MUSE4U + 3 MORE BLOGS + NEWSLETTER "MAGICMUSENEWS"

Posts mit dem Label Abenteuer werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Abenteuer werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 5. Juni 2018

Verliebt in Traditionssegler Alexa

Jack Sparrow lässt grüßen: 
wir 2 Kargs, mein Freund und Skipper Stefan (Gründer des Vereins SEGELVISION zur Förderung der Traditionsschifffahrt), Matrosin und liebenswertes Kieler "Urgestein" Steffi


Der Törn zu siebt  (die anderen Gäste: Manuela und Olaf samt Pubertier Paulina)
war so was wie eine kleine Hochzeitsreise nach Dänemark...


Rückblick/Historie I:
2019 fuhr Stefan mit mir und Leonie in seinem allerersten Motorboot auf dem Main zum Frankfurter Dönerboot... und bereits das war besonders... dann kamen weitere Boote... und nun ein SCHIFF! Wow!


Rückblick/Historie II:
Ebenfalls 2010 durfte ich zum ersten Mal in meinem Leben segeln... damals in Roses auf der TINA. Auch mit Leonie. Inzwischen fährt die Tina auf Mallorca...


Segeln ist nicht so leicht. Anstrengend. Und immerzu diese Taue aufräumen. Dafür gibt es ein anderes Wort. Wie es viele, viele fremde Spezialworte gibt auf dem Schiff. Aber im Klüver-Netz ist es schööön!
Hach es war sooo schön... und trotz Arbeit an Bord auch so erholsam!

 Weiß jemand, was auf dem Schild steht in Sonderborg/Dänemark ?


Gefährlich für den Kopf war es unter Deck ;) – aber auch sehr gemütlich... und unsere gemeinsamen Mahlzeiten allesamt lecker!

Mittwoch, 7. März 2018

Familie Karg zwischen dem 28. und 32. Breitengrad

KÖNIGS KANAREN-KREUZFAHRT
 

Wenn auch getrennt, so waren wir letzte Woche doch auf den Spuren unserer gemeinsamen Vergangenheit (in Madeira, Teneriffa + Marrakech) unterwegs... und ständig per WhatsApp in Kontakt – das hatte irgendwie etwas Romantisches...

Während der BEDW auf Männerkreuzfahrt um die Kanaren und Madeira cruiste, besuchte ich unseren Freund Yassine (und seine Familie) erneut in Marrakesch, bzw. in seinem Heimatdorf Tahanaout am Atlas.

Warum? Ich wollte nach meiner langen depressiven Phase nicht alleine zuhause zurückbleiben und unser Versuch ein Visum für Yassines Besuch in Bad Homburg zu bekommen schlug leider fehl... Also drehte ich kurzerhand den Spiess um, glücklicherweise finden sich manchmal günstige Tickets... und superglücklicherweise habe ich so einen lieben(den) Gatten...<3 br="">

Es war ein Abenteuerurlaub (mitunter á la Dschungelcamp - "Ich bin ein Star - holt mich hier raus...") bzw. eine Grenzerfahrung, teilweise aufschlussreicher und transformierender als einst unser ONE Experience (inzwischen PhöniX)...

Selten wurde ich herzlicher empfangen und köstlicher bewirtet... Gefühlt habe ich die Hälfte meines Trips in Minibussen und Taxis verbracht. Unvergessen der Ausflug nach Setti Fatma/Ourika...
Auch in Imlil waren wir. Das Ganze gibt es auch als Trekkingstrecke... vielleicht beim nächsten Mal...?


MEINE MARROKKOREISE – HIER: VORFREUDE


HERZFAMILIE

  

MARRAKESCH 02/18



SAHBI/SAHBTI: YASSINE + NATHALIE


 AUSFLUG INS PARADIES


TAHANAOUT




Mein Reisetagebuch

22.2.
Landung in Marrakech Menara pünktlich um 22h, nur 45 Minuten Passkontrolle und endlich nach fast exakt 2 Monaten freudiges Wiedersehen mit Yassine, der bereits seit fast 3 Stunden vor dem Flughafenausgang wartet und zappelt. Es folgen unerbittliche Verhandlungen mit Taxifahrern. Speziell: Weil es bereits zu spät für die Familie ist, beziehen wir für meine erste Nacht (von 8) Quartier in Marrakech-Afaq. In einem verdreckten Air BnB (für 250 MAD) mit 2 SZ und einer Küche ohne Kühlschrank. Ausserdem keine Mülleimer, keine Handtücher, schmuddelige Synthetikdecken und nackte Glühbirnen aber ein normales Klo. Wir haben viel zu bereden, schlafen also nicht ganz so viel...

 

23.2.
In Stichpunkten: Taxi nach Marrakech-Ouasiria - Chill-Frühstück mit Wlan / Minibus nach Tahanaout zu Mama Fatima & Schwester Hayat. Geilstes homemade Couscous, relaxen mit Kindheitsfotos / Minibus über Asni nach Imlil... immer viel warten, bissl wolkig aber wildschön und kühl, weil hoch gelegen, Kaffee hier und dort auf Dachterrassen. Die angedachte Wanderung fällt aus wegen Wetterverschlechterung und zuziehendem Himmel sowie meiner Übermüdung wegen der vorangegangenen Reisestrapazen und schlafarmen Nacht. 


Rückfahrt in Minibus und Grossraumtaxi mit vielen Übelkeitskurven / ca. 18-19 h Rückkehr in Moms House, Abendessen mit köstlichstem Couscous und Fladenbrot, arabischem „The Voice“ und viel schöner arabischer Musik im TV. Natürlich essen wir mit den Händen - alle gemeinsam von einer Platte... ein extremes Kontrastprogramm zur ständigen Hand-Desinfektion noch vor einigen Tagen bei meinem Praktikum im Krankenhaus... / Wir gehen alle früh schlafen. Auf den steinharten Eckbänken im Wohnzimmer OHNE Matratze (autsch) – dafür aber zu viert in einem Raum mit laut tickender Uhr und draussen krähenden Hähnen. Weitere Herausforderungen: wieder nur kahle Glühbirnen, ein französisches Pissoir, ausschliesslich eiskaltes Wasser im Hahn (wenn überhaupt) und ein zartes Familien-Schnarchkonzert aus drei Berbernasen...

 

24.2.
Um 5:30h rufen Handy und Muezzin zum Frühgebet, welches (zunächst) nur Hayat ausübt... Anschliessend gibt es Kaffee und frischen Osaft, gefolgt von einem Frühspaziergang: zu dritt laufen wir noch im Dunkeln über Stock und Stein zu Yassins „Haus“... dort setzen wir uns für eine kurze Erholungspause zu dritt auf sein Ehebett - eine etwas weichere Matratze in einem von zwei Räumen in einem Rohbau-Erdgeschoss ohne Fenster. Gattin Sana und Tochter Israe sind, wie sehr oft, nicht da sondern bei ihren Eltern... wahrscheinlich gibt es dort Fenster. Die Beleuchtung: wiederum nackte Glühbirnen ergänzt von „gemütlichem“ TV- Flimmerlicht... / Schöner ist es dagegen auf dem Rückweg im Wlan-Cafe mit MSEMNE!!! mjam... / Von dort zurück zu Fatimas Haus führen unasphaltierte Strassen und ein sehr matschiger Pfad. Highlight: eine kleine sehr unbeholfene Eselsritt-Einlage von Yassine. / „Zuhause“ wartet schon ein kleines zweites Frühstück mit Mille-Trout-Fladen (Baghrir) und süssem Tee gefolgt von einem Vormittags-Schläfchen zu arabischem Musik-TV für mich und Hayat, während Fatima wohlduftend Tagine zubereitet. Yassine ist indes unterwegs in Übernachtungs-Organisations-Mission für mich. Um 13 Uhr helfe ich Fatima beim Geschirr abtrocknen und scheuche dann beide Frauen auf, in der wirklich kleinen Behausung meine Brille zu suchen. Ich finde sie schliesslich doch in meinem Rucksack... Um viertel nach 2 ist Yassine noch immer nicht zurück. Ich bin hungrig und friere. Es ist sehr kalt und noch immer nicht richtig sonnig. / Endlich kommt er (nach erfolgloser Suche) wieder und wir geniessen zu viert Fatimas leckere hausgemachte Tagine mit Huhn. Und köstlichen Tomatensalat, von Hayat orientalisch klein geschnipfelt... lecker!!! / Zur Verdauung und um endlich von Holgers Kanaren- Kreuzfahrt zu erfahren, laufen wir wieder eine Weile über Stock und Stein bis zur Landstrasse mit einem neuen Café inklusive Dachterrasse. Das Beste: es hat ein richtiges und sauberes/gut ausgestattetes Klo. Mein erster Marokko-Schiss, das wurde Zeit. Holger und ich erreichen einander per Facetime - allerdings funktioniert entweder Video ohne Ton oder Ton ohne Bild... Wir vergleichen sehr amüsiert seinen Luxustrip und mein „Dschungelcamp“... so so lustig... Kleine Zugabe obendrein: wir überraschen unsere lieben Eltern, die sonst immer alles über uns wissen (wollen) mit unseren aussergewöhnlichen und zuvor unangekündigten spontanen und unterschiedlichen Reiseabenteuern... Full strike! Ein schönes, verschmitztes emanzipiertes Autonomiegefühl... / Wieder zurück in der harten U-förmigen Eckbank-Sofalandschaft aus gold-türkisfarbenem Brokat, verschwindet Yassine erneut. Diesmal zu seiner Frau bei ihrer Familie - heute noch ohne mich - wärend ich mit Fatima und Hayat (schon wieder) Tee trinke... / Nach einer leicht nervigen Heimsuchung von zwei laut schnatternden Nachbarinnen folgt ein weiterer Besuch, dieser ist dafür umso entzückender: (Halb-)Bruder Toufik (42) kommt mit seiner liebenswert ansteckend lachenden Frau Raschida (35) und ihren beiden süssen Kindern Radia (12) und Ali (8). In den kleinen Mann verliebe ich mich sofort über beide Ohren, was für viel Heiterkeit sorgt... doch auch sein Vater (leider mit ähnlich schlechten Zähne wie Yassine ausgestattet) ist extrem charmant, herzerwärmend warm, sanft und romantisch-poetisch. Doch wegen seines Berufs als Soldat, darf er leider auf keinem Foto mit posieren. Der Besuch dieser lieben Familie weckt mich wieder auf, wir essen gemeinsam salzigen Milchreis und lachen viel... auch ohne Yassine ein zauberhafter Abend, der aber wohl auf eine weitere leider unbequeme Nacht in Mama Fatimas Haus hinausläuft... obwohl sich Fatima und Hayat bemühen, mit mit einer (hauchdünnen) Zusatzmatratze ein königliches Nachtlager zu bauen! Die Herzlichkeit dieser liebenswerten Berberfamilie macht alles wett...
Yassine hingegen torkelt nach Mitternacht in die Schlafstatt und weckt mich zu einem Nacht-Spaziergang – 13 Bier haben ihn redselig und weinerlich gemacht... sein Abend bei den Schwiegereltern war wohl nicht so herzlich-entspannt-heiter wie meiner bei seiner Mama und seinen Geschwistern... Er verspricht, diesen unnötigen Suff eine Ausnahme sein zu lassen und wir gehen endlich wieder schlafen.

25.2.
Trotz Gebets-Wecker und lauten Tiergeräuschen von Hunden, Katzen, Hähnen, Vögeln (und Mäusen??!?) schlafen heute alle aus. Ich kann nicht mehr schlafen und tippe ab 7 h dieses Tagebuch. In Deutschland ist es schliesslich schon eine Stunde später. Auf Holgers Kreuzfahrtschiff wohl nicht. Wieder tut mir alles weh und ich vermisse eine warme Dusche sowie ein normales Klo. Und einen Platz, wo ich mein Köfferchen auspacken und mich etwas ausbreiten kann... Nach der grossen morgendlichen Räumaktion, die das Nachtlager zurück in ein Wohnzimmer verwandelt, frühstücken wir ausgiebig miteinander und ich versuche, Mama Fatima zu erklären, dass ich sie fest ins Herz geschlossen habe und mich dennoch nach einem bequemen Bett, einem richtigem Klo und einer warmen Dusche sehne. Der zweite diffizile Moment entsteht, als Yassine mich um zehn Euro bittet, die er seiner Mutter geben möchte. Ich finde für die köstliche Bewirtung dürfte es auch mehr sein, aber sie reagiert auch so schon empfindlich und beschämt. Schwierig. 


Der Sonntag macht seinem Namen alle Ehre und der Himmel ist endlich blau. Nach dem herzlichen Abschied von Fatima und Hayat laufen wir durch sein Dorf und enden schliesslich wieder im Dachterrassen-Café an der Landstrasse. Unten mit Wlan, oben mit Sonnenschirmen und Atlas-Blick. Ein guter Tag zum Nichtstun. Also verweilen wir bis unsere Nasen rot leuchten. Gegen Abend fahren wir mit Taxen nach Marrakech, wo ein etwas besseres BnB auf uns wartet.
Zum Abendessen finden wir fussläufig eine Zitronenhuhn-Tagine. An Stelle eines Verdauungs-Spaziergangs spielt der „ehemalige Profi“ ein paar Runden Billiard in Pantoffeln (womit er nicht der Einzige ist, die Jugend trägt coole Haartracht und schmale Hosen, und dazu Sneaker oder eben Schlappen...), anschliessend geht es (für mich) endlich ins Bett - guuuut: nicht zu fest, nicht zu weich... 




26.2.
Früherwachen wegen zahlreicher verschiedener lauter und sehr interessanter Muezzin-Gesänge, die (live?) zum ersten Gebet rufen. Definitiv charmanter als eine Handy-App! Bald darauf lassen erste Sonnenstrahlen vor dem Fenster auf einen weiteren schönen Tag hoffen. Den kann ich auch später beginnen, denke ich – und schlafe erstmal weiter...
Beim erneuten Erwachen gegen 9 Uhr dann ein Schreck: der Himmel ist grau geworden, die Sonne wurde von Regen und Kälte abgelöst.
Dennoch geniessen wir im Strassencafé ein köstliches Frühstück mit Minztee, Omelet und frischen Säften – müssen jedoch bald von draussen nach drinnen umziehen. Sehr gerührt werde ich von einem Geschäftsmann, der neben mir eine uralte Bettlerin an seinen Tisch und zum Frühstück einlädt. Einen Grossteil meines Brotes kann sie auch haben. Yassine indes ist erstmal unterwegs auf Geldwechsel-Mission und ich bin mehrfach froh und erleichtert, ihn an meiner Seite zu haben, meinen süssen, kleinen/grossen
Bodyguard und „Pantoffelhelden“... der tatsächlich mit seinen neuen Flausch-Hausschlappen auf die Strasse und durch den Regen geht. Doch mit meinen bronzefarbenen Sommerballerinas, die ich mit Socken trage, bin ich kaum besser...

Als das Wetter immer schlechter wird und Marrakech scheinbar immer chaotischer und lauter, besteht mein Bergbewohner darauf, doch wieder in seinen Heimatort zu fahren, zu Mama und Schwester... dorthin, wo es zumindest reichlich Herzenswärme gibt und gutes Essen! Gewieft werde ich einem sehr günstigen Frisörbesuch dorthin gelockt und ruhiggestellt... Vielleicht verbringe ich den Grossteil meines Aufenthaltes in Taxis auf der Landstrasse zwischen Marrakech und Tahanaout ...?! Tatsächlich bekomme ich für 20 € inkl. Trinkgeld die Haare gefärbt, gewaschen, geschnitten und glatt geföhnt plus die Nägel gemacht... Da lohnt es schon fast, ein Flugticket zu kaufen, wenn ein Frisörbesuch ansteht...
Hayat ist so lieb, mir während der gesamten 2,5 h Gesellschaft zu leisten... Gegen Ende kommt auch Yassine wieder, er darf eigentlich nicht rein in die Frauen-Frisierstube, die schwangere Frisörin macht uns zuliebe eine Ausnahme. 


Frisch gestylt laufe ich mit den Laatafi-Geschwistern über vom Regen frisch aufgeweichte Matschwege zu Mama Fatimas Haus und es blitzen auch mal blauer Himmel und Sonne durch. Nach einer köstlichen Fisch-Gemüse-Tagine (ich lasse den Fisch weg), chillen wir eine Runde und ich bedaure, ob unseres überraschenden Aufbruchs kein Ladegerät mitgenommen zu haben... Ein Grund mehr, zügig nach Marrakech zurückzukehren. Nach dem heutigen Schuh-Desaster ist Shopping angesagt: (schwarze) Sneakers für uns beide und fürs Ambiente 2 Lampen. Eine (Original-?)Berber-Kette obendrein. Yassine ist sauer und später verstehe ich, warum. In meinem Lampeneinkauf ist Lehrgeld enthalten... Abschliessend gönnen wir uns ein kleines Abendessen und freuen uns anschliessend über unsere gemütliche und private Rückzugsmöglichkeit... Mit je 2 Bier endet der Tag.


27.2.
Bis ca. 23 Uhr ein wunderschöner Tag. Der Schönste!

Momentaufnahme: Doch jetzt gerade ist Yassine bereits seit ca 3 Stunden ohne mich draussen unterwegs, um „kurz“ ein kleines Seafood-Abendessen einzunehmen. Mich hat er indes wieder einmal in die Wohnung eingeschlossen, um mich zu „schützen“... doch dadurch fühle ich mich jetzt erst recht gefährdet oder zumindest wortwörtlich in der Falle... Gerade schwanke ich zwischen Angst um ihn / um mich und meiner wachsenden mit Unverständnis gepaarten Wut. Notfalls hätte ich Tavor dabei, gegen aufkommende Panik, aber einen Schlüssel oder gar meinen abtrünnigen (unzuverlässigen?) Freund kann ich nicht daraus formen. Ich könnte mich auch selbst in den Allerwertesten beissen, denn voller Vertrauen in ihn und das Leben habe ich mich tatsächlich so gänzlich ausgeliefert... Bei jedem Geräusch hoffe ich, es ist der Fahrstuhl, der ihn nach oben zu mir bringt. Ich merke, dass mein Vertrauen brüchig ist - besäuft er sich irgendwo mit Bier und Whisky, während ich mich hier sorge?! Ich weiss nicht einmal, wo in Gueliz wir hier sind... so eine Scheisse! 


Kurz darauf erscheint er mit schuldbewusster Miene, er habe sich mit dem Vermieter getroffen... Es ist wohl so, dass nicht etwa seine Frau (die er wohl im Unklaren lässt), aber der Staat etwas dagegen hat, das wir unverheiratet im selben Appartement wohnen...

Wie auch immer... lieber schreibe ich über den schönen Tag.
Er beginnt schon so gut, weil wir bereits gegen 8h ein Taxi besteigen, welches uns endlich zum Djem el Fna bringt, der selten und seltsam leer da liegt an diesem wolkenlosen Morgen. Bis auf das Café Argana hat noch alles geschlossen. Nous Nous heisst ein Cortado hier. Vom Argana, wo wir uns gegenseitig undere Lieblingssongs vorspielen, ziehen wir um in ein anderes Café mit Dachterasse - die bepflanzt ist wie ein Urwald. Nach diesem Doppelfrühstück inklusive Mseme bringen uns Minubus und Taxi wieder einmal aus der Stadt und in die Berge - dieses Mal auf einer anderen viel interessanteren Strasse... die lange Fahrt führt nach Ourika und darüber hinaus nach Setti Fatma. Durch dieses wilde Bergdorf fliesst ein rauschender Bach/Fluss, über den viele filigrane selbst gezimmerte Holzbrücken führen und an dessen Ufern wildromantische Freiluftrestaurants mit Sofa- und Liegelandschaften installiert sind. An einer zauberhaften Stelle mit Fluss-, Berg- und Dorfblick lassen wir uns nieder und geniessen jeder eine eigene leckere Tagine...
Für das anschliessende Verdauungsschläfchen in der Sonne und an der frischen Luft müssen wir nur ein wenig in die Liegeposition rutschen... Tatsächlich schnarchen wir dann dort über eine Stunde lang.

Nach diesem gechillten Nachmittag in den Bergen mutet Marrakkesch bei unsrer abendlichen Rückkehr tatsächlich an wie ein wüster, lauter und stinkender Hexenkessel. Wir treffen Hayat, die mir zu Ehren ihr Schneckenhaus verlassen hat und richtig süss aussieht in ordentlicher Kleidung an Stelle des ewigen Fleece-Pyjamas.
Während ich mit ihr im Ancien Café den Blick über den abendlich belebten Platz geniesse und wir Fruchtcocktails schlürfen und quatschen, besucht Yassine wieder mal ohne mich Frau und Kind. Ob ich die beiden wohl noch kennenlernen werde? Schliesslich gesellt er sich zu uns und bald setzen wir seine fast vierzigjährige Schwester ins richtige Taxi nach Tahanaout während wir uns nach Gueliz begeben, wo Yassine unsere Freundschaft im Laufe des Abends auf die Probe stellt, siehe oben. Aber was solls - er kam ja zurück...


28.2.
Frühstück im Ancien Café, Bummel durch den Souk, Freundschaftsbändchen kaufen, Mittagessen auf einem Souk-Dach, Nachmittags Chill & Relax in der Wohnung, Kräfte sammeln für den Abend... den der wird wild: Billiard, Tacos, Billiard, Karaoke und live Shabi-Musik in einem echten Einheimischen-Lokal... klasse!!!


1.3.
Ausgiebig Frühstücken vor der Türe, an 2 Orten, das W-Lan Café heisst SINATRA...
Mit Taxi zum Menara Garden, Sonne & Wind, Berge & Flugzeuge, dann ein letztes Mal nach Tahanaout: erst in „unser“ Landstrassen-Café, dann ein etztes Mal (schnüff!) Mama & Hayat besuchen – Abschied mit Mseme... mit Hayat zu Yassines bildhübschen sphinxartigen Gattin Sana und Israe, deren wildem Kind. Letzte Nacht (superschnüff!!) mit Panini-Picknick "at home".


2.3.
Ausschlafen, packen und frühstücken – leider nur wenig, er hat am Vorabend alles in Bier und Panini investiert... weiterpacken und Abschied nehmen bis 13 Uhr, dann ob des Geldmangels mit öffentlichem Bus zum Flughafen... Yassine darf nicht mit hinein ins Gebäude also setzen wir uns auf eine Bank davor... und gucken uns im Smartphone Fotos an, um nicht zu weinen. Dennoch ist der Abschiedsmoment sehr traurig! Irgendwie überstehe ich die lange Rückreise inklusive S-Bahn by night und meinem sehr vermissten Smart, der vor des BEDWs Büro in Oberursel steht und angefahren wurde... 



3.3.
Erst sammele ich Lucie von der Hundesitterin wieder ein und gemeinsam holen wir unser Familienoberhaupt vom Flughafen ab – große Wiedersehensfreude!






MEIN GROSSER WUNSCH: DASS ES DOCH NOCH MIT YASSINS VISUM KLAPPT... Was dieses mal leider noch nicht gelang...






Samstag, 22. Juli 2017

BEDW, DVBT und der HAPS im Europapark


Mein Liebster ist die Wucht! Fast 14 ist ein gutes Alter fürs Achterbahnfahren. Das Jungtier darf endlich in alle rein, notfalls auch ohne Begleitung und will auch unbedingt, hat keine Angst und es wird ihm nicht schlecht! Also hat der BEDW kurzerhand 1 Nacht im ALCAZAR gebucht und 2 Tage im Europa-Park – um unserem Patensohn eine Freude zu machen, wow! Und die Jungs haben mich mitgenommen, Hurra! Es war wieder sauschön. Wie einst beim ersten Mal in 2012 mit Nichties und Opi/Vadder und auch zwischen 12 und 17 nochmal mit meinem Liebsten allein (ich finde keinen passenden Blogpost, muss vor 2014/Minimoys gewesen sein... hmmm... aufm Weg nach oder von Roses?... oder 2013 während des Schwarzwaldtrips? No Pics... hmmmm...) Lucie hatte wohl auch Spaß, durfte währenddessen nämlich wieder ins Hundezeltlager...


Jedenfalls neu und schön für mich waren die Minimoy-Welt (nach dem Film) und das Fliegen im Voletarium, wow!!! Und den BLUE FIRE habe ich (quietschend wie ein abgeschlachtetes Meerschweinchen mit meinem Halstuch zwischen den Zähnen) überlebt!!! (siehe Foto in der Mitte) Glücklicherweise passt mein zartes Popöschn nicht in den Silver Star – das war also 4 boys only ;)

Bis auf das pathetische laute Dauergedudel im Gehörgang liebe ich diesen Park. Auch das Reiter-Stunt-Spektakel ("Der dunkle Prinz") war wieder klasse! Und unsere Nostalgie-Fotosession, die wahre Inkarnationen aus früheren Leben zu Tage gefördert hat...


Links zu Europapark-Dokus:
https://www.youtube.com/watch?v=YMss27VTvLY
https://www.youtube.com/watch?v=lYFae-0HR0A
https://www.youtube.com/watch?v=Q9NHekTpkoc
https://www.youtube.com/watch?v=htduzZqjXAQ
https://www.youtube.com/watch?v=yOIPHmTXkWo


Donnerstag, 15. September 2016

Vor 7 Monaten...


... waren wir in dem (von meinem Lehrer Veit Lindau geleiteten) Selbsterfahrungs-Seminar
 "The One Experience". 

Danach ging es uns nacheinander zunächst erstmal schlechter. Sehr schlecht*.

Heute geht es und beiden glücklicherweise sehr gut. Dafüber bin ich sehr froh und dankbar.

Noch nie war ich der Typ, der Vergangenes oder Beziehungen einfach radikal radikal abschneidet oder überhaupt irgendetwas einseitig verteufelt. Schon gar nicht, wenn ich mein Herz reingegeben habe. Während des unserem folgenden "One" im Juni war ich noch in der Tagesklinik und anderweitig beansprucht. Just in diesen Tagen findet wieder eines statt. Und dieses Mal bin ich in Gedanken und mit unserer Gruppe (über FB und Whatsapp verbunden) dabei. Buddele meine Ernte wieder aus und ernte weitere Früchte. For the Best! Integration und Versöhnung. Tanken 4 the future.

*So ging es uns auch schon zu anderen Zeiten, ganz ohne "One"...
Dennoch würde ich NIEMANDEM mit einer psychiatrischen Geschichte empfehlen, dieses Seminar zu besuchen!




Mittwoch, 23. März 2016

Der 16. Tag...

... ist der ZAUBERTAG im genialen 33-Tage Erfolgskurs von Veit Lindau THINK BIG EVOLUTION – hier bei mir erhältlich.


Zur Zeit absolviere ich diesen Kurs zum vierten Mal und gestern wählte ich, meinen Zaubertag entgegen der Regel zu gestalten. Diese lautet: Verbringe den Tag oder einige aussergewöhnliche Stunden alleine mir Dir selbst. Das habe ich bereits 3x getan. Beim ersten Mal war ich im Zoo. (Schimpansen-HAPPY-CHARITY-Challenge), beim zweiten Mal in der Taunus Therme zur Lymphdrainage (Abnehm-Challenge), beim dritten Mal war ich BMW2-Cabrio-Probefahren (Business-Challenge) und gestern (Bühnen-Challenge*) war ich im Tigerpalast. Aber nicht alleine, sondern – auch aussergewöhnlich – mit meinem Idol von einst: Pili LA CALI.

Zunächst assen wir gemeinsam Mittag, dann trennten wir uns für siesta und aufrüschen und um 22 h genossen wir die Show mit LILIANE MONTEVECCHI im Tiger. Lovely Tiger-Chefin Margareta Dillinger hat nicht schlecht gestaunt ;)




*Mein Ziel: Innerhalb der nächsten 5 Jahre stehe ich auf der Tiger-Bühne. Mit Conference, Gesang, Tanz, Comedy, Talk,... und bei Ted, Fringe, Bienal, ... dieses Jahr bereits im FSRW...

Gestern übte ich schon mal "bella figura" in goldenen hochhackigen und langer Robe und tankte Eindrücke für meine täglichen Visualisierungs-Übungen...




„Und es kam der Tag, an dem das Risiko, in der Knospe zu verharren, 
schmerzlicher wurde als das Risiko zu erblühen.“ Anaïs Nin


Sonntag, 6. März 2016

THE ONE EXPERIENCE



The best Experience of my life so far
BEAUTIFUL
BEDW* noch unterwegs...
Geheime Rituale
Neugeburt
Initiation ins Leben
Nichts für zarte Gemüter
Keine Sekte
Liebe pur
reines Menschsein
Kein Spaß
teuer ist relativ
Keine Gehirnwäsche 

Lieber bei Familie Lindau als bei Herrn K.
Respekt und Fürsorge 

Nimmt auseinander
Setzt wieder zusammen... manchmal nicht gleich
Mäuselabor
sterben und auferstehen 

Phönix aus der Asche
lecker Essen
Umarmungen 

Feste feieren
Meditation 

Gruppenprozesse 

Begegnung mit mir selbst
Verzeihen 

Alles neu
Gebrüll und Heiserkeit 

In meine Stärke
My Way 

So viele Antworten
nüchtern fühlen 

endlich unbeirrbar
Disziplin
Hulk 

tiefe Augenblicke
Kontakt und Kommunikation
Pudeldomptage 

Heilung, endlich
Alle sind schön
Wir sind alle eins
Meine Zauberfee ist Miss Piggy
(in Andreas Goldglitzerkleid)
Atmen

Und ich habe einen Kaktus
Bin ich die Sonne oder der Horizont?
Ich strahle 

Was ist Größenwahn?



Am Ende ist alles gut.
Und wenn es noch nicht gut ist,
ist es noch nicht das Ende.
 


*BesterEhemannDerWelt 


Sonntag, 6. Dezember 2015

Die erste Heldin

 Foto + Bildüberschrift: HumanTrust

ALLE VON NATUR AUS BIPO
Berlin, Human Rising 
mit Gastauftritt von Nathalie Karg
Eine kleine Hintergrundberichterstattung aus erster Hand

Ja, ich bin es selbst, die schreibt. Ich, die erste Heldin.

Ein Programmelement im Human Rising gestern am 5.12.2015 lautete "Helden des Alltags". Und es war mir eine Ehre, diesen Teil des insgesamt erhebenden Human-Rising-Tages zu eröffnen.
Es folgte eine schmackhafte Mischung aus Gesang, Tanz und Talk mit magic Stefan, der skandinavisch-orientalisch tanzenden Tigerlady Astrid, einem heissen Salsa-Quartett der besonderen Art (including Stefan - ich habe noch nie so sexy Rollstuhl- Salsa gesehen!!), dem bezaubernden Sternenkind Helena und Powervoice Ludmila & the Menschenlehrer-Hymn-Singers.


Gesang, Tanz und Talk waren auch die Einzelbestandteile meines Auftrittes im Kosmos in Berlin. Wie es dazu kam, was auf dem Weg dahin geschah und wie ich mich im Einzelnen fühlte - das möchte ich stichpunktartig mit Euch teilen.


Vorgeschichte bzw. Frühgeschichte 1974
Abba gewinnt mit Waterloo diesen europäischen Gesangswettbewerb. Zum Siegersong hat Klein-Nathalie, dreijährig ihren ersten öffentlichen Auftritt. Tanz. Sie plärrt und macht sich steif...als sie nach der Nummer von der Bühne wieder runter soll.


Ende der 80er
Viele Ballettauftritte später finde ich im Flamenco endlich meine Heimat und Musiker, mit denen ich fortan wieder einige Bühnen betanzen darf.


2010
entdecke ich meine Singstimme (...wieder. Als Kind sang ich nervtötend viel) - und zwar im Gospelchor (ich berichtete über das Gospel- Europarekord-Projekt mit Mano Ezoh) wie auch in meinem geliebten Flamenco.


2011
kreiere ich meine erst abendfüllende Revue "Toll im Quadrat" mit Gesang und Tanz, Flamenco, Comedy und bipolarem Puppentheater.


2015
September bis November

Im Menschenlehrer-Ausbildungsmodul 3 trete ich mit der Gala-Abend-Gruppe auf und zeige meine Neukreation extra zum Anlass – Kraft der Stille: "Silent Flamenco".
(Kurz zuvor habe ich mein ideelles Projekt "Die bipolare Muse" ins Leben gerufen. Geoutet habe ich mich nicht nur in der Ausbildung sondern mit meiner Gruppe "Bipolar" auch bereits im Human Trust.)
Am letzten Tag erklärt Veit seine Helden-des Alltags-Idee für Human Rising ... und zwinkert mir zu. Meine ich jedenfalls.


Also mache ich mich promt ans Schreiben. Und filmen. Und schicke Veit mein erstes Bewerbungsvideo.

"Weniger Show und kürzer", kommt zurück.

Hmpf.


Immerhin nicht "Nein, diesmal nicht", denn diese Option gab es auch... Also: Recall.


Es folgt ein Mini-Telefoncoaching mit dem Meister. Er sagt, ich solle ruhig erstmal mit meinem Mann in den Urlaub fahren und ihm danach mit Ruhe ein neues Video schicken.


Doch ich habe keine Ruhe. Gar keine. Schreibe täglich neue Konzepte. Visualisiere. Empfange Visionen. Schreibe. Probe. Verrücke Möbel, um Platz zu haben, beispielsweise für ausladende Bewegungen mit meinem grossen Fransentuch, Bestandteil des Flamencoparts. Und filme wieder. Und wieder. Schneide. Stoppe die Zeit, Kürze, Schreibe neu. Filme wieder. Und schicke noch vor dem Urlaub einen zweiten Videolink zu Veit, damit ich in Ruhe fahren kann. Im Urlaub visualisiere ich mich und meine 10 Minutes of Fame im Kosmos während jeder Morgenmeditation. Wenn man es dann überhaupt noch Meditation nennen kann...


Zurück daheim, eine Mail von Veit. Herzklopfen.

"Weniger Show. Kürzer."

Doppel-Hmpf.
Ich überlege, eine Liste zurückzuschicken zum Ankreuzen, was soll weg, was darf bleiben: rosa Fächer, roter Rock, Fransentuch, hessischer Gesang, Flamencologie-Vortrag, die Po-Kreisel-Drehung, Witz eins, zwei oder drei...
Ich führe hadernde, quengelnde, empörte Zwiegespräche mit meinem Lehrer, dem Flamencobanausen, pah. In Gedanken. In Echt anhören muss es sich mein Mann. Nein, er muss nicht, aber er tut es. Liebevoll und nüchtern-analytisch.


Also gut, nochmal neu: reduce to the max. Mehr Nathalie, weniger Gazpacha. Raus aus der Komfortzone... Einige meiner Menschenlehrerkollegen, die auch auf die Bühne dürfen, erklären mir die Welt und sprechen mir Mut zu. Mein Holönsche (Menschenlehrer-Übungs-Dreiergruppe) schenkt mir einen Grossteil unserer gemeinsamen Live-Sitzung und pimpt (= coacht) mich profimässig. Da bricht das Eis und der Knoten in meinem Kopf. Ich lasse los und vertraue.


Dezember
Es folgt eine knappe Woche rasende Vorfreude. Ich verzichte schweren Herzens auf den zeitgleich stattfindenden Workshop und das Gospelkonzert mit meinem aller-allerliebsten Chorleiter Nehemiah Brown, der ganz selten aus Florenz anreist und denke wieder einmal über das Thema "Entscheidung und Wahl" nach. Mein Mann spendiert die Flugreise nach Berlin und die Hunde-Sitterin und das Beruhigungsparfum und es kann losgehen.


Hurra, Freitag nur Anflug, Ruhe, Zweisamkeit, BERLIN-Sightseeing (Körperwelten Museum, Magisches Museum, Hackesche Höfe)...

Denkste...:
Auf dem Berliner Weihnachtsmarkt lese ich eine Mail in meinem iPhone: "Bitte schicke umgehend noch ein Zitat für den Hintergrund."
Aaaaahgrrrh!!! Gerade hatte ich doch – gemäß meines neuen weniger-ist-mehr-Modus – auf ein Hintergrundbild verzichtet, das ich mir als diplomierte Kommunikationsdesignerin ursprünglich noch schick selbst machen wollte...
Der Weihnachtsmarktbuden-Kellner leiht mir sein Blöckchen und Stift (sensationelle Beobachtung übrigens: die Mehrheit der Berliner, die wir treffen ist voll nett, herzlich und liebenswürdig, wa). Er bekommt nur seinen Stift zurück. Den Block habe ich vollgekritzelt. Schnell alle Zettel abfotografieren und zum Team schicken. Sollen die doch aussuchen, ich hab Urlaubstag. Das machen sie - wie alles andere auch - perfekt, zu lesen ist dann auf meiner Hintergrundprojektion:

"Sind wir nicht alle von Natur aus bipo?"


Samstag, 5. Dezember 2015, 7:50h
Soundcheck. Ich bin pünktlich, Ehrensache. Wenn's um die Kunst geht, um das, was mir wirklich, wirklich heilig ist, kann ich plötzlich Disziplin... jaja... Timm und Claude betreuen "uns Künstler" sowohl psychologisch als auch technisch liebevoll, geduldig und professionell. Ich teste mein geliebtes Headsetmikro und meinen Flamencoschuh-Sound auf Teppichbühne und bewundere die anderen Helden des Alltags. Ludmillas Gesang und Stefans Rollstuhltanz entlocken mir erste Tränchen.

Samstag, 5. Dezember 2015, 16:55h
Nach inspirierenden Stunden mit Veit und Themen wie Metaebene, Chaosforschung, Spiral Dynamics, wogegen wir kämpfen, persönliche Mission ist es soweit: Veit sagt mich an und...

"La Gazpacha" schreitet singend und tanzend auf die Bühne.

Dann häute ich mich und breite meine ganz eigenen Flügel aus.
Nathalie Karg ganz üppig. Freestyle, Spass, Flow... meine Karriere als Speakerin hat begonnen.

Mission possible. Danke.


 
Und die Vorbereitung... im Schnelldurchlauf und Echtzeit!

Donnerstag, 30. Januar 2014

10 Jahre! Bald!


"Der Tag, der deine Beziehungen verzauberte" lautet heute das LMC-Coaching-Motto, zu dem Veit und Andrea ein Hochzeitsfoto von vor 19 Jahren (das war 1995, noch vor meinem Diplom und meiner ersten, nich so gelungenen, Ehe) teilen.

Das Bild der beiden LMC-Zeremonienmeister (unten) hat mich entzückt und zu diesem Post inspiriert mit (analogen!!!) Foto-Highlights meiner Traumhochzeit mit dem BEDW (= BESTER EHEMANN DER WELT, nur zur Erinnerung, was diese 4 Buchstaben bedeuten)...



Mein schönstes und wichtigstes Ziel für meine Beziehung formulieren (immer schön im Präsens) lautet die Aufgabe zum heutigen Motto. Also:

Jeden Tag ehre ich dankbar und bewusst das Geschenk, meinen König gefunden zu haben und an seiner Seite durchs Leben gehen zu dürfen. Ich weiß, was ihn freut und ihm Freude zu bereiten ist mir eine solche. Mein Ziel ist, daß er sich täglich wieder in mich verliebt. Wir sind unsere besten Freunde und gemeinsam wachsen wir immer weiter.

Dieses Jahr können wir endlich unsere versiegelte Kiste öffnen. Wir sind sehr gespannt und freuen uns schon, das in trauter Zweisamkeit zu tun... vielleicht in Zandvoort? Oder auf dem Feldberg?  Wir werden es dokumentieren und asynchron teilen ;)

Bei einer erneuten Hochzeit in Hawaii, wie letztes Jahr angedacht, öffnen wir unsere Kiste wohl doch noch nicht jetzt, zum zehnten Hochzeitstag. Die Hochzeit in Hawaii ist aber nur aufgeschoben.

Spätestens in 7 Jahren, 2021... zu unserem 20jährigen Zusammensein... und meinem 50sten Geburtstag... Hawaii, Strand, Blumen, Liebe, Tralala, das wär doch was...
***Bestell und Wünsch***

Holger, ich liebe Dich U, mein Mann!



Freitag, 24. Januar 2014

Mein Musen-Manifest



...mehr auf meiner alten/neuen sich peu a peu sich entwickelnden Seite MUSE4U.de
Danke, Markus Cerenak für all die Anregungen!

Mittwoch, 30. Januar 2013

Freude und Vorfreude

Vorfreude ist eine sauschöne Freude. Egal, ob das, worauf man sich freut, dann in Zukunft eintrifft oder nicht. Das Vorfreudegefühl hat einen im Jetzt schon mal innerlich jauchzen lassen. Kann einem keiner mehr nehmen. (Gotthold Ephraim Lessing: Ein Vergnügen erwarten ist auch ein Vergnügen.)
Gotthold Ephraim Lessing Ein Vergnügen erwarten ist auch ein Vergnügen. --> http://myzitate.de/stichwoerter.php?q=Freude

Ob es die schönste Freude ist?  
Was meint meine geneigte Leserschaft?
Es gibt unendliche Betrachtungen zur Freude.

Geduld ist der Schlüssel zur Freude. (Sprichwort) · Hab Freude am Leben, und das Leben wird sich deiner annehmen. (Volksmund) · Ich freue mich, wenn es regnet, denn wenn ich mich nicht freue, regnet es auch. (Karl Valentin) · Freude ist eine Liebeserklärung an das Leben. (A. LA. Balling) · Man muss immer etwas haben, worauf man sich freut. (E. Mörike) · Die Seele ernährt sich von dem, worueber sie sich freut. (Aurelius Augustinus) · Die beste Freude ist wohnen in sich selbst. (Johann Wolfgang von Goethe) · Wer keine Freude an der Welt hat, an dem hat die Welt auch keine Freude. (Berthold Auerbach) · Wer sich heute freuen kann, sollte nicht bis morgen warten. (Sprichwort) · Das Leben ist kein Vergnügen, aber doch eine Freude. (Paul Claudel) · Du brauchst nur zu lieben, und alles ist Freude. (Leo N. Tolstoi)

Ganz konkret gebe ich mich sowieso täglich und bereits seit einer Weile neben den anderen Freude-Gefühlen der VORFREUDE auf den Frühling und zwei in dieser, meiner Lieblingsjahreszeit, stattfindenden Ereignisse hin.
 
Nachdem ich letztes Jahr zwei Gospelworkshops verpasst habe (aus guten "flamencischen Gründen: Sevilla + Elena) bin ich im März wieder dabei, wenn der RMICC (Rhein Main Inspirational Community Choir) mit Meister "Biene Maja" (Wortschöpfung des BEDW, der sich den Namen unseres Chorchefs Nehemiah Brown nie merken kann) zusammen singt.

Soll ich Alt oder Tenor singen? 

Bei den beiden ersten Workshops war ich einmal dort und einmal dort. Und nun? What shall I do??? Für was ich mich entschieden habe, können alle, die wollen am Sonntag, 17. März in der Ev. Kirche Oberstedten hören – um 17 Uhr ist Gospelkonzert – VORMERKEN!!!

Spannung und Vorfreude.

Mit der Vorfreude auf August und den WomensRun mit Sudda & Co. in Köln beginne ich dann auch bald, wenn mich mein Trainingsstand etwas beruhigt... ;)

Auch in Kürze gibt es zwei Anlässe zum Vorfreuen:
Nächstes Wochenende gehe ich nach Ffm zu Ursula Lopez, Solea tanzen.
Das Wochenende drauf gibts 3 Tage Huhuuu (HunaMatrixHealing, Level 1) beim Schamanen... auch spannend...

Mein Art-Blog behandelt übrigens die Themen Schamaare + Fett...

PS: Ich habe heute einen vielversprechenden Film unterstützt und freue mich schon darauf, ihn bald zu sehen: http://www.indiegogo.com/be-brave
... warum? Darum! 
A. L. Balling Freude ist eine Liebeserklärung an das Leben. --> http://myzitate.de/stichwoerter.php?q=Freude

Donnerstag, 17. Januar 2013

juhuuu!

Kleine Rätselfrage: Was ist das?

DANKE.

Endlich haben wir unseren pompösesten Wohnungseinrichtungsgegenstand.

Endlich habe ich LINKWITHIN in meinen Blogs, nun kann man hier noch mehr kreuz und quer surfen...guck unten, am Ende aller Posts, sowohl hier als auch bei B•BLUNA.

Ich werde (in vielen Fällen gemeinsam mit meinem geliebten BEDW) gleich zu Jahresbeginn in einer ordentlichen Dosis Hui und Huhu gebadet. Robert Betz, David Vosen, Michael Amira, Karl & Jwala Gamper, Wow, Göttinnengeflüster... und nun hebt sie ab, voll beweglich fliegt die Tante in die fünfte Dimension, hihi ;)

Don't worry, alles ok. Schöne Grüße von Jurgis Walpurgis ♥

Montag, 14. Januar 2013

Hol's Stöckchen!

Die letzten Posts waren eher von mir für mich. Also versuche ich heute mal, bei so einem "STÖCKCHEN" mitzumachen, das ich unterwegs "aufgeschnappt" habe...

Regeln:
1_ Schreibe 11 Sachen über Dich.
2_ Beantworte die 11 Fragen, die der Tagger Dir gestellt hat.
3_ Denk Dir selbst 11 Fragen aus, die Du den Bloggern, die du vorhast zu taggen, stellen möchtest.
4_ Dann suche dir 11 Blogger aus, die unter 200 Folllower haben, und tagge sie.
5_ Erzähle es den glücklichen Bloggern.
6_ Zurück-Taggen ist nicht erlaubt.
_____
1_ 11 Sachen über mich:
1 Mir wachsen schon weiße Haare.
2 Mein Buch soll sich besser verkaufen.
3 Ich liebe die Telenovela Sturm der Liebe.
4 Der Hund muss mal raus.
5 Der Schoko-Jeeper besucht mich täglich.
6 Manchmal lasse ich mich leicht ablenken.
7 Laut BMI bin ich adipös.
8 Das und auch den Hautpilz wäre ich gerne los.
9 Inzwischen bin ich gerne kinderlos.
10 Leider schmeckt mir Fleisch.
11 Morgen gehe ich zum Schamanen :)

_____
2_ Folgende Fragen von happy-ich habe ich beantwortet.
1.    Wie entstand der Name Deines Blogs?
2.    Was würdest Du auf Deinem Blog gerne noch umsetzen (z.B. thematisch, grafisch, etc.)?
3.    Was ist Deine schlechteste Angewohnheit?
4.    Welche Reise möchtest Du in diesem Leben auf jeden Fall noch machen?
5.    Welche verstorbende Person würdest Du gerne einmal persönlich treffen?
6.    Mit welchem Deiner Vorbilder/Inspirationsquellen (noch lebend) würdest Du am liebsten einen Kaffee trinken gehen und ein paar Stunden unterhalten?
7.    Wovor hast Du Angst?
8.    Was würdest Du niemals anfangen?
9.    Was möchtest Du noch erlernen? (z.B. ein Instrument, ein besonderes Gericht, ein Hobby, etc.)
10.    Welches Buch hat Dich bislang am meisten inspiriert?
11.    Welchen Beruf (außer dem aktuellen) würdest Du gerne ausüben?

Meine Antworten:
1    DVBT ist das Kürzel (4-letter-code) für Die Voll Bewegliche Tante. Als Gasthörerin in einem NLP-Workshop habe ich einmal ein Ziel formuliert: Ich möchte eine voll bewegliche Tante sein. Das wurde auf eine Karte geschrieben und ich fand es hübsch. Für Letter-Codes habe ich ein Faible seit ich einmal bei einer Lufthansaschulung Flughafen-Codes auswendig lernen musste.

2    Da ich zur Zeit 2 Blogs, eine Website und 2 Projekt-Seiten habe, möchte ich alles neu überdenken und ordnen. Gerne etwas Neues daraus wachsen lassen.

3    Unpünktlichkeit?

4    Auf jeden Fall möchte ich auch einmal nach San Francisco. Und wieder nach New York. Und nach Indien. Und nach Island. Nach Thailand. Nach Afrika. Ich würde gerne mal Nächte auf einem Segelschiff verbringen. Vielleicht gleich eine Weltreise machen? Und Innenreisen.

5    Meine Großmutter, die ich nie richtig kennengelernt habe, von der ich aber einiges geerbt haben soll. Meinen Freund Francis Brunn um ihn über seine Sicht auf die Dinge aus dem "Jenseits" zu befragen…

6    Sark, Katie Sokoler, Laura Hollick beispielsweise...

7    Vor der Angst. Vor inneren Dämonen. Vor lähmenden, fesselnden Ohnmachtsgefühlen.

8    eine Banklehre.

9    wie ich mich jenseits vom Angestelltenmodus selbstständig ernähren und entfalten kann.

10    "Starke Wilde Frauen" von Sark, "Der kleine Wilde" von Alexandre Jardin

11    Ich bin bereits Grafik-Designerin, Schreiberin, Entertainern (Tänzerin, Sängerin) und liebe es andere mit meinen Talenten zu berühren, inspirieren, erheitern. Noch internsiver heilen und helfen würde ich gerne. Muse und Zauberfee sind doch schöne Berufe…


3_ Meine 11 Fragen
1    Warum hast du diesen Blog gestartet?
2    Was lässt dich dabei bleiben?
3     Was willst Du an Dir und/oder Deinem  Leben ändern?
4    Was bringt Dich zum Lachen?
5    Woher kommt Deine Inspiration?
6    Welches ist Deine Lieblingstageszeit und warum?
7    Welches ist Dein Lieblingswochentag und warum?
8    Welches ist Deine Lieblingsjahreszeit und warum?
9   Wie soll Deine Beerdigung sein?
10  Was war der schönste Tag in Deinem Leben und warum?
11  Welche Frage möchtest Du gerne beantworten? (Stelle sie Dir und antworte)
Wenn auch Du einen Blog betreibst und diese 11 Fragen gerne beantworten würdest, dann bist Du herzlich dazu eingeladen. Einfach beantworten und Deinen Beitrag im Kommentarfeld verlinken!

Ich tagge hierfür:
wert-voll
sudda
lustigezwillinge
mysvenja
lchfbttr
oneperfectmistake
lilyfication
funkelglas
handmade-by-b-tina
schweinchenschlau
soleilrougesblog

(Weil ich keine Ahnung habe woran ich das mit den Followern sehe, habe ich die Regel geändert in "Kommentatoren Deines Blogs in letzter Zeit")...

Ich hoffe, das beschert mir zukünftig MEHR und nicht weniger Kommentare... ;)




Montag, 6. August 2012

Entwarnung

Der Hund wurde nicht kahlgeschoren. Is alles noch dran. Dennoch waren wir über 1 Stunde bei der Hundefrisörin. Doch die nette Profifrau hat nur NOCH mehr Wolle entfernt und mit der Effilierschere noch bissl Form reingebracht. Mehr wollte auch sie nicht. Vor lauter Freude hat Lucie die Ohren sogar mal kurz beide aufgestellt – süß gell?

Sie war auf dem Tisch viel braver als beim Tierarzt... was tut frau nicht alles für die Schönheit... wahrscheinlich hat sie an Lenny gedacht ;-)

Donnerstag, 2. August 2012

Es war sooo schööön!

Richtig geraten, Putzie, wir waren 2 Tage im Europapark (+ 3 Nächte im Wohnmobil, d.h. DVBT + Nichtis und Opi/Böla im Zelt davor) und können einen Besuch in Rust jedem allerschärfstens empfehlen!

Dort gibt es gefährliche Winkinger...


lustige Piraten und friedliche Cowboys...

... dort liegt Russlannd neben der Schweiz, gleich dahinter Griechenland, darunter Zwergenland und um die Ecke Spanien und England. Andalusische Luft konnte ich also auch schon schnuppern.

Und weil wir alle 4 (fast) rund um die Uhr so brav waren, schien uns auch die ganze Zeit die Sonne! Zudem haben wir ALLE VIER (auch Tante + Emmi) WODAN überlebt!!! Das war's dann für mich auch mit dem Thema Achterbahn... diesmal...

Alles ganz fantastisch, habe aber leider keine Zeit für detaillierte Beschreibungen, also lass' ich die Bilder sprechen:


Diesen Kurztrip werde ich wiederholen. Aber a deux mit meinem BEDW und im Hotel.

Samstag, 28. Juli 2012

Kurztrip mit vier lustigen Gesellen

Morgen geht's los. Wer errät, wohin die Reise in Bölas Wohnmobil uns führt?

Donnerstag, 24. Mai 2012

RTB0512/09: SAILING!

...wenn das mal nicht das Highlight war. Als letztes Abenteuer vor der großen Heimfahrt waren wir noch SEGELN! Mit dem sehr netten Segelprofi Niels vom Jaich Yachthafen Lauterbach aus einmal rund um die Vogelschutzinsel Vilm bei Sonne, passabler "Wärme" und Windstärke 4-5, huiiii und heissa!

Auch wenn ich immernoch schwanke (selbst jetzt noch, wieder daheim, nach einer letzten Urlaubsübernachtung in der Lüneburger Heide) – DAS war mein persönliches Highlight! Wir durften beide mal steuern und wenden und haben da eine Idee zu einem möglichen neuen gemeinsamen Hobby gewonnen... Lucie war die Angelegenheit zu schräg. Nachdem das wilde Monster vor dem Ablegen aus lauter Übermut ins Hafenbecken gesprungen war, lieh der nette Niels ihr die private Hundeschwimmweste seines Labradors aus und sie betrug sich die gesamte Fahrt über ganz kleinlaut. (Und ich musste sehr an die brave Leonie auf der Tina denken...) Hach, war das wieder ein schöner Urlaub... Danke.

Dienstag, 22. Mai 2012

RTB0512/07: Wenn schon denn schon

Die Kreidefelsen von Land aus haben wir schon bestaunt, als wir vorgestern (oder so) zur Victoriasicht gelaufen sind. Und die Caspar-David-Friedrich-Sicht gibt es ja nicht mehr – abgebrochen.

Wenn wir also zusätzlich die Kreidefelsen von außen betrachten wollen und kein Segelboot fährt sondern nur so dicke Touridampfer, dann fliegen wir doch lieber gleich mit dem Heli vorbei. Hubi-Holgi und ich sind ja quasi schon "Alte Hasen"...

Lucie war übrigens solange beim Bodenpersonal, dem wir vorsorglich die Nummer der ABF gegeben haben...

Schön war's. Aber leider kurz. Hach wir könnten den ganzen Tag fliegen...

Ich komme gar nicht hinterher, die Fotos unserer vielen schönen Erlebnisse zu sichten und zu bloggen... Die Sandskulpturen und mehr auch im anderen Blog oder ein ander Mal wieder hier, bin ja schließlich im Urlaub...

Montag, 21. Mai 2012

RTB0512/06: 4 stories

1. Furchtlos.
Auf den Spuren des großen Balou wandelt unsere Meernixe Lucie.



2. Kartoffelsack und Jojo.
Mal das eine, mal das andere imitiert Lucie mit "Mama" am Strand.



3. Paradies.
Wir 3, Sonne, Meerblick und lecker Fresschen. Links im Strandkorb beim ersten Draussen-Hotelfrühstück; rechts in Ulrich Mühters stylishen Ostseeperle an der Schabe... Urlaubsdessertklassiker: Creme brulé + Mousse au Chocolat...


4. Herr der Fliegen.
Im Mönchsgut gibt es so viele Flliegen... gruselig. Verdeutlicht aber gut die Macht der Vielen...