcheck. Ich bin pünktlich, Ehrensache. Wenn's um die Kunst geht, um das, was mir wirklich, wirklich heilig ist, kann ich plötzlich Disziplin... jaja... Timm und Claude betreuen "uns Künstler" sowohl psychologisch als auch technisch liebevoll, geduldig und professionell. Ich teste mein geliebtes Headsetmikro und meinen Flamencoschuh-Sound auf Teppichbühne und bewundere die anderen Helden des Alltags. Ludmillas Gesang und Stefans Rollstuhltanz entlocken mir erste Tränchen.

Samstag, 5. Dezember 2015, 16:55h
Nach inspirierenden Stunden mit Veit und Themen wie Metaebene, Chaosforschung, Spiral Dynamics, wogegen wir kämpfen, persönliche Mission ist es soweit: Veit sagt mich an und...

"La Gazpacha" schreitet singend und tanzend auf die Bühne.

Dann häute ich mich und breite meine ganz eigenen Flügel aus.
Nathalie Karg ganz üppig. Freestyle, Spass, Flow... meine Karriere als Speakerin hat begonnen.

Mission possible. Danke.


 
Und die Vorbereitung... im Schnelldurchlauf und Echtzeit!

Mittwoch, 13. August 2014

Gestreifte Gardinen Adieu!

... so rufe ich morgen, denn da ist mein letzter Schultag hinter blau-weissen Sonnenstores und Abschlusspräsentation meiner Flash-Projektarbeit. Freue mich darauf/darüber.

Möge mir meine neue Flash-Website "NKTV" viele begeisterte und interessierte Arbeitgeber wie Kunden bescheren! Hugh bzw. Amen.

Den Schulweg werde ich nicht vermissen. ÖPNV-Gedöns mit Gewarte, Gestinke, Gedränge, Genieße, Gelaufe durchs Frankfurter Bahnhofsviertel oder Stau, Parkplatzsuche und Eilen übern Hohlbeinsteg. Letzteres ist bei Sonne schön, wie auch die Blühstreifen am Bad Homburger Straßenrand bei Abfahrt und Ankunft... aber wenn es schüttet, wie in letzter Zeit so oft und extrem, ist auch der Rückweg über die frisch renovierte Fußgängerbrücke nicht so schön.

Fertig. Bin dankbar für alles, was ich gelernt habe und noch mehr für alles, was hängenbleibt... werde wohl nacharbeiten :)

Idealerweise bestelle ich mir also ab sofort:

1. einen festen Teilzeitjob als Kommunikationsdesignerin 
a) in einem tollen Team, inkl. Vorgesetzten
b) mit interessanten Etats
c) der mir erlaubt nebebenbei selbständig als Grafikerin zu arbeiten
d) gut und schnell mit dem Auto zu erreichen, auch wenn Ffm 
    oder noch lieber ausserhalb des "Molochs" nördlich von Ffm
e) Gehalt ok.

2. ...als perfekte Ergänzung eigene Kunden 
a) mit interessanten Aufgaben
b) zahlungswillig und -fähig
c) nicht zu wenige und nicht zu viele – 
    genau richtig zum Reinwachsen in meine (Teil-)Selbständigkeit

Hm. 1d) hatte ich bis 2013...
e) hätte nach über 13 Jahren Agenturzugehörigkeit besser sein können, wie auch b);
c) war ärgerlicherweise gar nicht gegeben und a) galt leider nur für meine unmittelbaren Kollegen...

Wie auch immer... don't cry over spilt milk. Auf zu neuen Ufern. Bin bereit zum Ablegen! Spätestens im Herbst. Also in Bälde! So. Bestellung hiermit aufgegeben!


Donnerstag, 30. Januar 2014

10 Jahre! Bald!


"Der Tag, der deine Beziehungen verzauberte" lautet heute das LMC-Coaching-Motto, zu dem Veit und Andrea ein Hochzeitsfoto von vor 19 Jahren (das war 1995, noch vor meinem Diplom und meiner ersten, nich so gelungenen, Ehe) teilen.

Das Bild der beiden LMC-Zeremonienmeister (unten) hat mich entzückt und zu diesem Post inspiriert mit (analogen!!!) Foto-Highlights meiner Traumhochzeit mit dem BEDW (= BESTER EHEMANN DER WELT, nur zur Erinnerung, was diese 4 Buchstaben bedeuten)...



Mein schönstes und wichtigstes Ziel für meine Beziehung formulieren (immer schön im Präsens) lautet die Aufgabe zum heutigen Motto. Also:

Jeden Tag ehre ich dankbar und bewusst das Geschenk, meinen König gefunden zu haben und an seiner Seite durchs Leben gehen zu dürfen. Ich weiß, was ihn freut und ihm Freude zu bereiten ist mir eine solche. Mein Ziel ist, daß er sich täglich wieder in mich verliebt. Wir sind unsere besten Freunde und gemeinsam wachsen wir immer weiter.

Dieses Jahr können wir endlich unsere versiegelte Kiste öffnen. Wir sind sehr gespannt und freuen uns schon, das in trauter Zweisamkeit zu tun... vielleicht in Zandvoort? Oder auf dem Feldberg?  Wir werden es dokumentieren und asynchron teilen ;)

Bei einer erneuten Hochzeit in Hawaii, wie letztes Jahr angedacht, öffnen wir unsere Kiste wohl doch noch nicht jetzt, zum zehnten Hochzeitstag. Die Hochzeit in Hawaii ist aber nur aufgeschoben.

Spätestens in 7 Jahren, 2021... zu unserem 20jährigen Zusammensein... und meinem 50sten Geburtstag... Hawaii, Strand, Blumen, Liebe, Tralala, das wär doch was...
***Bestell und Wünsch***

Holger, ich liebe Dich U, mein Mann!



Freitag, 24. Januar 2014

Mein Musen-Manifest



...mehr auf meiner alten/neuen sich peu a peu sich entwickelnden Seite MUSE4U.de
Danke, Markus Cerenak für all die Anregungen!

Samstag, 18. Januar 2014

2x Weiterbildung


In der HTML-Weiterbildung habe ich gelernt, den HTML-Code zu meinen 4 Containern bzw. Boxen (unten zu sehen) zu schreiben (oben zu sehen nur der Head-Bereich, die Codes wurden am Anfang noch recht lang, als wir noch keine Extra CSS Style sheets schrieben…)

Die Inhalte ergeben sich aus meiner LMC-Online-Weiterbildung, wo die Frage gestellt wurde, in welchen Rollen/Bereichen wir wirken und welchen Bereichen ich mich 2014 besonders widmen möchte…


Zum Thema Inspiration mehr in meinem endlich wieder zum Leben erwachten MUSENFUNKEN-Blog…


Nathalowa, Wahrsagerin


Ja, mein alter Ego NATHALOWA war auch da, als sich vorgestern endlich mal wieder die Weiber zusammenrotteten um gemeinsam in die Zukunft von 2014 zu schauen. Tja, und HAGALAZ kam diesmal zu mir. Doch ich fürchte mich nicht (mehr), denn ich bin sicher für mich gilt die positive Auslegung:

"Auch Veränderung und Befreiung sind ein Teil der Botschaften von Hagalaz. Diese Rune steht auch für Freude und Wärme nach dem Tauwetter. 
Eine Zeit der Veränderung, der Reinigung und Harmonisierung steht bevor, diese kann auch sehr mühsam sein. Aber Hagalaz kann auch Erfolge bescheren…"

Ansonsten kam zu mir PROSPERITY, Hoffnung (Engelskarten von Diana Cooper und ABF) und Parvati/Parvati Pati. Und der Pandabär sieht meine Zukunft auch positiv…

So schön war's mit den Weibern… dieses Jahr treffen wir uns auf jeden Fall wieder öfter…. Unser WAHNSINNIGES WAHRSAGE WEIBERTREFFEN fand jedenfalls bei der guten Heike statt (ganz rechts). Weil wir auch nicht jünger werden, hatten wir irgendwann alle unsere Brillen auf. Nur nicht Putzie, darum machte sie das Foto und ist dafür leider nicht mit drauf...

Das nächste schöne Treffen mit lieben Freunden ist wahrscheinlich der Schlumpfentinstag. Da freue ich mich auch schon drauf… 2014 ganz ohne Wahn und Manie. Überhaupt wird das ein gutes Jahr, ich spür's. Und tu auch was dafür!

Samstag, 11. Januar 2014

inspimotipic?


inspirational
motivation
picture

… könnten meine neuen MUSE4U Giveaways heißen. Dank neuer Apps in meinen iDingern recht einfach herzustellen. Brauchen nur noch ein einheitliches Format und einen MUSE4U-Stempel. Bin dran. Durch meine neuen Fortbildungen habe ich nur leider wenig Zeit. Und KARGKREAT!V will auch wieder aufleben. Ich arbeite gerne zusammen mit dem BEDW...

Neues Jahr, neue (alte) Pläne mit neuer Kraft, Geduld und Gesundheit. So kann es gut werden. Inschahallah.

PS: Die erste Woche HTML-Kurs war kein Spaziergang für mich… dafür habe ich für meine Abschlussarbeit von Modul 1 Mediengestaltung 100 von100 Punkten bekommen! Jawoll!


Mittwoch, 4. Dezember 2013

Die voll bewegliche Tante rundet

 Die voll bewegliche Tante (und) das Hologramm / Geistesblitz!


1. In Kürze gibt es diesen (meinen ersten) Blog 5 Jahre.

2. Trotz urprünglicher Motivation, diesen Blog zu starten (als Abnehm-Begleitung und Motivation) begleitet mich weiterhin der JOJO... und gerade bin ich wieder rund (aber auch wieder gesund, was mir in diesem verflixten Jahr besonders viel bedeutet, mehr als Speck und Kilos).

Das bevorstehende Jubiläum wird mit einem Facelift* gefeiert. Weg vom allzu Verspielten. Die Inhalte sind meist bunt genug... mal sehen, ob es auch ein 10jähriges Jubiläum geben wird?

* Das Logo habe ich übrigens mit SIMPLE TEXT typografiert... in Ermangelung der CS in BEDWs office, meinem Zielhafen nach meiner täglichen ÖPNV-Odyssee...

Donnerstag, 28. November 2013

Frau mit Profil(en)

 ... ich war fleissig und habe mich nicht nur um Facebook-Seiten für Lucie* sondern auch um meine Profile bei diversen Sozialen Netzwerken gekümmert.

So findet man bei google+ inzwischen eine ganze Linkliste weiterer Profile, bei XING meinen Lebenslauf und ein Portfolio und bei YOU TUBE neben meinem Revue-Trailer auch eine Liste all meiner bisher abonnierten Kanäle... wann soll ich das denn alles gucken?! Am WE kommt jedenfalls der HAPS und wir kümmern uns um seine YOU TUBE-Karriere...

*achja, bei Lucies Seiten handelt es sich nicht um Ruhm-Sucht, sie hilft mir so auf unkonventionellen + modernen Wegen, mich zu bewerben... wir haben da etwas im Auge... apropos AUGE:

Nathalie Karg

Donnerstag, 24. Oktober 2013

Der frühe Vogel

... fängt in Zukunft den Wurm. Allerspätestens 7:30 h von zuhause weg, beim BEDW-Office parken. Bei unserem ausführlichen Frühstück und meinem alten verknautschten Morgengesicht heißt das spätestens 6:00 h aufstehen... eine Woche habe ich nun noch zum rumschlonzen... Adieu "Funemployment"...

Mittwoch, 16. Oktober 2013

Hello Goodbye



... ich freue mich! Am 4.11. geht's los. Und im Juli bin ich dann (inschah allah) Kommunikationsdesignerin 2.0 ... und finde als solche dann sogleich einen wunderbaren neuen Job, den schönsten, den ich je hatte... WÜNSCH + bestell!







Montag, 13. Mai 2013

primär pseudovollkommen ...

... ist die Zahl 42.


Ob ich morgen oder demnächst wohl die Antwort auf die große Frage kennen werde?

Ob Douglas Adams sich mit der Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens überhaupt etwas gedacht hat?

Ob ich wohl bald wieder ok bin? Und beruflich schöne neue Wege finde?
Ja, genau das wünsche ich mir zum Geburtstag morgen. Bestell.

Apropos: der BEDW hat sich ein neues Auto bestellt und das fahren wir morgen holen. Mit Zoobesuch. Na dann pack ich mal das Nachtköfferchen.

Warum Lucie einen blauen Reifen trägt?
Nein, sie übt nicht Trockenschwimmen oder springt gleich in den Pool. Der Reifen ist ihre aufblasbare Halskrause, damit sie ihre OP-Naht in Ruhe lässt. Um den Hals, wie vorgesehen, hat's nichts gebracht – sie konnte sich noch mit den Hinterläufen kratzen... also habe ich das Ding etwas umfunktioniert...


Und sonst? Backen, kochen, lesen, Filme/Serien gucken, bissl sporteln, Knöpfe annähen, Haushalt machen, Gassi gehen und seit 2 Tagen auch wieder bissl am Apfel sitzen. Für den BEDW und mich. Auch der DVBT-Blog hat abgespeckt. Von Mitte Januar bis Mitte April. Weg mit dem allzu Wilden innerhalb dieser drei Monate. Weniger ist manchmal eben doch mehr. Oh, möge die aktuelle Phase weniger als drei Monate dauern bitte!

Donnerstag, 7. Juni 2012

toll – geschafft!

- Band-Frühstück im Maritim Gelsenkirchen (ARDILL!TA, GAZPACHA, MEDIAMAN, JOHN O.)
- toll²: Flamingo-Schuhe bzw. Sepp und die roten Schuhe 

Entsprechend aller gegebenen Umstände lief unser toll²-Auftritt gestern, fast 9 Monate nach seiner Premiere, gut. Veranstalter froh, wir zufrieden. Konstruktives Gruppenerlebnis mit gemeinsamer An- und Abreise, Übernachtung und Frühstück. Möglicherweise haben wir auch neues Film-Material...

Ich kann meine Compañeros sooo gut leiden und mein BEDW hat seinem Namen wieder mal alle Ehre gemacht: neben seiner Hauptrolle als MediaMan (Mediashow, Sound, Light, Haustechnik-Betreuung) war er Rowdy, Künstlerbetreuer, Hundesitter (ja, Lucie war mit und blieb während des Auftritts brav in der Künstlergarderobe) Fahrer, Marktforscher, Fußmasseur und sogar weltbeste Garderobiere in einem... ♥

Wichtigstes Fazit: ich will und werde das Projekt doch noch weiter leben, wachsen und gedeihen lassen. Inschahallah.

Aktuell gibt es noch keine neuen Auftritts-Termine. Das ist zunächst gut so, denn nun ist klar, was vor, nach, um, hinter und während der Show noch geändert werden muss. Ich werde mich also erneut reinhängen und wünsche mir Unterstützung und Erfolg in allen Richtungen.

Daumendrücken erwünscht. Empfehlungen auch. Verfolgt unsere GAZPA3-Website ... es ist noch nicht vorbei.

Mittwoch, 5. Oktober 2011

10 Jahre Liebesglück!!!

Ich liebe meinen BEDW. Der 5. Oktober 2001 war ein magischer Tag. Heute ist auch so ein magischer Tag. Ich spüre unsere wundervolle Zukunft sich formen. Mit Frankfurt-Skyline-Blick und Feldberg-Hochzeitsberg-Blick... more 2 come...

Montag, 26. September 2011

Am Ziel. Alles auf Anfang.

Für meine Freunde und Angehörigen:
Die Ringelsocke ist weggeräumt. Hab weiße Strümpfe an und bin HEIL.



Ich bin
Die ich bin
Endlich leben

Zehnkämpferin der Liebe. Ich bin, die ich bin. "Hatha Ana". Ich kann niemand anderes sein.
Icebreaker. I Even used to be a Love-Terrorist.

Gazpacho ist eine Suppe aus vielen verschiedenen Bestandteilen. So auch Gazpacha. Nur nicht immer flüssig. Auch in anderen Aggregatzuständen.

Ein zartes Pflänzchen war ich. Gewachsen bin ich. Und blühe! Möchte, kann, soll meinen Samen in alle Winde verstreuen, Herzen erfreuen, Trost und Mut spenden. Gemeinsam mit anderen Blumen in allen Regenbogenfarben strahlen.

Ich kann mit dem Herzen sehen und erkennen, sammele Schönheit. Ich bin Gauklerin, Kunst-Schamanin, Hofnärrin, Mediatorin, Muse und Musenfreundin.

Die Zehnkämpferin kann 1500-Meter Lauf, sie IST nur keine 1500-Meter-Läuferin. Dafür kann sie noch 9 weitere Disziplinen sehr gut. Und alle zusammen besonders gut.

Ich wurde mit vielen Talenten gesegnet (beschenkt) und meine Aufgabe in diesem (?) Leben ist, alles zum Wohle der Menschen zu vereinen. Von Kleinkindesbeinen an war alles da: Lachen, glucksen, kichern, erfreuen, beobachten, singen, malen, zeichnen, basteln, erfinden, schäkern, begeistern, Unterhaltungsprogramme zusammenstellen, choreografieren, leiten, lehren, vortragen, tanzen, schauspielen, reden, schreiben, versöhnen, vermitteln, verteilen, dramatisieren, koordinieren, harmonisieren, staunen, lieben, anders sein.

Ja, schon als Kind fühlte ich mich auf der Bühne zu Hause, schrieb und gestaltete Bücher, Ausstellungen, Shows.

War anders.

Nicht zuletzt darum bin ich durch Schmerzen und Täler gegangen, öfter gestrauchelt, doch meine Gaben und meine Aufgabe stehen felsenfest und warten auf Erfüllung.

Nun habe ich alles erkannt, mein bisheriges Leben aufgeschlüsselt und ausgewertet. Das mit dem Film meines Lebens geht auch ohne Tod vor Augen. Jetzt ist mir alles klar, ich habe keine Angst mehr, bin voller Vertrauen und Vorfreude und bereit.


Kleine Linksammlung:
Selbsterkenntnis
Die Gabe
Heil werden
What do you love
Money will follow
for life
no excuses
world needs you
true to who you are

... und AKIANE:
" In order to choose the right path, we do not have to figure out the wrong one ~ we just need to follow the light."
"Who are we? Why did we come here? Where are we going?
Will the Code of Life bring peace or pride to those who decode it?"


• Know that being 'different' is a gift
• Be who you are, be your genuine self
• Follow your own value system and common sense
• Listen to the advice of others, but make up your own mind
• Recognize, appreciate, and develop your unique talents
• Stand up for what you believe in and you will gain respect
• Understand that you are enriching others by being yourself